
New YorkWegen der Angst vor der Fiskalklippe droht den US-Börsen auch in der kommenden Woche unruhiges Fahrwasser. Nach der Wiederwahl von Präsident Barack Obama rückt der seit Monaten schwelende Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern immer stärker in den Fokus der Anleger. Sie fürchten einen Rückfall in die Rezession, sollten sich die beiden Parteien im Kongress nicht bald auf einen Kompromiss einigen. Denn dann würden zum Jahreswechsel automatisch Steuererhöhungen und Einsparungen im Volumen von 600 Milliarden Dollar einsetzen, die nach Einschätzung von Experten die US-Wirtschaft in eine neue Krise manövrieren könnten.
Schon unmittelbar nachdem Obamas Wiederwahl am Mittwoch feststand, ging die Wall Street auf Tauchfahrt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete die Handelswoche mit einem Abschlag von 2,1 Prozent. Der breiter gefasste S&P-500 fiel um 2,4 Prozent - sein höchster Wochenverlust seit Juni. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor sogar 2,6 Prozent. „Es gibt zwar noch keinen Grund zur Panik, aber der Markt wird sich in den kommenden Monaten wohl eher nach unten bewegen“, sagte Analyst Frank Gretz vom Brokerhaus Wellington Shields & Co. „Ich denke, die nächste Rally wird eine Verkaufsrally sein.
Der S&P riss zum Ende der Woche wichtige Unterstützungslinien. Ein weiterer Rückgang könnte Experten zufolge eine neue Verkaufswelle auslösen. Hauptsorge der Investoren ist die drohenden Fiskalklippe („fiscal cliff“). Die Aussicht auf höhere Abgaben an den Fiskus nahmen die Anleger bereits zum Verkauf von Aktien zum Anlass, um ihre Steuerlast auf Wertpapierpositionen zu drücken.
„Man sollte meinen, dass die Szenarien der Fiskalklippe bereits eingepreist sind, aber das sind sie nicht. Es scheint vielmehr so zu sein, dass der Markt an einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom leidet und sich immer nur auf eine Sache konzentrieren kann“, sagte Natalie Trunow von Calvert Investment Management.
Auch die Einladung von Obama zu einem Spitzengespräch mit den Fraktionsspitzen beider Kongressparteien konnte die Anleger nicht beruhigen. Seine Forderungen schürten eher die Furcht, dass ein Kompromiss in weiter Ferne liegt. Sollte es aber doch anders kommen, rechnen Experten mit einem schnellen Stimmungsumschwung an den Börsen. „Wenn der Markt eine Lösung bei der Fiskalklippe oder der Schuldenkrise in Europa oder einem der anderen wirtschaftlichen Probleme vorausahnt, kann er auch leicht wieder durchstarten“, sagte Adam Sarhan von Sarhan Capital.
So sorgten Nachrichten von den US-Konsumenten zum Wochenausklang für eine positive Überraschung. Ihre Stimmung ist so gut wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr. Der Index für das Verbrauchervertrauen im November stieg nach vorläufigen Berechnungen von Thomson Reuters und der Universität Michigan unerwartet kräftig auf 84,9 Zähler von 82,6 Punkten im Vormonat.
Davon profitieren könnten auch die Einzelhändler, von denen einige Branchengrößen wie Weltmarktführer Wal-Mart, Target und Home Depot in der kommenden ihre Quartalsbilanz vorlegen. Vor allem die Aussichten für das wichtige Weihnachtsgeschäft dürften die Anleger interessieren, sagte Rick Meckler von LibertyView Capital. Zumal die bisherige Berichtssaison in den USA eher mau verlief. Vor allem die Umsätze der Unternehmen waren enttäuschend. Nur 38 Prozent der 449 Konzerne des S&P-500, die bislang ihre Zahlen veröffentlicht haben, konnten die Markterwartungen übertreffen.
Jahr der Unabhängigkeit: 1816
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit* 1800: 32,5 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 7
*Die Berechnungen der Länder, die vor 1800 unabhängig wurden, sind von 1800-2006.
Quellen: Berechnungen von Flossbach und Vorndran (2012), sowie Standard & Poor's, Purcell und Kaufmann (1991), Reinhart, Rogoff und Savastano (2003) und darin zitierte Quellen.
Jahr der Unabhängigkeit: 1901
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 0,0 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: keine
Jahr der Unabhängigkeit: 1822
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 25,2 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 9
Jahr der Unabhängigkeit: 1618
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 13 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 8
Jahr der Unabhängigkeit: 1917
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 0,0 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: keine
Jahr der Unabhängigkeit: 943
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit 1800: 0,0 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 8
Jahr der Unabhängigkeit: 1829
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit 1800: 50,6 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 5
Jahr der Unabhängigkeit: 1066
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 0,0 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: keine
Jahr der Unabhängigkeit: 1569
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 3,4 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 1
Jahr der Unabhängigkeit: 1819
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 36,2 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 7
Jahr der Unabhängigkeit: 1821
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 44,6 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 8
Jahr der Unabhängigkeit: 1581
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 6,3 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 1
Jahr der Unabhängigkeit: 1581
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 0,0 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: keine
Jahr der Unabhängigkeit: 1282
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 17,4 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 7
Jahr der Unabhängigkeit: 1139
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit 1800: 10,6 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 3
Jahr der Unabhängigkeit: 1457
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 39,1 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 5
Jahr der Unabhängigkeit: 1523
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 0,0 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: keine
Jahr der Unabhängigkeit: 1476
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 23,7 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 13
Jahr der Unabhängigkeit: 1453
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 15,5 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 6
Jahr der Unabhängigkeit: 1783
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 0,0 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: keine
Jahr der Unabhängigkeit: 1830
Anteil der Jahre in Umschuldung oder Staatsbankrott seit Unabhängigkeit 1800: 38,4 Prozent
Zahl der Umschuldungen oder Staatsbankrotte: 10

"Es scheint vielmehr so zu sein, dass der Markt an einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom leidet..."
Das ist noch eine hoffnungslose Untertreibung:
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/01/2012.html

Von mir aus soll die Welt ruhig untergehen. Wenn ich dabei richtig verdiene, ist mir das wurscht.

Die Welt geht wieder einmal unter? Gähn!






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