
TokioDer japanische Aktienmarkt hat am Mittwoch gleich zwei wichtige Hürden im Sturm genommen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg erneut über die Marke von 11.000 Punkten und lag am Ende sogar über 11.100 Zählern.
Zum Handelsende notierte der Nikkei-Index mit einem Aufschlag von 247,23 Punkten oder 2,28 Prozent. Er ging beim Stand von 11.113,95 Punkten aus dem Markt. Auch der breit gefasste Topix legte stark um 13,91 Punkte oder 1,51 Prozent auf 934,67 Zähler zu.
General Electric
Marktkapitalisierung: 233.63 Milliarden Dollar
Branche: Mischkonzern
Johnson & Johnson
Marktkapitalisierung: 231,38 Milliarden Dollar
Branche: Pharma
PetroChina
Marktkapitalisierung: 231,76 Milliarden Dollar
Branche: Energie
Chevron
Marktkapitalisierung: 232,52 Milliarden Dollar
Branche: Energie
Walmart
Marktkapitalisierung: 261,44 Milliarden Dollar
Branche: Einzelhandel
Microsoft
Marktkapitalisierung: 263,64 Milliarden Dollar
Branche: Technologie
Berkshire Hathaway
Marktkapitalisierung: 264,99 Milliarden Dollar
Branche: Beteiligungsgesellschaft
Marktkapitalisierung: 265,89 Milliarden Dollar
Branche: Technologie
Apple
Marktkapitalisierung: 388,44 Milliarden Dollar
Branche: Technologie
Exxon Mobil
Marktkapitalisierung: 393,61 Milliarden Dollar
Branche: Energie
Der Börsenwert eines Unternehmens (Marktkapitalisierung) wird ermittelt indem man die Gesamtzahl der börsennotierten Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie multipliziert. Aktien, die sich nicht im Streubesitz befinden werden dabei nicht berücksichtigt.
Am Beispiel von Apple heißt dies: 939.058.000 Aktien sind im Umlauf, der Kurs der Aktie betrug zum Stichtag der Analyse 413 Dollar. Ergebnis: Ein Börsenwert von rund 388 Milliarden Dollar.
Die Rally ging erst nachmittags los. Der Index legte gegenüber dem Vormittagshandel ein weiteres Prozent zu. Damit erreichte der Markt das Niveau von Anfang 2010 und ist nun auf dem Weg den Kurssturz im Jahre 2008 wieder wett zu machen. Damals fiel der Nikkei-Index von 14.500 Zählern auf weniger als 8.000 Punkte.
Auch die Aktienmärkte in Taiwan, Singapur, Südkorea, Australien, Shanghai und Hongkong verzeichneten Gewinne. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,4 Prozent, zwischenzeitlich legte der Index sogar um 0,6 Prozent zu und kam damit in die Nähe eines 18-Monats-Hochs. Der australische Markt legte 0,2 Prozent zu und stieg damit auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Zugleich war es der zehnte Tag mit Aufschlägen in Folge - die längste Gewinnserie seit 2003.
Für die Aktienmärkte ist der Yen-Kurs gegenüber dem Dollar ein Gradmesser für die Abwertung der Landeswährung. 2012 fiel der Yen 15 Prozent gegenüber zehn großen Weltwährungen - so viel wie seit 1979 nicht mehr. Dies ergibt sich aus einem Bloomberg-Index.
Die Notierung erfolgt in Yen pro Dollar, etwa: 85 Yen. Wenn dieser Wert steigt, etwa auf 90 Yen, steigt der Wert der US-Währung, und es sinkt der Wert der japanischen Währung.
Die neue japanische Regierung will die Konjunktur ankurbeln. Dafür nutzt sie alle Hebel. Einer davon ist auch die Schwächung der Währung. 2012 fiel der Yen um 11 Prozent gegenüber dem Dollar - so stark wie seit sieben Jahren nicht mehr.
Die japanische Regierung hat ein enormes Konjunkturpaket im Volumen von 20,2 Billionen Yen (173 Milliarden Euro) abgesegnet. Damit sollen unter anderem große öffentliche Bauprojekte im Nordosten des Landes finanziert werden. Rund 600.000 Arbeitsplätze verspricht sich Regierungschef Shinzo Abe davon.
Ministerpräsidenten Shinzo Abe drängt die Notenbank, ihre Geldpolitik weiter zu lockern und so die Fiskalpolitik zu flankieren. Die Zeitung Nikkei zitierte Abe mit den Worten, Japan habe wegen des starken Yen seine Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Er wolle, dass die Notenbank sich auch für ein Maximum an Beschäftigung in Japan verantwortlich fühle.
Das Bruttoinlandsprodukt in Japan ist auf Jahresbasis im dritten Quartal um 3,5 Prozent geschrumpft. Ökonomen erwarten, dass es im vierten Quartal 2012 um 0,6 Prozent zurückgegangen ist.
Für das erste Quartal 2013 erwarten Ökonomen wieder ein Wachstum von 1,6 Prozent in Japan.
Die Konjunkturschwäche geht mit einem Wertverfall der Währung einher. Anfang 2013 liegt der Dollar gegenüber mit fast 90 Yen auf dem höchsten Niveau seit Juni 2010, also seit mehr als zweieinhalb Jahren. Gegenüber dem Euro markiert der Yen die niedrigsten Kurse seit Mai 2011, also seit mehr als anderthalb Jahren.
Die Banken rechnen mit einer weiteren Abschwächung des Yen. Damit liegen sie auf einer Linie mit der Regierung, die genau dies fördern will durch ihre Fiskalpolitik.
Morgan Stanley erklärte in einer Analyse, der Dollar könne gegenüber der japanischen Währung noch auf 100 Yen steigen in diesem Jahr. Societe Generale nennt ein Kursziel von 97 Yen bis Jahresende. Bisher ging die Bank von 87 Yen aus. Citibank glaubt, dass der Dollar bis Ende März auf 90 Yen steigt. Zuvor war die Bank von 87 Yen ausgegangen.
Die Exportwirtschaft verweist darauf, dass die japanische Währung noch immer 13 Prozent über seinem Zehnjahres-Durchschnitt liegt. Dieser liegt gegenüber dem Dollar bei 101 Yen. Die Industrie in Japan wünscht sich einen Dollarkurs zwischen 90 and 100 Yen. Das sagt, Hiroshi Tomono, Präsident von Nippon Steel & Sumitomo Metal Corp.
Die fortgesetzte Yen-Abwertung gegenüber den großen Währungen der Welt hilft vor allem den japanischen Exporteuren. Deren Aktien profitieren daher regelmäßig besonders stark, wenn der Yen an Wert verliert.
Das Börsenbarometer Nikkei-Index marschiert im Januar von Rekord zu Rekord. Inzwischen liegen die Aktienkurse auf dem höchsten Niveau seit zwei Jahren.
Der japanische Markt wurde insbesondere von Softbank- und Yahoo-Japan-Papieren gestützt. Softbank-Anteilscheine profitierten vor allem von der Ankündigung des US-Bezahlsenders Dish Network, zumindest vorerst auf eine Klage gegen die geplante Beteiligung von Softbank am US-Telekomkonzern Sprint Nextel zu verzichten. Die Softbank-Aktie kletterte um 3,6 Prozent. Die Papiere von Yahoo Japan machten gar einen Kurssprung von gut 17 Prozent. Das Unternehmen hatte angekündigt, etwa 1,4 Prozent seiner Aktien zurückzukaufen.
Ungeachtet der Unternehmensbilanzen ist nach Ansicht von Analysten die Grundstimmung am Markt durch die sogenannten „Abenomics“ gekennzeichnet. In der Hoffnung, dass die Politik einer lockeren Geldpolitik und einer Schwächung des Yen von Ministerpräsident Shinzo Abe die Finanz- und Exportwerte stärkt, strömen seit Wochen Anleger auf den japanischen Markt. Seit Mitte November als der damalige Kandidat Abe eine massive Lockerung der Geldpolitik forderte, legte der Nikkei-Index um rund 26 Prozent zu.
Platz 20: Moritz Schildt und Claus Tumbrägel
Beide managen einen Euro-Rentenfonds, den NORDIX RENTEN PLUS (DE000A0YAEJ1).
Performance 2012: 23,60 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar
Outperformance unter Euro-Rentenfonds: 15,35 Prozentpunkte
Einschätzung des Managements:
„In 2012 ist unsere Strategie aufgegangen: Wir waren davon überzeugt, dass die Kursabschläge auf Nachranganleihen großer Banken übertrieben sind – die Vorboten einer Überwindung der Euro-Krise, die systemische Relevanz des Bankensektors und schließlich auch der Anlagedruck großer Investoren haben sehr erfreuliche Kursgewinne ermöglicht.
Auch in 2013 werden wir unseren Kurs als „Bondpicker“ beibehalten und unterbewertete Anleihen suchen: Wir sehen unverändert Chancen bei Nachranganleihen aus dem Finanzsektor und finden immer wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten bei Emissionen, die kleinere Volumina haben oder zum Beispiel wegen eines Kündigungsrechtes oder eines strukturierten Kupons von anderen Fonds vernachlässigt werden. Um auf dem aktuellen Zinsniveau noch eine Überrendite erzielen zu können, muss man bereit sein, sich auch mit Spezialitäten unter den Anleihen zu beschäftigen und auch einmal den Prospekt genau lesen.
Die 2012er Performance von mehr als 20 Prozent werden wir im aktuellen Marktumfeld schwerlich wiederholen können – Das Renditeziel bleibt aber bei 7% und wir werden dieses Ziel auch in 2013 mit Direktinvestments in interessante Euro-Anleihen verfolgen - ohne Einsatz von Leverage, ohne Fremdwährungswetten, ohne Hedging und ohne Beimischung von Schwellenländerrisiken.“
Datenquelle für die Performance: Feri EuroRating Services AG, eigene Berechnungen

Platz 19: Edwin Lugo
Der Profi von Franklin Templeton managt den Franklin Global Small-Mid Cap Growth A (acc) USD (LU0144644332).
Performance 2012: 23,67 Prozent
Fünfjahres-Performance: 6,30 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Kategorie Aktien Welt Mid/Small Caps: 9,35 Prozentpunkte
Outperformance über fünf Jahre: 7,60 Prozentpunkte
Anlageziel dieses Fonds ist das Kapitalwachstum. Der Fonds investiert vornehmlich in Wachstumswerte mit geringer und mittlerer Marktkapitalisierung von Unternehmen mit Sitz in den Industrieländern auf der ganzen Welt.
Fondsvolumen: 104 Millionen US-Dollar.
Auflegungsdatum: 15.04.2002

Platz 18: Jean-Jacques Durand
Manager des Edmond de Rothschild Emerging Bonds C (FR0007021050).
Performance 2012: 23,80 Prozent
Fünfjahres-Performance: 8,56 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Renten Emerging Markets: 8,35 Prozentpunkte
Underperformance über fünf Jahre: -0,82 Prozentpunkte
Klassifizierung: „Rentenpapiere und andere internationale Forderungspapiere“
Ziel: den Referenzindex, den Index JP Morgan EMBI Global Index (abgesichert in Euro), über den empfohlenen Anlagehorizont zu übertreffen. Dies soll mit einer diskretionären Verwaltung von Titeln aus sämtlichen Rentenmärkten der Schwellenländer erreicht werden.

Platz 17: Jürg Nagel
Er und sein Team managen den MIV Global Medtech Fund P1 (LU0329630999)
Performance 2012: 24,02 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar
Outperformance unter Aktien Gesundheitswesen Welt: 8,97 Prozentpunkte
Kommentar des Management: „Das fünfköpfige (6 inkl. Assistentin), langjährige Team der MIV Asset Management AG besteht aus sehr erfahrenen Finanz- und Medizintechnikanalysten. Wir konzentrieren uns zu 100 Prozent auf die Verwaltung des MIV Global Medtech Fund, einem Anlagefonds der weltweit in Aktien kotierter Gesellschaften der Medizintechnik investiert. Das heißt, wir halten keine anderen Mandate, sondern managen "nur" diesen einen Fonds!
Die intensive, globale Primäranalyse der attraktivsten Märkte und Unternehmen in der Medizintechnik ist die Basis für die Anlageentscheide und damit das diversifizierte Portfolio des Fonds. Das aktuelle Fondsvermögen beträgt 285 Millionen Euro.“
Ausblick: „Dank struktureller Wachstumstreiber bietet die Medizintechnik in jedem wirtschaftlichen Umfeld ein attraktives Anlageuniversum. Unsere Beteiligungen sind überwiegend hochprofitabel, generieren hohe Cashflows und verfügen über solide Bilanzstrukturen. Zudem ist die Bewertung nach wie vor attraktiv.“

