FrankfurtDer EU-Gipfel zur Schuldenkrise hat am heutigen Handelstag den Takt an den europäischen Aktienmärkte vorgegeben. Allzu viele Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Verhandlungen machten sich die Anleger aber nicht. Der Dax ging mit deutlichen Verlusten von 1,3 Prozent auf 6149 Punkte aus dem Handel.
Die Börsen in in den anderen Euro-Ländern gerieten ebenfalls unter Druck, nachdem deutsche Regierungsvertreter die ohnehin nicht sonderlich hohen Erwartungen auf eine Einigung weiter heruntergeschraubt hatten. Der Euro rutschte um fast einen halben US-Cent auf 1,2429 Dollar ab. Die Renditen der zehnjährigen spanischen Anleihen kletterten wieder über die als kritisch geltende Sieben-Prozent-Marke.
- 0,19 Prozent (Schlusskurs vom Freitag)
+ 0,1 Prozent
- 0,3 Prozent
+ 0,1 Prozent
1,2302 Dollar (+/- 0 Prozent)
1.602 Dollar (- 0,7 Prozent)
106,40 Dollar (+ 1,2 Prozent)
Die Aktienkurse zogen kurz an, nachdem Aussagen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Runde machten. "Wir sind bereit, so weit zu gehen wie es nötig sein wird, um eine nachhaltige Einigung in Europa zu erzielen. Deutschland wird kein Hindernis sein (für einen Transfer nationaler Hoheitsrechte zur Schaffung einer gemeinsamen Fiskalpolitik)", sagte der Minister in einem Interview mit der Online-Ausgabe des "Wall Street Journal". Börsianer interpretierten die Aussage als Aufweichung der bisherigen Position der Bundesregierung zur gemeinsamen Haftung für Schulden. Ein Sprecher von Schäuble erklärte dagegen, dass erst am Ende einer Entwicklung hin zu einer echten Fiskalunion über ein gemeinsames Schuldenmanagement gesprochen werden könne.
Die harte deutsche Haltung zu einer Fiskal- und Bankenunion hatte schon im Vorfeld für schrille Töne gesorgt. "Am Ende dürfte der Gipfel also nicht mehr bringen als alle seine Vorgänger: Absichtserklärungen ohne konkrete Maßnahmen", prognostiziert Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. Eine Einigung jedenfalls sei so gut wie ausgeschlossen, wodurch das Enttäuschungspotenzial zwangsläufig begrenzt sei.
Die Investoren verlangen derweil von Italien immer höhere Renditen für Staatsanleihen. Bei einer Anleihenauktion am Vormittag stieg etwa der Zinssatz für zehnjährige Papiere auf 6,19 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Dezember. Auf der Suche nach Sicherheit nahmen einige Anleger wieder Kurs auf Bundesanleihen. Der Bund-Future legte 35 Ticks auf 141,46 Punkte zu.
Mit der Verschärfung der Euro-Krise ist auch der fulminante Jahresstart im Dax längst Geschichte. Inzwischen ist der Zuwachs des Leitindex im Jahresverlauf auf ein Plus von rund vier Prozent geschrumpft, nachdem er im ersten Quartal noch 17,8 Prozent zugelegt hatte. „Der Dax leidet darunter, dass zurzeit jeder Tag politischer Aschermittwoch ist. Klare Lösungen in puncto Euro-Krise werden nicht erwartet “, kommentierte der Kapitalmarktexperte Robert Halver von der Baader Bank.

Ich hab ein Nietenhemd für den Bundes-Jogi rausgeholt. XXL.
Für die dämliche Aufstellung.

Männer gegen Mädchen.
Und Merkel hat mit Monti eine Wette laufen. Wenn Italien gewinnt, gibts Euro-Bonds.
Möglicherweise wieder eine Prognose des Hamburgers, die in die Hose geht.






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