Marktberichte

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Dax-Rally: Schreck lass nach!

Kommt der Ausverkauf an den Börsen? In der vergangenen Woche sah es ganz danach aus, für einen Moment kehrte die Angst zurück. Ein Börsenpsychologe von Sentix erklärt, warum die Rally nicht vorbei ist.

Anleger glauben weiterhin an die Dax-Rally. Quelle: dpa
Anleger glauben weiterhin an die Dax-Rally. Quelle: dpa

DüsseldorfFür einen Moment kam die Angst zurück: Der Kursrutsch begann in Tokio. Als der Nikkei in der vergangenen Woche um mehr als sieben Prozent einbrach, hätte das das Ende der monatelangen Börsenrally sein können. Auslöser war die Sorge, die Notenbanken könnten künftig weniger Geld drucken.

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In Frankfurt hatte der Dax erst am Vortag ein neues Allzeithoch von 8.500 Punkten erreicht. Nun sackte er gleich nach Handelsstart um fast drei Prozent ab. Die Anleger beschlich ein mulmiges Gefühl: War das der Auftakt zum weltweiten Ausverkauf?

Er war es nicht. Nach nur einem Tag war der Spuk wieder vorbei. Die Kurse an den Börsen legten wieder zu. Zwar sind die Verluste bis heute noch nicht ganz ausgeglichen, aber der Dax notiert schon wieder über der 8.500-Punkte-Marke.

Schaffen diese Aktien den Turnaround? (Deutschland)

  • Aixtron

    Kursveränderung 12 Monate: -19,81 Prozent
    Börsenwert: 1,05 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 0,0 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 2,16
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): negativ

  • Commerzbank

    Kursveränderung 12 Monate: -37,67 Prozent
    Börsenwert: 7,01 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 0,0 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,31
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 9,47

  • Deutsche Bank

    Kursveränderung 12 Monate: -15,37 Prozent
    Börsenwert: 30,48 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 2,28 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,53
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 7,55

  • Dialog Semiconductor

    Kursveränderung 12 Monate: -33,56 Prozent
    Börsenwert: 0,81 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 0,0 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,78
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 11,47

  • Eon

    Kursveränderung 12 Monate: -25,25 Prozent
    Börsenwert: 27,93 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 7,89 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,68
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 10,27

  • Hamburger Hafen und Logistik

    Kursveränderung 12 Monate: -32,24 Prozent
    Börsenwert: 1,29 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 3,66 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,80
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 16,49

  • Metro

    Kursveränderung 12 Monate: -25,17 Prozent
    Börsenwert: 7,44 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 4,39 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,33
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 15,45

  • Rheinmetall

    Kursveränderung 12 Monate: -15,21 Prozent
    Börsenwert: 1,48 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 4,82 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,88
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 8,17

  • RWE

    Kursveränderung 12 Monate: -18,68 Prozent
    Börsenwert: 18,30 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 6,71 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 1,12
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 7,88

  • Salzgitter

    Kursveränderung 12 Monate: -20,31 Prozent
    Börsenwert: 1,98 Milliarden Euro
    Dividendenrendite: 0,76 Prozent
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (2013): 0,47
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (2013): 21,29

Was bleibt, sind zwei Erkenntnisse: Erstens kann an den Börsen jederzeit eine Korrektur drohen, zweitens erschüttert das die Zuversicht der Anleger nur für einen kurzen Moment.

„Das Grundvertrauen wächst, trotz der Korrektur an den Aktienmärkten“, stellt Manfred Hübner, Geschäftsführer von Sentix, fest. Das Analysehaus befragt wöchentlich mehr als 4.000 institutionelle und private Investoren und liefert so einen Einblick in die Psychologie der Börsianer. Der Kursrutsch habe nicht zum Ausverkauf geführt, sondern sei – nachdem der Schock erst einmal verdaut war – genutzt worden, um nachzukaufen.

Die Anleger verhalten sich erstaunlich abgeklärt. „Bislang konnten wir keinerlei Euphorie nach den Allzeithochs messen, allenfalls Staunen“, sagt Hübner. Die Krise der vergangenen Jahre sei in den Köpfen noch immer sehr präsent.

  • 28.05.2013, 16:13 UhrBoersenfuzzi

    Zitat:
    Sowohl institutionelle als auch private Investoren seien nach wie vor nicht übermäßig stark in Aktien investiert.

    Das heisst also de facto das auch hier die Notenbankn wohl wieder ihre Finger im Spiel haben. So langsam frage ich mnich echt wie das alles noch enden soll.

  • 28.05.2013, 16:08 Uhrbjarki

    Logisch dass bei durch Geldmengen aufgeblaehten Boersen, ein Psychologe Erklaerungen abgeben muss. Klar ist der kommende Crash. Er wird bereinigende Funktionen haben. Die Juppis, frisch oder weniger frisch von der Uni, arrongant, selbstverliebt -- die sich Daytrader schimpfend--, werden doch arg dezimiert werden. Wie das Hochwasser viele Ratten vernichtet, ist es doch nicht in der Lage, diese sich rapide vermehrende Spezies auszurotten. Es wird wieder Leasingruecklaeufer en masse geben. Manchmal gibt es auch gerechte Boersen. Wir stehen direkt davor.

  • 28.05.2013, 16:05 Uhrhafnersp

    @ Ockhams-Rasiermesser

    welche Regeln kann man als Kommentator verletzen, wenn die Funktion von vorneherein gesperrt ist?

    Natürlich ist die HB-Redaktion hier "Hausherr" und kann auch eigene Regeln brechen oder kreativ auslegen. Wenn sie keine Kommentare oder nur Mitläufer-Kommentare haben wollen, dann bitte schön! Das sollte dann aber auch allen Lesern klar sein. Was nicht geht ist, offizielle auf Toleranz und auf Meinungsfreiheit und -vielfalt zu machen und diese dann mehr oder weniger subtil (in letzter Zeit eher weniger subtil) zu sabotieren und zu unterdrücken - in der Hoffnung, daß es niemand so recht merkt. Es ist wohl auch klar, daß hier nicht wirklich die HB-Redakteure dahinterstecken. Der Vorwurf an sie ist eher, daß sie keine Widerstand leisten - und vielleicht dann später lieber ihren Kindern und Enkeln erklären, warum das so war.

    Im übrigen ist das nicht nur die Vorgehensweise des HB. Im Moment sind viele Mainstream-Medien deutlich restriktiver.
    Im Hinblick auf die Bundestagswahl werden insbesondere die EUdSSR- und die "grünen" Reizthemen-Komplexe (die letztlich alle Blockparteien mehr oder weniger vertreten) "gesperrt". Vermutlich liegen auch wegen der AfD bei verschiedenen Entscheidungsträgern die Nerven blank. Meiner Meinung haben sie allen Grund dazu - da helfen auch keine Umfragenfakes.

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