Platz 16: Peter Pechel
Manager des ISP International Stock Picking Fund (LU0046899927)
Performance 2012: 24,18 Prozent
Fünfjahres-Performance: -4,35 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Kategorie Aktien Welt: 13,17 Prozentpunkte
Underperformance über fünf Jahre: -2,33 Prozentpunkte
Strategie 2012
„Mit einer sehr optimistischen Positionierung befanden wir uns am Jahresanfang angesichts der Finanzkrise in Europa klar in der Minderheit. Das zurückliegende Jahr hat uns in dieser Einschätzung, wie auch in der strategischen Ausrichtung des Fonds, bestätigt. Es hat sich also im Jahresverlauf gelohnt, nicht zu sehr der Tagespolitik und Konjunkturprognosen zu folgen, sondern eher ruhig zu bleiben und im Zweifel gar nichts am Portfolio zu ändern. Die Zeit war für die Unternehmensanalyse besser verwendet. Der ISP hat sich bei der Aktienauswahl auf deutsche und europäische Qualitätsaktien konzentriert.“
Ausblick 2013
„Beim Blick voraus gibt es handfeste Gründe, auch nach dem guten Jahr 2012 ein Plädoyer für die Aktie zu halten. Da wären zum ersten die Bilanzen der Unternehmen, die viel besser sind als die der Staaten. Die Aktienbewertungen sind günstig, so sind beispielsweise die Dividendenrenditen von vielen Dax- und MDax-Werten mehr als doppelt so hoch wie die Renditen der Bundesanleihen. Institutionelle Anleger, wie Versicherungen und Pensionskassen, aber auch Privatanleger sind unterinvestiert in Aktien, gleichzeitig sind aber die Alternativen wenig rentabel. Das Bevölkerungswachstum in den asiatischen Ländern wird am besten über Exportweltmarktführer gespielt. Die Konjunkturaussichten sind derweil gut. In den USA scheint der Wachstumsmotor anzuspringen, die chinesische Regierung tut alles, die Wirtschaft zu beleben und selbst in Europa gibt es vermehrt positive Signale. Es könnte sich also als ein großes Risiko herausstellen, im Jahr 2013 nicht in Aktien investiert zu sein. Der ISP behält seinen Fokus auf deutsche und europäische Aktien zunächst bei, hat allerdings einige Gewinne bei besonders erfolgreichen Positionen mitgenommen und dafür andere attraktive Titel aufgestockt.“

Platz 15: Kay-Peter Tönnes
Manager des Antecedo Independent Invest A (DE000A0RAD42).
Performance 2012: 25,80 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar
Outperformance im Bereich „Absolute Return Multi Strategy mit Verlusttoleranz“: 15,35 Prozentpunkte
Information des Fondsmanagements: „Der Antecedo Independent Invest ist ein Absolute-Return-Fonds, der auf die Erzielung eines überdurchschnittlichen Wertzuwachses ausgerichtet ist, wobei gleichzeitig bei stark schwankenden Finanzmärkten als Sicherheitsstrategie der Werterhalt im Vordergrund wird, was sich bei stark schwankenden Finanzmärkten für die Anleger als außerordentlich wertvoll erweist. Langfristig wird eine Zielrendite von 6% p.a. über der Verzinsung am Geldmarkt angestrebt.
Natürlich ist der Fonds nicht gegen alle Unwägbarkeiten an den Finanzmärkten gefeit. Bislang konnten zeitweilige Rückgänge des Anteilswerts aber jeweils in relativ kurzer Zeit wieder aufgeholt werden. Es gilt die Vorgabe, dass der Independent Invest im Extremfall binnen 12 Monaten jegliche Verluste ausgeglichen und ein neues Allzeithoch im Anteilswert erreicht haben soll.
Das Basisinvestment des Antecedo Independent Invest besteht zu etwa 70 Prozent des Kundenvermögens aus kurz laufenden Anleihen hoher Bonität und zu etwa 30 Prozent aus der Options- und Handelsstrategie. Damit hat der Fonds seit Auflegung im Januar 2009 bis Ende 2012 p.a. 10,39 Prozent zugelegt.“

