Marktberichte

_

Börse New York: Wall Street behauptet sich im Plus

Die US-Indizes sind zurück in der Erfolgsspur. Die Sorge über den US-Haushaltstreit hält die Anleger zwar weiterhin in Geiselhaft. Doch solide US-Daten nährten den Konjunkturoptimismus vieler Anleger.

US-Händler auf dem New Yorker Handelsparkett. Quelle: dpa
US-Händler auf dem New Yorker Handelsparkett. Quelle: dpa

New York An den US-Börsen haben die Händler sich am Donnerstag zwar in Kauflaune gezeigt, jedoch weiter nervös die Haushaltsgespräche in Washington verfolgt. Während zu Handelsbeginn noch die positive Signale des Vortages aus den Verhandlungen die Wall Street beflügelten, dämpften später pessimistischere Darstellungen die Stimmung in New York etwas.

Anzeige

Sollten sich Republikaner und Demokraten nicht bis Jahresende einigen können, könnten automatische Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen die USA in die Rezession treiben. Entsprechend erwarteten Experten, dass der Streit auch in nächster Zukunft das bestimmende Thema an den Börsen sein wird.

Marktberichte

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss knapp 0,3 Prozent höher mit 13.021 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 13.062 und 12.961 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,4 Prozent auf 1415 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann etwa 0,7 Prozent auf 3012 Punkte. Der Dax schloss 0,8 Prozent fester bei 7400 Zählern.

Am Mittwoch hatten sich US-Präsident Barack Obama und der ranghohe Republikaner John Boehner optimistisch zu den Etat-Verhandlungen geäußert. Im Laufe des Handels am Donnerstag sagte Boehner jedoch, es habe in den vergangenen zwei Wochen keine substanzielle Fortschritte gegeben.

Top-Republikaner Rückschlag im US-Budgetstreit

John Boehner sieht keine substanziellen Fortschritte im Budgetstreit mit Obama.

Beide Parteien warfen sich gegenseitig vor, keine brauchbaren Vorschläge zu liefern. "Ich glaube, das Thema hält uns noch das restliche Jahr in Geiselhaft", sagte Eric Kuby von North Star Investment.

Konjunkturdaten sorgten für etwas Zuversicht. Die US-Wirtschaft konnte ihr Wachstum im dritten Quartal mehr als verdoppeln. Das Bruttoinlandsprodukt legte zwischen Juli und September mit einer Jahresrate von 2,7 Prozent zu, nachdem es im zweiten Quartal nur ein Plus von 1,3 Prozent gegeben hatte.

Vom Sorgenkind zum Hoffnungsträger USA korrigiert Wirtschaftswachstum

Amerika wird zum Hoffnungsträger der Weltwirtschaft.

Das Handelsministerium hob damit am Donnerstag das vorläufige Ergebnis von 2,0 Prozent kräftig an. Treiber waren die Exporte und der Wohnungsbau, während die Unternehmen erstmals seit mehr als einem Jahr weniger investierten.

  • 30.11.2012, 02:07 UhrSebastian

    Die USA brauchen jedes Jahr 1,25 Billionen zusätzlich um ihren Lebebsstandart zu halten. Über 16 Billionen ist die Gesamtverschuldung,die Obama in vier Jahren halbieren will,macht 2 Billionen Einsparung pro Jahr.Zusätzlich zu den 1,25 Billionen an jetziger Neuverschuldung im Durchschnitt der vergangenen Jahre,müsste Obama also 3,25 Billionen per Anno einsparen,ich glaube er wird keinen Cent sparen,wir können froh sein,wenn es bei denn 1,25 Billionen an jährlicher Neuverschuldung bleibt.Aber auch daran glaube ich nicht,ich denke es wird immer mehr,in Richtung 1,5 Billionen.

Ratgeber Geldanlage

Die beste Strategie für das eigene Vermögen: Der Ratgeber von Handelsblatt Online erklärt Grundlagen, Chancen und Risiken von Investments in Aktien, Fonds, Anleihen, Zertifikaten und Zinskonten. Anleger erfahren, wie sie die passenden Produkte auswählen und unkalkulierbare Risiken vermeiden. Mehr…

  • Depot-Contest
  • ANZEIGE
Depot-Contest : Wer am meisten aus Geld macht

Wer am meisten aus Geld macht

Welcher Vermögensverwalter ist der beste? Finden Sie es heraus: Wir lassen 21 Profis beim DAB-Depot-Contest gegeneinander antreten.

ANZEIGE
  • Tagesgeld-Vergleich

    Top-Kondtionen für Tagesgeld, inklusive Gebühren, Einlagensicherung und Abgeltungsteuer.

  • Festgeld-Vergleich

    Der Rechner sucht die höchsten Zinsen für Festgeld für jede Laufzeit und Höhe des Anlagebetrages.

  • Girokonten-Rechner

    Kosten für das Konto ermitteln, inklusive Entgelte für Kreditkarten sowie Dispo- und Guthabenzinsen.

  • Rendite-Rechner

    Der Zins entspricht nicht immer der Rendite. Welche Erträge Anlagen tatsächlich bringen.

  • Ratenkredit-Vergleich

    Die besten Angebote für Ratenkredite vergleichen. Für verschiedenen Bonitätsstufen.

  • Ratgeber Geldanlage

    Die beste Strategie für Ihr Vermögen: Grundlagen, Chancen und Risiken verschiedener Investments.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Depot

    Erstellen Sie ein virtuelles Depot, mit dem Sie Ihre Strategie testen und Kursentwicklungen verfolgen.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen