Marktberichte

Diskussion: Kommentare zu: Dax-Anleger hoffen auf neue Impulse

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 25.05.2013, 14:14 UhrHantasilf

    Kann es sich die Fed tatsächlich leisten, dieses Jahr schon 'mit dem Fuß vom Gas' zu gehen? Wohl kaum. Dafür ist das Wirtschaftswachstum bei weitem noch zu fragil.

    Die Anleihekäufe werden dieses Jahr in mindestens(!) der selben Höhe weiter gehen, wie jetzt auch. Eine Reduktion der Ankäufe hat in der Realwirtschaft aufgrund der Marktreaktion Wertkorrekturen zur Folge, die sie nicht so schnell abfangen kann. Unternehmen z.B. können sich dann nicht mehr so billig finanzieren oder müssen gar ihre Sicherheiten bei Gläubigern erhöhen. Erst wenn ein sehr solider Aufschwung und dies nicht nur in den USA zu erwarten ist, wird die Fed tatsächlich handeln. Und das passiert nicht vor 2014.

    Die Fed versucht lediglich, den Optimismus etwas zu bremsen, damit es nicht 2014 zu extremen Markteinbrüchen kommt. Bernanke wird also in nächster Zeit immer und immer öfter den Rückzug aus den Anleihekäufen ins Spiel bringen - handeln kann er allerdings nicht.

  • 25.05.2013, 17:39 UhrCassandra

    Die Asset Inflationsblase mit viel wertlosen Fiatgeld scheint wohl bald zu platzen und gleichzeitig deutet sich langsam ein gewaltiger Shortsqueeze bei der physischen Goldwährung an - Papiergold Shorts auf neuen Hochs und gleichzeitig explodiert die physische Goldnachfrage weltweit. Goldbörse Hongkong (HKMEx) liefert kein Gold mehr, ABN stopt physische Goldauslieferung, bei vielen Goldhändlern gibt es schon längere Lieferzeiten und Aufschläge für kleiner Münzen.

    Es raucht und zwar immer deutlicher und wo Rauch ist, gibt es auch Feuer!

    • 25.05.2013, 18:32 UhrHantasilf

      Auf Edelmetalle zu setzen ist mir im Moment viel zu riskant. Ich meine damit beide Richtungen (Short/Long).
      Wenn man sich mit Gold beschäftigt, wundert man sich dann irgendwann doch, dass hier Preise von über 1000 Dollar bezahlt werden.

      1861 war der Goldpreis für die Feinunze bei rund 20 Dollar. Über hundert Jahre später, ich glaube 1969, lag der Goldpreis bei ca 39 Dollar. Erst in den letzten Jahren ist der Preis so in höhe geschossen. Ich persönlich würde für die Feinunze höchstens 400 Dollar bezahlen. Das ist ungefähr das Niveau um das Jahr 2001.

      Im Moment ist Silber auch nicht so beliebt, wie es sein müsste, wenn die Aktienpessimisten recht hätten. Eine Blase ist das auf dem Aktienmarkt sicherlich nicht. Ich erinnere da mal an die Stimmung und Bewertungen um die Jahrtausendwende. Das ist überhaupt kein Vergleich.



    • 25.05.2013, 19:30 UhrCassandra

      Wenn schon dann muss man bei einem historischen Vergleich nicht den absoluten Dollarwert, sondern die Kaufkraft eines Dollars zu dieser Zeit vergleichen. Rohöl hat bis zur Jahrtausendwende auch unter 20$ gekostet. Es glaubt jawohl niemand, dass der Preis wieder dorthin fällt!

      Wie lange das nur mit Schuldversprechen von bereits insolventen Staaten aufrecht erhaltene Vertrauen in die Kaufkraft dieser ungedeckten Fiatwährungen ist äußerst fraglich. Während die ungedeckten Fiatwährungen, wie das draghische Eurogeld, in nie dagewesenen Summen die Welt überfluten, ist Gold eine begrenzte Währung und damit bestens geeignet zum Werterhalt ohne große Risiko aus Sicht des Kaufkrafterhalts.

    • 25.05.2013, 19:55 UhrHantasilf

      Der Unterschied zwischen Gold und Rohöl ist doch, dass Rohöl tatsächlich verbraucht wird. Gold bleibt hoffentlich erhalten.