Platz 14: Béryl Bouvier di Nota
Managerin des Amundi Fds Equity Euroland Small Cap - AE (C) (LU0568607203).
Performance 2012: 29,11 Prozent
Fünfjahres-Performance: -1,07 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Kategorie Aktien Euroland Mid/Small Caps: 6,33 Prozentpunkte
Outperformance über fünf Jahre: 1,59 Prozentpunkte
Kommentar des Fondsmanagements: „Wir sind Stock-Picker. Unser Anlagestil ist es, auf jede Gesellschaft zu schauen, die in der Lage sein könnte, ein Wachstum des Gewinns je Aktie zu liefern. Die Ursache kann eine machtvolle Wachstumsstory sein, aber auch in spezifischen Faktoren liegen, wie eine gute Umsetzung eines Turnarounds oder der Wechsel des Managements. 2012 wurde die Performance des Fonds maßgeblich getrieben von Gesellschaften wie Wirecard in Deutschland.“

Platz 13: Mattia Nocera
Manager des Vitruvius Greater China Equity B USD (LU0431685097)
Performance 2012: 29,53 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar
Outperformance in der Kategorie Aktien Greater China: 13,33 Prozentpunkte
Kommentar von Mattia Nocera, Investment Manager des Vitruvius Greater China Equity and Chef der Belgrave Capital Management : Der Fonds wird beraten von einem sehr talentierten lokalen Manager in Schanghai, George Jiang. Verschiedene Top-Positionen trugen zu der starken Performance bei: SPT Energy, spezialisiert auf Ölfelderservice ; Hopson Development, ein Immobilienentwickler ; Qihoo 360, ein führendes Internetunternehmen ; und Uni-President, ein Hersteller von Nahrungsmitteln.
Ausblick: Die jüngsten Daten aus China stützen die Einschätuzung, dass die chinesische Wirtschaft wieder kommt und nicht hart landet. Wir erwarten weitere Investitionen in der Infrastruktur, die weitere Entwicklung der Städtelandschaft und eine wesentliche Liberalisierung an den Finanzmärkten. Chancen sehen wir insbesondere in den Branchen Konsum, Gesundheit, Finanzen, Saubere Energie und Immobilien. »

Platz 12: Klaus Blaabjerg
Manager des Sparinvest-High Yield Value Bonds EUR R (LU0232765429)
Performance 2012: 30,91 Prozent
Fünfjahres-Performance: 10,00 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Kategorie Renten EURO Corp. High Yield: 11,50 Prozentpunkte
Outperformance über fünf Jahre: 3,33 Prozentpunkte
Hier ist ein aktuelles Interview des Fondsmanagers Klaus Blaabjerg.

