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Börsen Fernost: Volkswagen will in China investieren

Die Aktienmärkte in Asien verbuchen weiter Gewinne. Vor allem die jüngsten Konjunkturdaten aus China sorgen dafür. Die Börse Tokio ist wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro tendiert in Fernost kaum verändert.

Vor der Börse in Tokio. Quelle: dpa
Vor der Börse in Tokio. Quelle: dpa

TokioÜberzeugende Konjunkturdaten aus China haben am Freitag weiter für Optimismus an den asiatischen Börsen gesorgt. An den wichtigsten Handelsplätzen wurden Gewinne verbucht. Wegen eines Feiertages in Japan und des langen Thanksgiving-Wochenendes in den USA waren die Umsätze aber gering. Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik außer Japan stieg um 0,7 Prozent. In Hongkong legte der Leitindex um 0,5 Prozent und in Shanghai um 0,9 Prozent.

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Ermutigende Konjunkturdaten aus China hatten den asiatischen Aktienbörsen am Donnerstag Rückenwind gegeben. Der Nikkei-Index erreichte dabei das höchste Niveau seit einem halben Jahr. Dem HSBC-Einkaufsmanagerindex zufolge wuchs der Wirtschaftszweig im November zum ersten Mal seit über einem Jahr.

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Sorgen bereitet den Anlegern dagegen weiter die Euro-Zone, die in der Rezession steckt. Zudem ist unklar, wann Griechenland die nächsten dringend benötigten Milliardenkredite bekommt. RBS-Experte Greg Gibbs erklärte, die Krise in Europa sei ein größeres Risiko als der Haushaltsstreit in den USA. Der Euro zeigte sich im fernöstlichen Handel fast unverändert und stand bei 1,2886 Dollar.
Der Euro hat am Freitag in Fernost kaum verändert tendiert. Die Gemeinschaftswährung profitierte weiterhin von Hoffnungen der Händler, dass es trotz der zunächst gescheiterten Verhandlungen über weitere Finanzhilfen für Griechenland am kommenden Montag doch noch zu einer Einigung kommen werde.

Volkswagen plant einem Zeitungsbericht zufolge, über die nächsten vier Jahre 14 Milliarden Euro in China zu investieren. Das Blatt "China Daily" berief sich dabei am Freitag auf VW-China-Chef Jochem Heizmann.

Der deutsche Autobauer, der in der Volksrepublik mit seinen Partnern SAIC Motor und FAW Group Autos produziert, errichte demnach vier Fabriken in der Volksrepublik. Bis 2018 werde die jährliche Kapazität von Volkswagen in China bei mindestens vier Millionen Fahrzeugen liegen, zitierte die Zeitung Heizmann. Von Januar bis September steigerte VW seinen Absatz in China um mehr als 18 Prozent auf zwei Millionen Autos.

Chinas Industrie ist laut einer Umfrage im November erstmals seit mehr als einem Jahr wieder gewachsen. Der am Donnerstag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC kletterte in diesem Monat nach vorläufigen Daten auf 50,4 Punkte.

 

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