
In der neuen Woche dürfte sich der Aktienmarkt vom Kursrutsch erholen dürfen. Analysten glauben langfristig an eine Fortsetzung der Rally. Sie rechnen damit, dass viele Anleger die niedrigeren Kurse nutzen, um ihre Einkaufstour wiederaufzunehmen.
Neue Unsicherheiten rund um die Euro-Schuldenkrise hatten den Dax in der alten Woche um rund drei Prozent gedrückt. Korruptionsvorwürfe gegen Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy und die Furcht vor einem Comeback des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bei den Wahlen Ende Februar lasteten auf der Stimmung.
„Auch wenn die näher rückenden Wahlen in Italien für Unsicherheit sorgen könnten, sollte die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit dienen“, zeigten sich indes die Analysten der Landesbank Berlin optimistisch. Aktienstratege Markus Wallner von der Commerzbank riet dazu, vor allem diejenigen konjunkturabhängigen Werte zu bevorzugen, deren Gewinnwachstum überproportional gegenüber zum Gesamtmarkt steigen könnte.
Wallner: „Dies gilt vor allem für Unternehmen, deren Hauptabsatzmärkte sich außerhalb Europas insbesondere in den USA und den asiatischen Schwellenländern befinden, da das Wirtschaftswachstum in Europa weiter hinter dem globalen Wachstum hinterherhinken wird.
Branche: Chemie
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 22,6 Prozent
Dividendenrendite 2013: 2,4 Prozent
Branche: Gesundheit
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 11 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1 Prozent
Branche: Gesundheit
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 9,3 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,3 Prozent
Branche: Einzelhandel
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 16,7 Prozent
Dividendenrendite 2013: 3,5 Prozent
Branche: Agrar
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 10,6 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,6 Prozent
Branche: IT
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 22,5 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,6 Prozent
Branche: Versicherung
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 18,1 Prozent
Dividendenrendite 2013: 6,5 Prozent
Branche: Chemie
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 8,8 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,8 Prozent
Branche: Basiskonsum
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 8,2 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,2 Prozent
Branche: Mode
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 7
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 15,6 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,9 Prozent
Branche: Chemie
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 7
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 14,4 Prozent
Dividendenrendite 2013: 3,5 Prozent
Quelle: DZ Bank
Als Beispiele führte Wallner Adidas, BMW, HeidelbergCement und Hochtief an. Die europäischen Sektoren Banken, Telekom und Versorger sollten aus diesem Grund untergewichtet bleiben.
Auf fallenden Dax setzen?
Cyrille Urfer, der bei der Schweizer Bank Gonet über die Portfolio-Struktur wacht, traute den europäischen Börsen angesichts der ermutigenden chinesischen Konjunkturdaten weitere Kursgewinne zu. Aktienhändler Joe Neighbour von Central Markets riet dagegen, auf einen fallenden Dax und einen Anstieg des US-Index S&P 500 zu setzen. „Die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung der USA sind unübersehbar, während die grundlegenden Probleme der Euro-Zone noch nicht gelöst sind.“
Branche: Versicherung
Analystenurteile: 31
davon positiv: 7
positiv in Prozent: 23%
Branche: Maschinenbau
Analystenurteile: 18
davon positiv: 4
positiv in Prozent: 22%
Branche: Konsum
Analystenurteile: 36
davon positiv: 8
positiv in Prozent: 22%
Branche: Elektronik
Analystenurteile: 32
davon positiv: 7
positiv in Prozent: 22%
Branche: Großküchen
Analystenurteile: 11
davon positiv: 2
positiv in Prozent: 18%
Branche: Unterhaltungselektronik
Analystenurteile: 6
davon positiv: 1
positiv in Prozent: 17%
Branche: Bekleidung
Analystenurteile: 26
davon positiv: 4
positiv in Prozent: 15%
Branche: Pharma
Analystenurteile: 29
davon positiv: 4
positiv in Prozent: 14%
Branche: Öl
Analystenurteile: 17
davon positiv: 2
positiv in Prozent: 12%
Branche: Handel
Analystenurteile: 18
davon positiv: 2
positiv in Prozent: 11%
Branche: Motoren
Analystenurteile: 10
davon positiv: 1
positiv in Prozent: 10%
Branche: Handel
Analystenurteile: 13
davon positiv: 0
positiv in Prozent: 0%
Branche: Chemie
Analystenurteile: 16
davon positiv: 0
positiv in Prozent: 0%
Quelle: Factset, DZ Bank
Diskussion um den Euro-Wechselkurs
Wie es in der Euro-Schuldenkrise weitergeht, dürfte am Montag und Dienstag Thema an den Finanzmärkten sein, wenn sich die Finanzminister der Euro-Länder in Brüssel treffen. Auf der Tagesordnung dürfte auch die Diskussion um den Wechselkurs des Euro stehen, die zuletzt insbesondere zwischen Frankreich und Deutschland geführt wurde.

Ja das ist wieder eine Top Meldung,warum auch erst die Korrektur abwarten wo die Kurse günstiger wären,denn die kommt unweigerlich.
Also das ist wieder typisch "Handelsblatt" egal hauptsache positiv..

Andere Zeitreihe. Anfang des Jahrtausends = 1.1.2000. Mit Dividenden.
Dow Schluss 1999 16118,16. Dow Schluss 2012 24987,40.
+55%.
Dax Schluss 1999 6958,14. Dax Schluss 2012 7612,39. +9,4%
EUR/USD Schluss 1999 1,005. EUR/USD Schluss 2012 1,319. WK-Effekt -31,2%.
Gleicher Zeitraum ohne Dividenden:
Dax 4161,30/5409,33
Dow 13104,1/11497,12
Schönen Sonntag noch.

Mal zur Abwechslung ein Stimmungsbild aus Übersee...(Interview auf CNBC)
"Everyone wants this correction to happen, which is really interesting," said Josh Brown, an investment adviser with Fusion Analytics on CNBC this week. "Even the perma-bulls are begging for this correction because nobody's long enough if we're going to continue to go up as we have in January."
Ist doch klar, dass jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kassemachen gekommen ist. Viele Kleininvestoren sind noch schnell aufgesprungen und haben die letzten 100-200 Punkte nach oben verursacht und jetzt kann man schön raus. Im März/April nachdem wir knapp 5-6% tiefer stehen, geht das Spiel dann wieder von vorne los.






17 Kommentare
Alle Kommentare lesen