Platz 11: Alexandra Hartmann
Sie ist Managerin des Fidelity Funds - Euro Blue Chip A-EUR (LU0088814487)
Performance 2012: 31,43 Prozent
Fünfjahres-Performance: -3,11 Prozent pro Jahr
Outperformance in der Kategorie Aktien Euroland: 12,03 Prozentpunkte
Outperformance über fünf Jahre: 3,21 Prozentpunkte
Kommentar des Fondsmanagements:
„Ich konzentriere ich mich auf Unternehmen, die von innen, das heißt vergleichsweise unabhängig vom Konjunkturumfeld, wachsen können. Solche Unternehmen profitieren von organischen Wachstumstreibern und -verstärkern, mit denen sie dauerhaft schneller als vom Markt erwartet wachsen. Interessant sind für mich auch Unternehmen, die ihr Wachstum durch Restrukturierung ankurbeln und deren Potenzial vom Markt unterschätzt wird, sowie strukturelle Wachstumswerte mit nachhaltigem Wachstumspotenzial.“
Zur Performance 2012:
„Besonders erfolgreich war die Titelauswahl in den Branchen Finanzen und Konsumgüter. Verstärkt wurde dieser Effekt dadurch, dass ich defensive Branchen wie Versorger und Telekommunikation untergewichtet hatte.“
Zu 2013
„Viele strukturelle Probleme bleiben ungelöst. Nichtsdestotrotz sind in den Ländern an der Euro-Peripherie zahlreiche Reformen ernsthaft in Angriff genommen worden. Mit ersten Erfolgen: So sinken inzwischen die Lohnstückkosten, während einige Länder nach Jahren mit Leistungsbilanzdefiziten nun wieder Überschüsse vorweisen können. Angesichts dieser gemischten Bilanz gehe ich davon aus, dass sich die Schwankungen an den Märkten fortsetzen werden. Für mich stehen daher auch weiter Unternehmen im Fokus, die von innen und damit vergleichsweise unabhängig vom Konjunkturumfeld wachsen können. Besonders attraktiv sind für mich Nischenanbieter, Nutznießer von Ungleichgewichten bei Angebot und Nachfrage sowie Firmen, die in Bereichen mit hohen Barrieren für einen Marktzutritt aktiv sind. Denn das ermöglicht es etablierten Anbietern, nachhaltige Gewinne und freie Cashflows zu erwirtschaften.“
Platz 20: Moritz Schildt und Claus Tumbrägel
Beide managen einen Euro-Rentenfonds, den NORDIX RENTEN PLUS (DE000A0YAEJ1).
Performance 2012: 23,60 Prozent
Fünfjahres-Performance: nicht verfügbar
Outperformance unter Euro-Rentenfonds: 15,35 Prozentpunkte
Einschätzung des Managements:
„In 2012 ist unsere Strategie aufgegangen: Wir waren davon überzeugt, dass die Kursabschläge auf Nachranganleihen großer Banken übertrieben sind – die Vorboten einer Überwindung der Euro-Krise, die systemische Relevanz des Bankensektors und schließlich auch der Anlagedruck großer Investoren haben sehr erfreuliche Kursgewinne ermöglicht.
Auch in 2013 werden wir unseren Kurs als „Bondpicker“ beibehalten und unterbewertete Anleihen suchen: Wir sehen unverändert Chancen bei Nachranganleihen aus dem Finanzsektor und finden immer wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten bei Emissionen, die kleinere Volumina haben oder zum Beispiel wegen eines Kündigungsrechtes oder eines strukturierten Kupons von anderen Fonds vernachlässigt werden. Um auf dem aktuellen Zinsniveau noch eine Überrendite erzielen zu können, muss man bereit sein, sich auch mit Spezialitäten unter den Anleihen zu beschäftigen und auch einmal den Prospekt genau lesen.
Die 2012er Performance von mehr als 20 Prozent werden wir im aktuellen Marktumfeld schwerlich wiederholen können – Das Renditeziel bleibt aber bei 7% und wir werden dieses Ziel auch in 2013 mit Direktinvestments in interessante Euro-Anleihen verfolgen - ohne Einsatz von Leverage, ohne Fremdwährungswetten, ohne Hedging und ohne Beimischung von Schwellenländerrisiken.“
Datenquelle für die Performance: Feri EuroRating Services AG, eigene Berechnungen
Die Vorgaben aus Amerika sind positiv.
In Südkorea gehörte Chiphersteller SK Hynix zu den gefragtesten Werten. Das Papier stieg um 0,6 Prozent, nachdem SK Hynix im abgelaufenen Quartal wieder in die Gewinnzone zurückfand.

Für den Langfristanleger wichtig zu wissen:Der Nikkei225 kommt von fast 39000 in 1989 und steht jetzt wieder so hoch wie im April 1984.
Zeitlich isolierte Betrachtungsabschnitte des HB können das nicht übertünchen.






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