DüsseldorfDer deutsche Leitindex hat am Dienstag mit 7.054,94 Zählern 1,39 Prozent niedriger geschlossen . Auch die anderen europäischen Indizes verloren jeweils gut ein Prozent. Heute Vormittag habe der Dax die Unterstützung bei 7090 Punkten gerissen, sagte Kapitalmarktexperte Robert Halver von der Baader Bank. Das habe den einen oder anderen Anleger veranlasst, Kasse zu machen. Ebenso sei es nach dem starken Jahresauftakt nun Zeit für eine Konsolidierung, so ein Händler.
Der Dax hat seit Anfang Januar gut 21 Prozent an Wert gewonnen und seine Verluste aus dem vergangenen Jahr damit bereits mehr als wettgemacht. Wegen der anhaltend üppigen Liquiditätsversorgung der Finanzmärkte sei auf absehbare Zeit aber mit weiteren Zuflüssen in Aktien zu rechnen.
Die Schlusslichter des Dax bildeten die Autowerte VW, BMW und Daimler mit Verlusten zwischen 4,39 und 5,04 Prozent. Grund war eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg, der zufolge der chinesische Automobilverband nicht mehr damit rechne, dass die Verkäufe 2012 wie gedacht um acht Prozent zu legen. Das Plus könne wegen der schwierigen Konjunktur sogar bei weniger als fünf Prozent liegen. „Aber ähnlich wie beim Dax spielen nach der jüngsten Rally auch Gewinnmitnahmen eine große Rolle.“ sagte ein Händler. Ein Börsianer wies zudem darauf hin, dass die Automobilhersteller durch den harten Wettbewerb in China immer größere Rabatte gewähren müssten.
„Wir rechnen zwar mit einem Anstieg des Absatzes von Premium-Fahrzeugen um 15 Prozent, die Gewinne in China werden aber stagnieren oder nur gering steigen.“ Darüber hinaus dämpfe der Anstieg der dortigen Treibstoff-Preise die Auto-Nachfrage. Auch drücken die schlechten Nachrichten die Papiere mehrerer Automobilzulieferer im MDax ins Minus.
- 0,19 Prozent (Schlusskurs vom Freitag)
+ 0,1 Prozent
- 0,3 Prozent
+ 0,1 Prozent
1,2302 Dollar (+/- 0 Prozent)
1.602 Dollar (- 0,7 Prozent)
106,40 Dollar (+ 1,2 Prozent)
Zu den größten Gewinnern zählten Metro-Papiere, die sich trotz der vorsichtigen Prognose für 2012 um 0,94 Prozent verteuerten. Die Aktien des Handelsriesen waren zwischenzeitlich mit einem Plus von bis zu 4,2 Prozent bei 32,15 Euro so teuer wie seit Anfang Dezember 2011 nicht mehr. Börsianern zufolge geben Spekulationen auf ein Wiederaufleben der Verkaufspläne für das ehemalige Sorgenkind Real den Papieren Auftrieb. Jedoch erwartet der neue Vorstandschef Olaf Koch im laufenden Jahr stagnierende operative Erträge (Ebit vor Sonderfaktoren) bei einem Anstieg des Umsatzes.
Die Prognose sei aber angesichts des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds mit Risiken behaftet. Das sei nicht sehr konkret und stimme daher vorsichtig, sagte ein Händler. Des Weiteren hat die Euro-Krise den Gewinn des Konzerns im vergangenen Jahr massiv einbrechen lassen. Die Unternehmensgruppe verdiente im vergangenen Jahr unterm Strich 631 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Dies habe einem Rückgang von fast 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprochen. Der Umsatz sei leicht geschrumpft um 0,2 Prozent auf 66,7 Milliarden Euro.
Nach dem 45-prozentigen Kursplus der vergangenen beiden Wochen haben Anleger bei SAF Holland Kasse gemacht. Die Aktien des Nutzfahrzeug-Zulieferers verloren heute 5,76 Prozent auf 6,43 Euro und beendeten den Tag als Schlusslicht im SDax. Am Vortag waren sie auf ein Sechseinhalb-Monats-Hoch von 6,82 Euro geklettert. Den Analysten der WestLB zufolge ist SAF reif für Gewinnmitnahmen. An ihrer positiven Grundeinschätzung des Unternehmens habe sich aber nichts geändert. Die Wahrscheinlichkeit positiver Ergebnis-Überraschungen sei größer als die Gefahr von Enttäuschungen.
Es lohnte sich hingegen einen Blick auf die Vodafone-Aktie zu werfen, denn die Papiere trotzten nach einem wohlwollenden Analystenkommentar dem schwächeren Gesamtmarkt. Die Titel schlossen als größter Gewinner im Londoner Leitindex mit einem Plus von 2,27 Prozent. Davon profitierten auch die Anteilsscheine der Deutschen Telekom, sie schlossen 0,53 Prozent fester.
Die Zahl der Baugenehmigungen erreichte im Februar den höchsten Stand seit fast dreieinhalb Jahren. Sie legte um 5,1 Prozent auf eine Jahresrate von 717.000 zu, teilte das Handelsministerium heute Mittag in Washington mit. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2008. Analysten hatten lediglich mit 690.000 Genehmigungen rechnet. Die Zahl der Wohnungsbaubeginne sank dagegen um 1,1 Prozent auf 698.000. Der Wohnungsbau dürfte nach der Prognose von Experten in diesem Jahr wieder wachsen - zum ersten Mal seit 2005. Bereits in den letzten Monaten hat sich das Stimmungsbarometer der Branche erholt und signalisiert weitere Verbesserungen der Bautätigkeit, schrieb Helaba-Analyst Ralf Umlauf in einem Kommentar.
Gespannt wartet der Markt auch auf Reden von Notenbankchef Ben S. Bernanke, von denen die Investoren sich Signale erwarten, ob die Federal Reserve weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen ergreifen wird.

Und was ist mit "Biofrontera AG"?
Biofrontera AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von neuen Medikamenten spezialisiert hat.
Soll ich kaufen?

Das mit dem Bier hört sich gut an. Weiterhin viel Erfolg. Man soll nichts ändern, wenn man damit erfolgreich ist, und ich für mein Teil bin auch sehr zufrieden.






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