Marktberichte

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Dax-Ausblick: Anleger erwartet eine schwierige Woche

Dem Dax geht nach dem Sprint im September die Puste aus. Konjunkturrisiken, fehlende Impulse der Notenbanken und Sorgen um die Berichtssaison könnten die erste Oktoberwoche belasten.

Ein Händler an der Frankfurter Börse. Eine durchwachsene Woche kommt auf die Anleger zu. Quelle: dpa
Ein Händler an der Frankfurter Börse. Eine durchwachsene Woche kommt auf die Anleger zu. Quelle: dpa

„Mehr denn je hängen die Bewältigung der Krise und die Eindämmung inflationärer Trends in Europa vom Kurs der Notenbanken ab. EZB und Federal Reserve verfolgen die gleichen Ziele, allerdings mit unterschiedlichen Methoden.“, schreibt Philippe Uzan,von Edmond de Rothschild in seinem Wochenausblick. Und gerade um diese Hauptakteure am Aktienmarkt wird es nächste Woche ungewohnt ruhig.

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Damit dürfte die Hoffnung der Anleger auf eine Fortsetzung des Dax-Höhenflugs von September in der neuen Woche enttäuscht werden. Analysten schließen für die erste Oktoberwoche weitere Kursverluste nicht aus, nachdem die europäischen Aktienmärkte bereits in der zu Ende gehenden Woche den Rückwärtsgang eingelegt haben.

„Der Auftrieb, den die Börsen zuletzt bekommen haben, lässt nach. Man wendet sich wieder der Realwirtschaft zu und da werden eher schlechtere Daten erwartet", sagt Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co. "Ich erwarte zwar keinen großen Rückgang, aber die Kurse könnten schon etwas abbröckeln, denn es war zuletzt sehr viel Euphorie im Markt.“

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Im September hat der Dax rund fünf Prozent zugelegt, unterstützt vor allem durch Hilfszusagen der Europäischen Zentralbank (EZB) für klamme Euroländer und weitere geldpolitische Lockerungen der US-Notenbank Fed. In der zu Ende gehenden Woche allerdings büßte der Leitindex bis zum Freitagmittag rund zwei Prozent ein.

Auch die Aktienstrategen der Landesbank Berlin sind vorsichtig: „Insgesamt dürfte eine schwierige Woche vor uns liegen.“ Zu den konjunkturellen Risiken könnten sich auch politische Risiken gesellen, wie etwa die Unsicherheit über einen Hilfsantrag Spaniens oder der ausstehende Troika-Bericht zu Griechenland.

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Rahn sieht weitere Gefahren für den Aktienmarkt in der näher rückenden Berichtssaison. „Da könnte es noch die eine oder andere Prognosesenkung geben“, warnt er. Bereits in den vergangenen Tagen häuften sich die Aussagen von Unternehmen, die alles andere als zuversichtlich in die Zukunft schauen, darunter der Autokonzern Daimler, der Chiphersteller Infineon und die Fluggesellschaft Lufthansa. Der Startschuss für die Bilanzsaison fällt allerdings erst in der zweiten Oktoberwoche, wenn in den USA der Aluminiumriese Alcoa traditionell als erster Großkonzern seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal vorstellt.

„An den Aktienmärkten wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Ertragsprognosen für 2013 nach unten revidiert werden müssen“, schreibt Uzan. Das werde die Börsenrally aufhalten. Doch er sei bei Aktien aus Schwellenländern optimistisch.

  • 01.10.2012, 09:48 UhrLogical

    Weder in Russland noch in Asien wurde Sonntag gehandelt.<br/>Der Goldpreis ist bekannt dafür, dass er manipuliert wird, z.B. von Zentralbanken aus vielerlei Gründen. Nur einer davon ist:<br/>Ein steigender Goldpreis ist mit einem steigenden Angstbarometer zu vergleichen, deswegen das Interesse, ihn im Zaum zu halten.<br/>Dilettantisch finde ich eher sachlich nicht fundierte Antworten.

  • 01.10.2012, 09:42 UhrLogical

    Weder in Russland noch in Asien wurde Sonntag gehandelt.
    Der Goldpreis ist bekannt dafür, dass er manipuliert wird, z.B. von Zentralbanken aus vielerlei Gründen. Nur einer davon ist:
    Ein steigender Goldpreis ist mit einem steigenden Angstbarometer zu vergleichen, deswegen das Interesse, ihn im Zaum zu halten.
    Dilettantisch finde ich eher sachlich nicht fundierte Antworten.

  • 01.10.2012, 09:26 UhrBeelzebub007

    Für das Gold gibt es einige wenige übermächtige Akteure. Diese machen den Preis. Der Kleinkrauter (wie Sie und ich) ist da hoffnunglos ausgeliefert.

    Von Manipulationen zu sprechen, wenn z.B. Rußland oder eine andere Staatsbank in den Markt geht, ist deshalb völlig verfehlt - besser: Das ist total dilettantisch!

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