Marktberichte

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Börse New York: Wall Street glaubt fest an Rally

Die Rekordjagd der letzten Woche scheint sich fortzusetzen. Die Herunterstufung Italiens sorgte zunächst für einen müden Wochenauftakt. Viele Börsianer stuften dies aber noch nicht als ein Ende der Rally ein.

Händler an der NYSE: Die Jagd nach immer neuen Allzeit-Bestmarken ist vorerst beendet. Quelle: AP/dpa
Händler an der NYSE: Die Jagd nach immer neuen Allzeit-Bestmarken ist vorerst beendet. Quelle: AP/dpa

New YorkDie US-Börsen haben am Montag nach kurzer Verschnaufpause ihre Rekordjagd fortgesetzt. Anleger nutzten die kleine Schwächephase zum Handelsauftakt, um noch mehr in Aktien zu investieren, sagte Tim Ghriskey, Chefinvestmentstratege der Solaris Group. Dabei waren sie Statistiken zufolge so entspannt wie lange nicht mehr: Der Volatilitätsindex, der die Nervosität der Investoren misst, sank auf den niedrigsten Stand seit Februar 2007. Dies deute darauf hin, dass sich die Anleger von der Konsolidierung zu Handelsbeginn nicht aus der Ruhe bringen ließen. "Die Leute glauben wirklich an diese Rally", resümierte Ghriskey.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 14.448 und einem Tief von 14.373 Punkten. Mit einem Plus von 0,4 Prozent erreichte er den neuen Rekordstand zum Handelsschluss von 14.447 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,3 Prozent auf 1556 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,3 Prozent auf 3252 Stellen zu. In Frankfurt ging der Dax nahezu unverändert bei 7984 Zählern aus dem Handel.

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Zunächst hatten die Herunterstufung Italiens sowie enttäuschende Konjunkturdaten aus China die Wall Street gebremst. Die Senkung der Bonität Italiens am Freitagabend rückte die Euro-Schuldenkrise wieder ins Blickfeld der Anleger und dämpfte ihren Enthusiasmus. Daten aus China vom Wochenende warfen ein Schlaglicht auf die holprige Erholung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt: Während Industrieproduktion und Einzelhandel zum Jahresanfang nur stotternd auf Touren kamen, fiel der Preisauftrieb im Februar größer aus als erwartet. Dennoch behielt der Optimismus auf dem Parkett die Oberhand.

Auf Unternehmensseite stand der kanadische Smartphone-Hersteller BlackBerry im Mittelpunkt. In den USA gelistete BlackBerry-Aktien schossen 14 Prozent in die Höhe, nachdem der US-Telekomriese AT&T den Verkauf für das neue BlackBerry Z10 ab dem 22. März angekündigt hatte. Auch Übernahmefantasien halfen dem Kurs auf die Beine, weil der chinesische Computerhersteller Lenovo einem französischen Zeitungsbericht zufolge ein Auge auf den ins Abseits geratenen Smartphone-Pionier geworfen hat.

Der angeschlagene Computerhersteller Dell legte 1,5 Prozent zu. Icahn Enterprises gab bekannt, das Unternehmen prüfen zu wollen und mit Dell ein Vertraulichkeitsabkommen geschlossen zu haben.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 596 Millionen Aktien den Besitzer. 1586 Werte legten zu, 1375 gaben nach und 129 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,6 Milliarden Aktien 1254 Titel im Plus, 1192 im Minus und 91 unverändert.

  • 11.03.2013, 21:57 Uhrinvestmentlegende

    Die Umsätze gehen immer weiter zurück.Das ist kein gutes Zeichen!Es fehlt an nachfolgenden Käufern,die bereit sind auf diesem hohen Niveau noch zu investieren und Aktien nachzukaufen.Die Banken halten noch durch Stützungskäufe die Kurse hoch ,aber wie lange noch? Jetzt darf nichts mehr passieren,sonst geht´s unter hohen Umsätzen steil nach unten!

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