Marktberichte

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Börsen Fernost: Wall Street treibt Aktien in Asien hoch

Die Börse in Malaysia steigt nach der Wahl besonders deutlich. Der Euro tendiert etwas fester. Die Aktienmärkte in Tokio blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

Eine 100-Dollar-Note und ein Schein im Wert von 10.000 Yen. Quelle: Reuters
Eine 100-Dollar-Note und ein Schein im Wert von 10.000 Yen. Quelle: Reuters

SydneyDas Rekordhoch der Wall Street hat den asiatischen Aktienmärkten Rückenwind beschert. Der MSCI-Index für asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans legte am Montag 0,8 Prozent zu. Die australische Börse gewann 0,5 Prozent.

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Besonders hervor stach der Aktienmarkt in Malaysia. Er profitierte zusätzlich vom Sieg der Regierungskoalition bei der Parlamentswahl und kletterte um mehr als drei Prozent. Die Börsen in Tokio blieben feiertagsbedingt geschlossen, sie öffnen am Dienstag wieder.

Für gute Laune sorgten in Fernost wie zum Wochenschluss in New York die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten, wonach im April unerwartet viele neue Stellen geschaffen wurden. Anleger sahen darin Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung.

Gleichzeitig fielen zwar andere US-Konjunkturdaten, etwa zum Dienstleistungsbereich, weniger ermutigend aus. Das aber werteten Investoren als Signal, dass die Notenbank Fed ihr aggressives Programm zur Stützung der Wirtschaft beibehalten dürfte. Der Standardwerteindex Dow Jones hatte am Freitag zwischenzeitlich die Marke von 15.000 Punkten geknackt und war ebenso wie der breit gefasste S&P 500 auf ein neues Rekordhoch gestiegen.

Der Euro notierte zum Wochenauftakt etwas fester. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,3122 Dollar nach 1,3115 Dollar im späten US-Handel am Freitag. Damit hat sich der Euro von seinen Verlusten seit der jüngsten EZB-Zinssenkung fast erholt.

Zum Yen legte der Dollar etwas zu auf 99,08 Yen. Grund waren Händler zufolge wie an den Aktienmärkten die US-Arbeitsmarktdaten. Die japanische Währung erreicht damit zum Dollar fast die Marke von 100 Yen, die als Zielmarke der Regierung gilt. Ziel der Japaner ist es, durch einen schwächeren Yen die Exportwirtschaft des Landes anzukurbeln.

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