Marktberichte

Rein in deutsche Standardwerte?

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Die 30 Dax-Werte im Überblick

Die Wirtschaftswoche hat die 30 Dax-Werte im vergangenen Oktober gecheckt. Die Ergebnisse im Überblick.

Dax-Aktien im Check A-D

  • Adidas

    Mit Abstand europäischer Marktführer, seitdem Konkurrent Puma ins Straucheln gekommen ist. Stabile Geschäftsentwicklung, weiteres Wachstum in Sicht. Analytisch nicht billig, aber stabile Halteposition.

    Quelle: Wiwo.de, Anton Riedl, 12.10.2012

  • Allianz

    Operative Fortschritte im klassischen Versicherungsgeschäft, allerdings bleibende Unsicherheiten durch aktuelle Schuldenkrise. Kurstechnisch zuletzt vielversprechende Entwicklung – große Aufwärtswende bis nächstes Jahr möglich.

  • BASF

    Durch breites Produktspektrum immer weniger anfällig vom reinen Chemiezyklus; strategisch vielversprechender Ausbau der Agrarchemie. Bewertung akzeptabel, Dividende gut, bei Schwäche kaufen.

  • Bayer

    Starke Kursentwicklung trotz gemischter Nachrichtenlage. Gleicht Schwäche im Pharma-Kerngeschäft zunehmend besser aus; strategischer Ausbau in Richtung Pflanzenschutz aussichtsreich. Kurzfristig Rücksetzer möglich, dann interessant als Basisinvestment.

  • Beiersdorf

    Sehr trendstarke Aktie, oft gegenläufige Entwicklung zum Dax, analytisch nicht billig, aber durch neues Management und Strategie wieder interessant, Dauerinvestment.

  • BMW

    Zuletzt wieder merklich stabilisiert, auch durch gute Absatzzahlen. Bewertung günstig, Dividende gut, Kaufsignal bei Kursanstieg über 63 Euro.

  • Commerzbank

    Nach heftigem Absturz hohes, aber sehr spekulatives Erholungspotenzial. Analytische Zahlen je Aktie durch Rettungsaktionen verwässert, deshalb fundamental keineswegs billig. Kurstechnisch riskant, aber Wende nach oben durchaus möglich; heißeste Aktie im Dax.

  • Continental

    Nach jüngstem Kursanstieg erst Beruhigung abwarten. Aktie keineswegs günstig, starke Konkurrenz durch neue Offensive von Bridgestone. Wenig Dividende, kein Kauf.

  • Daimler

    Derzeit schwächster Autowert, kurstechnisch angeschlagen. Modellpolitik schwierig, wird immer stärker von Konkurrenten bedrängt. Hat mit zyklischem Lastwagengeschäft dazu eine offene Flanke. Kein Kauf.

  • Deutsche Bank

    Chance auf Turn-around besteht, doch große Unsicherheit durch die Umwälzungen der Branche. Bewertung nicht überzogen, substanziell und operativ deutlich stärker als Commerzbank.

Dax-Aktien im Check D-I

  • Deutsche Börse

    Nach Fehlschlag der Fusion mit Nyse Euronext Wachstum aus eigener Kraft. Langfristig stabiles Geschäftsmodell mit nachhaltigen Gewinnen; kurzfristige Entwicklung eher unsicher. Indifferentes Kursbild.

    Quelle: Wiwo.de, Anton Riedl, 12.10.2012

  • Deutsche Lufthansa

    Anfällig für Schwankungen der Treibstoffpreise und konjunkturbedingter  Auslastungen. Kurstechnisch in der Bodenbildung, fundamental noch keine Zeichen einer Erholung erkennbar.

  • Deutsche Post

    Geschäftliche Entwicklung zuletzt erstaunlich stabil, gute Dividende, Bewertung nicht überzogen. Daueranlage mit eher begrenzten Kurschancen.

  • Deutsche Telekom

    Zuletzt sogar auf dem schwierigen US-Geschäft Fortschritte, in Deutschland läuft die Offensive gegen Dauerrivalen Vodafone. Kurstechnisch in großer Bodenbildung, Dividende sollte auch nach Auslaufen der bisherigen Garantie überdurchschnittlich hoch bleiben. Für langfristige Anleger.

