Marktberichte

Diskussion: Kommentare zu: Schreck lass nach!

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 28.05.2013, 14:01 Uhrhafnersp

    Sorry an den Autor dieses Artikels, aber ich muß meinen Frust über die zunehmende Zensur im HB loswerden. Gerade habe ich den untenstehenden Kommentar zum "ungehobenen Schatz an Migranten" kommentieren wollen, da merkte ich beim Abschicken, daß die Kommentarfunktion wieder geschlossen wurde. Man bemerke die Ironie des Ganzen, weil ich gerade im Kommentar loben wollte, daß diese Funktion hier offen blieb. Der Kommentar:

    Es sei hier mal ausdrücklich gelobt, daß die Kommentarfunktion bei diesem Migrationsartikel, ein Reizthema also, angeschaltet blieb - was heutzutage nicht mehr Standard ist.
    Nicht nur im Handelsblatt, sondern offenbar auch in anderen Medien des deutschen fünf- oder sechsköpfigen Medienkartells findet nämlich seit ca. 2 Wochen wieder ein Anlauf zur verstärten Zensur bei den grün- bzw. blausozialistischen (blau=EU) Lieblingsthemen statt. Vielleicht ist es ja auch schon vorauseilender Gehorsam gegenüber dem diskutierten EU-Vorhaben EU-feindliche Meinungen unter Strafe zu stellen (ja genau so wie im Mittelalter - wobei ich nicht weiß, ob auch der Scheiterhaufen als Strafe vorgesehen ist).
    Möglicherweise wurde dies auch im Hinblick auf die Bundestagswahl ganz oben so vereinbart.

    Dem möchte ich nur noch den in einem Blog (mittlerweile die 5 Gewalt und dringend nötig) gefundenen Kommentar hinzufügen: "Zensur ist die letzte Verteidigungslinie eines untergehenden Regimes"

    • 28.05.2013, 14:56 UhrSilvercoin82

      Ähnliche Gedanken gingen mir auch durch den Kopf. Bei bestimmten Themen, wird die Meinung vorgegeben. Wer nicht dafür ist, wird diffamiert! [...] Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • 28.05.2013, 14:57 UhrOckhams_Rasiermesser

      Das ist hier, als wenn Sie irgendwo zu Besuch sind: halten sie sich nicht an die Regeln, fliegen Sie raus. Nix gesteuerte Zensur.

    • 28.05.2013, 16:05 Uhrhafnersp

      @ Ockhams-Rasiermesser

      welche Regeln kann man als Kommentator verletzen, wenn die Funktion von vorneherein gesperrt ist?

      Natürlich ist die HB-Redaktion hier "Hausherr" und kann auch eigene Regeln brechen oder kreativ auslegen. Wenn sie keine Kommentare oder nur Mitläufer-Kommentare haben wollen, dann bitte schön! Das sollte dann aber auch allen Lesern klar sein. Was nicht geht ist, offizielle auf Toleranz und auf Meinungsfreiheit und -vielfalt zu machen und diese dann mehr oder weniger subtil (in letzter Zeit eher weniger subtil) zu sabotieren und zu unterdrücken - in der Hoffnung, daß es niemand so recht merkt. Es ist wohl auch klar, daß hier nicht wirklich die HB-Redakteure dahinterstecken. Der Vorwurf an sie ist eher, daß sie keine Widerstand leisten - und vielleicht dann später lieber ihren Kindern und Enkeln erklären, warum das so war.

      Im übrigen ist das nicht nur die Vorgehensweise des HB. Im Moment sind viele Mainstream-Medien deutlich restriktiver.
      Im Hinblick auf die Bundestagswahl werden insbesondere die EUdSSR- und die "grünen" Reizthemen-Komplexe (die letztlich alle Blockparteien mehr oder weniger vertreten) "gesperrt". Vermutlich liegen auch wegen der AfD bei verschiedenen Entscheidungsträgern die Nerven blank. Meiner Meinung haben sie allen Grund dazu - da helfen auch keine Umfragenfakes.

  • 28.05.2013, 16:08 Uhrbjarki

    Logisch dass bei durch Geldmengen aufgeblaehten Boersen, ein Psychologe Erklaerungen abgeben muss. Klar ist der kommende Crash. Er wird bereinigende Funktionen haben. Die Juppis, frisch oder weniger frisch von der Uni, arrongant, selbstverliebt -- die sich Daytrader schimpfend--, werden doch arg dezimiert werden. Wie das Hochwasser viele Ratten vernichtet, ist es doch nicht in der Lage, diese sich rapide vermehrende Spezies auszurotten. Es wird wieder Leasingruecklaeufer en masse geben. Manchmal gibt es auch gerechte Boersen. Wir stehen direkt davor.

  • 28.05.2013, 16:13 UhrBoersenfuzzi

    Zitat:
    Sowohl institutionelle als auch private Investoren seien nach wie vor nicht übermäßig stark in Aktien investiert.

    Das heisst also de facto das auch hier die Notenbankn wohl wieder ihre Finger im Spiel haben. So langsam frage ich mnich echt wie das alles noch enden soll.

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