DüsseldorfDie deutschen Aktienmärkte sind dank Spekulationen auf weitere konjunkturstützende Maßnahmen in China am Donnerstag mit Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Der Dax notierte nach Handelsschluss 0,19 Prozent auf 7290 Punkte im Plus. Der MDax stieg um 0,55 Prozent auf 11 008 Punkte. Der TecDax legte um 0,88 Prozent auf 809 Punkte zu.
Marktbeobachter begründeten die leichte Kurserholung nach den deutlichen Vortagesverlusten mit Spekulationen, wonach China weitere Schritte zur Stimulierung der heimischen Wirtschaft unternehmen könnte. Als Negativfaktor wurde die anhaltende Unsicherheit im Schatten der europäischen Schuldenkrise genannt. LBBW-Analyst Uwe Streich sieht vor allem die Lage in Spanien als besorgniserregend an und geht davon aus, dass ein spanischer Hilfsantrag bei der EU nur noch eine Frage der Zeit sei.
Negativ werteten Marktteilnehmer auch, dass sich im Euroraum das Wachstum der Geldmenge im August überraschend stark abgeschwächt hat und das Kreditvolumen ist deutlich gesunken ist.
In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im August um 13,2 Prozent gefallen. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang von lediglich 5,0 Prozent erwartet.
+ 1,0 Prozent
+ 1,25 Prozent
+ 0,35 Prozent
- 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)
1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)
1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)
116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)
Seit Wochen wird darüber spekuliert, ob und wann Spanien umfassende Hilfen erbittet. Damit würde Spanien die Vorbedingung für unterstützende Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) erfüllen, mit der die hohen Zinsen für spanische Staatsanleihen gedrückt werden sollen. Bislang hat das Land lediglich Gelder für seinen maroden Bankensektor beantragt. Ein anderer Börsianer betonte, dass der spanische Haushaltsentwurf schnell Makulatur werden könne. "Ganz Europa scheint davon auszugehen, dass wir nächstes Jahr auf den Wachstumspfad zurückkehren. Ich halte das für fragwürdig."
Guter Schutz gegen die Euro-Krise bietet die Brauerei aus Brasilien. Sie wächst vor allem in den Schwellenländern, ist aber weltweit präsent und nahezu schuldenfrei.
Börsenwert in Millionen Euro: 81674
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 20,7
Dividendenrendite: 0,9 Prozent.
Trotz der imposanten Rally ist die Aktie nicht teuer. Gewinn und Umsatz wachsen gar schneller als der Börsenwert.
Börsenwert in Millionen Euro: 428190
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 12,5
Dividendenrendite: 1,6 Prozent.
Der Konzern verliert zwar Marktanteile, wächst aber insgesamt nach wie vor rasant im chinesischen Internet-Markt. Die Aktien sind günstig.
Börsenwert in Millionen Euro: 29197
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 16,8
Dividendenrendite: keine
Der Tabakkonzern aus Großbritannien kann trotz der immer strenger werdenden Gesetze jedes Jahr Umsatz, Gewinn und Dividende steigern. Besonders stark ist das Unternehmen in den asiatischen Schwellenländern.
Börsenwert in Millionen Euro: 75886
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 13,8
Dividendenrendite: 4,6 Prozent
Der hochprofitable und dividendenstarke US-Düngemittelkonzern profitiert vom steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln weltweit.
Börsenwert in Millionen Euro: 11021
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 8,8
Dividendenrendite: 0,8 Prozent
Ein Ende der jahrelangen Wachstumsstory ist noch immer nicht absehbar. Die Aktie ist günstig.
Börsenwert in Millionen Euro: 1300
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 8,5
Dividendenrendite: keine
Der Medizintechniker ist besonders stark in der Krebs-Medizin, einem wachsenden Zweig.
Börsenwert in Millionen Euro: 3671
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 18,4
Dividendenrendite: 1,5 Prozent
Die neuen Modelle des schnell wachsenden Automobilherstellers gewinnen derzeit alle Qualitätstests.
Börsenwert in Millionen Euro: 202557
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 5,9
Dividendenrendite: 0,8 Prozent
Der dänische Pharma-Konzern ist bei Diabetes-Medikamenten mit einem Anteil von über 51 Prozent weltweit Marktführer.
Börsenwert in Millionen Euro: 67311
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 20,4
Dividendenrendite: 1,6 Prozent
Das Mobilfunkunternehmen aus Luxemburg hat ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt, indem es preisgünstige Handy-Einsteiger-Tarife in Schwellenländern verkauft.
Börsenwert in Millionen Euro: 7195
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 12,6
Dividendenrendite: 2,9 Prozent
Das Software-Unternehmen profitiert mit seiner Miet-Software vom weltweiten Trend zum Cloud Computing. Das Geschäft gilt als krisensicher.
Börsenwert in Millionen Euro: 16508
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 76,4
Dividendenrendite: keine
Der britische Pharma-Konzern hat zahlreiche neue Medikamente auf den Markt gebracht. Seine Aktien sind nicht hoch bewertet.
Börsenwert in Millionen Euro: 13305
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 14
Dividendenrendite: 0,5 Prozent
Das Unternehmen ist besonders stark in Afrika. Sein Umsatz nimmt leicht zu.
Börsenwert in Millionen Euro: 106910
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 10,5
Dividendenrendite: 6,1 Prozent
Der Öl-Konzern profitiert von der Steuergesetzgebung in den USA und kann ein sehr hohes Umsatzwachstum vorweisen.
Börsenwert in Millionen Euro: 14171
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 19,5
Dividendenrendite: 6,1 Prozent
Die Furcht vor einer Verschärfung der Schuldenkrise macht Anlegern derzeit wenig Lust auf den Euro. Die Gemeinschaftswährung notierte am Donnerstag knapp unter der 1,29-Dollar-Marke. Mitte September hatte sie noch bei 1,3169 Dollar notiert. Die jüngsten Proteste in Athen und Madrid gegen die Sparprogramme der Regierung schürten laut Händlern neue Zweifel, ob die schuldengeplagten Länder ihre Probleme je in den Griff bekommen werden.
Am Mittwoch hatte die Rendite der zehnjährigen spanischen Anleihen erstmals wieder die psychologisch wichtige Marke von sechs Prozent übersprungen. Zinsen ab sieben Prozent gelten für die hoch verschuldeten Euro-Staaten langfristig als untragbar. Am Donnerstag rentierten die Papiere bei 6,156 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen wurden mit 1,466 Prozent verzinst.

Begründung für die Befürwortung des VIX-Investments: Korrektur und dann aber neue Jahreshochs bis 31.12. Viel Erfolg!

Der Bessere möge gewinnen ;-)
Oder soll ich sagen: Der Glücklichere.
Logisch ist diese (gekaufte) Rally schon lange nicht mehr, von daher ist alles möglich ... aber in Q4 wird's runter gehen ...

"Traumtänzer" oder nicht. Lassen sie uns, ihr "6000 +/- 500" gegen mein ATH am 28.12. (dem letzten Handelstag in Deutschland) miteinander vergleichen, und sehen wer recht hat.
Bis dahin. I`ll be there.






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