      Das Argument von mir hat aber mit der Kraufkraft nicht so viel zu tun, sondern eher damit, dass Gold erst seit kurzem an Beliebtheit gewonnen hat. Es ist auf jeden Fall nicht so, dass die Inflation und Kaufkraftverlust in den letzten 50 Jahren einen Wertsteigerung um das rund 20-fache rechtfertigen könnte. Nimmt man eine Inflationsrate von 2% so bräuchte man dafür gut 150 Jahre. Sehr viel höher sind die Inflationsraten nicht.

      Abgesehen davon spielt es keine Rolle, ob die Währung gedeckt ist oder nicht. Das gleiche Problem hat man nämlich mit Gold auch. Mit Gold kann man nichts anfangen, außer, dass es glänzt. In kleinen Mengen wird es für technische Anwendungen gebraucht. Es hat nur diesen Wert, weil die Menschen Gold einfach haben wollen. Es ist sinnvoller in Kupfer zu investieren als in Gold. Gold ist eigentlich genauso sinnlos, wie seltenes Papier.

      Abgesehen davon ist von der Geldschwämme (leider) nicht so viel im Kreislauf, wie erhofft. Das Zentralbankgeld bleibt zwischen Privatbanken und EZB. Nur die Privatbanken sind für die Geldschöpfung verantwortlich und diese vergeben im Moment leider viel zu wenig Kredite. Die Angst vor Inflation oder Geldmengenexplosion ist im Moment überhaupt nicht real.

  • 25.05.2013, 17:51 UhrSchaarschmidt

    Tut mir leid,Das sehe ich nicht so.Der Aufschwung ist da.Ich bin selbst öfters drüben-ein Großteil meines Bekannten- und Verwandtenkreises lebt in den Staaten,queer übers Land verteilt.Was man sagen kann ist,überall fehlen gute, qualifizierte Fachkräfte,ich meine Fachkräfte mit guter Ausbildung,besonders Facharbeiter und Techniker.Man muss es doch mal so sehen,dass von den 7,5% der Arbeitslosen,die wenigsten eine gute Ausbildung haben.Früher konnten die irgendwo joben,aber diese Jobs wurden größtenteils in´s Ausland verlagert.Diese Jobs kommen auch nicht wieder.Das hat Obama selbst gesagt.Die FED selbst sagte jetzt,dass der wahre Grund für Langzeitarbeitslosigkeit,fehlende Qualifikation und Flexibilität der Arbeitslosen und nicht die Konjunktur ist.Dort müsste der Hebel angesetzt werden-bei der Qualifizierung und Ausbildung der bildungsfernen Arbeitslosen .Niedrige Zinsen allein führen in die Irre.Sie führen zu Fehlspekulationen und Fehleitungen des Kapitals.Das haben wir doch im vergangenen Jahrzehnt zweimal erleben müssen.Wenn dann wieder die Blase platzt,ist diesmal kein Geld mehr da,um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.Denn anders als in den Jahren vorher,haben die USA diesmal, die Schuldentragfähigkeit mit über 110% Gesamtverschuldung gemessen am BIP schon fast erreicht.

    • 25.05.2013, 18:11 UhrHantasilf

      Für eine andere Meinung muss man sich nicht entschuldigen;) Natürlich ist der Aufschwung da und es ist offensichtlich so, dass Geld allein nichts behebt. Das war aber nicht mein Punkt.

      Der Punkt ist: Kann die Fed es riskieren, Verwerfungen zu erzeugen, bei denen Unternehmen schweren Schaden nehmen können. Da ist meine Antwort nein, im Moment sind die Unternehmen nicht darauf vorbereitet. Selbstverständlich 'führen niedrige Zinsen in die Irre', es ist aber auch so, dass ohne niedrige Zinsen die Lage noch schlimmer bis aussichtslos wäre.

      Was natürlich stimmt ist, dass Niedrigqualifizierte in diesen ca. 7,5 % Arbeitslosen überproportional enthalten sind. Nicht umsonst hat die Fed die Bedingung ihres QE an die Arbeitslosenzahl geknüpft. Mit anderen Worten: Solange nicht auch diese Niedrigqualifizierten untergebracht sind, wird auch nichts gekürzt.

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