Schwierig wird es nach Einschätzung von Marktstratege Carsten Klude von MM Warburg für die Börsen erst, wenn die Notenbanken den Fuß vom Gaspedal nehmen. „Ich fürchte, dass die negativen Konsequenzen für die Konjunktur sehr dramatisch zu spüren sein werden“, sagt der Experte und verweist auf die heftige Marktreaktion, nachdem Fed-Chef Ben Bernanke eine straffere US-Geldpolitik für die kommenden Monate angedeutet hatte. „Wir sind auf Gedeih und Verderb auf das niedrige Zinsniveau angewiesen.“
Angesichts der sich dem Ende zuneigenden Bilanzsaison rücken nun Konjunkturdaten verstärkt in den Fokus. Kapitalmarktanalyst Stefan Scheurer von Allianz Global Investors geht davon aus, dass der Index der Federal Reserve von Richmond zum verarbeitenden Gewerbe am Dienstag das Bild einer sich erholenden US-Wirtschaft belegen wird.
Auch die Lage am Wohnungsmarkt werde sich mit den am Dienstag und Donnerstag erwarteten Daten wohl weiter verbessern. Der unter anderem durch gestiegene Immobilienpreise erreichte Vermögenszuwachs dürfte sich in einem verbesserten Verbrauchervertrauen am Dienstag widerspiegeln. Am Donnerstag bekommen die Anleger zudem Einblick in vorläufige Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal.
Für die Euro-Zone stehen unter anderem am Donnerstag Statistiken zum Wirtschaftsvertrauen und am Freitag zum Arbeitsmarkt an. Die Job-Daten werden wohl die unterschiedlichen Entwicklungstrends in Deutschland und anderen großen europäischen Volkswirtschaften bestätigen, schätzt die UniCredit.
Am Montag bleiben der britische und der US-Markt wegen Feiertagen geschlossen.

Schluss mit der Miesepeterei!
Only the sky is the Limit. So ist das nämlich.
Wer sagt mir bitte, wo der Himmel ist (möglichst in DAX-Punkten, denn andere Werte kaufe ich nicht)?

Wieso sollte das Geld keinen Wert mehr haben?

Gibt es im Moment Anlagealternativen? Solange das nicht der Fall ist, werden die Aktien haussieren. Das kann 'etwas' dauern.






6 Kommentare
Alle Kommentare lesen