  • Eon

    Gewinner der abermaligen Energiewende. Umstrukturierung durch neues Management kommt voran, Schuldenabbau muss noch weiter gehen. Bleibt großer Spieler auf dem Energiemarkt, operative Erfolge sollten weiterhin ansprechende Dividende ermöglichen. Kurstechnisch vielversprechende Aufwärtswende.

  • Fresenius SE

    Tritt schrittweise aus dem Schatten der dominierenden Tochter FMC. Durch breiteres Geschäft weniger risikoanfällig, dennoch Profiteur des weltweiten Wachstumsmarkts Gesundheit. Bewertung noch angemessen, Daueranlage.

  • Fresenius Medical Care

    Weltweiter Marktführer bei Dialyse, stabile Wachstumsraten. Expansion in Asien sollte weiteres Potenzial erschließen. Als Daueranlage eignet sich mittlerweile die Muttergesellschaft eher.

  • HeidelbergCement

    Aktie und Unternehmen mit hoher Volatilität – also hohem Risiko. Analytisch keineswegs billig, geringe Dividende.

  • Henkel

    Konnte sich in den vergangenen Jahren durch strategische Weiterentwicklung schrittweise von der Anfälligkeit eines zyklischen Chemiekonzerns lösen. Gutes, margenstarkes Produktportfolio. Aktie technisch und fundamental in fortgeschrittener Entwicklung, bei Schwäche aber weiterhin interessant.

  • Infineon

    Schwierige, hochzyklische Branche, deren Aussichten derzeit eher verhalten sind. Kurstechnisch schwer angeschlagen, meiden.

Dax-Aktien im Check K-V

  • K+S

    Langfristig interessante Geschäftsaussichten durch Erschließung neuer, großer Kali-Vorkommen. Mittelfristig durch Impulse vom Agrarmarkt interessant. Starkes Kaufsignal bei Kursanstieg über 40 Euro.

    Quelle: Wiwo.de, Anton Riedl, 12.10.2012

  • Lanxess

    Kursberuhigung nach Aufstieg in den Dax abwarten, dann dank analytisch günstiger Bewertung ein Kauf. Strategisch erfolgreiche Geschäftsentwicklung durch Schwerpunktverlagerung von Basischemie zu Spezialchemie.

  • Linde

    Langfristig eine der stärksten Aktien im Dax, Basisinvestment. Gewinner bei der Renaissance der Industriegase  und der Verflüssigung von Erdgas. Fundamental nicht billig – aber das sind Linde-Aktie nie.

  • Merck

    Pharmaspezialist mit spekulativem Potenzial. Entwicklung in den vergangenen Monaten besser als erwartet. Durch Flüssigkristalle auch stark im zyklischen Geschäft  - eine Chance, wenn sich die Wirtschaft 2013 deutlicher als erwartet erholt.

  • Münchener Rück

    Wegen geringer Schadenquote gutes Ergebnis 2012 in Aussicht, dazu hohe und sichere Dividende (derzeit der Hauptgrund für die Aktie). Erstversicherungstochter Ergo dämpft die Entwicklung allerdings; weitere Zukäufe durch Großaktionär Buffett eher unwahrscheinlich.

  • RWE

    Wie Eon mitten im Comeback. Umbau des Energiemix hin zu mehr alternativen Quellen läuft. Hohe Dividende aber kurstechnisch kurzfristig angeschlagen.

  • SAP

    Stabile Geschäftsentwicklung, langfristig der Dax-Wert mit der besten Performance. Kurzfristig nach Anstieg auf bis zu 57 Euro zunächst noch laufende Korrekturbewegung abwarten.

  • Siemens

    Wieder einmal vor grundlegendem Konzernumbau. Aktie nimmt positive Ergebnisse vorweg, hat aber erst bei Anstieg über 80 Euro die große Wende geschafft.

  • Thyssen-Krupp

    Spekulativer Turn-around. Die Lösung vom amerikanischen Stahldebakel sollte möglich sein, kurstechnisch in einer vielversprechenden Startposition.

  • Volkswagen

    Langfristig der beste deutsche Autowert. Erweiterung ins Billigsegment bringt weitere strategische Option. Bisher ist VW der Spagat zwischen den vielen, unterschiedlichen Marken erstaunlich gut gelungen. Aktie nicht überteuert, bei Schwäche ein Kauf.

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