
HB FRANKFURT. Die Nervosität an den internationalen Finanzmärkten wächst. Mit Sorge schauen die Investoren heute Abend (20.15 Uhr MESZ) auf die Notenbanksitzung der US-Fed. An der Zinspolitik wird Bankchef Ben Bernanke vermutlich nichts ändern. Dennoch: Die Investoren erhoffen sich Informationen zur aktuellen Lage der US-Konjunktur sowie Hinweise darauf, ob die Fed erneut die Notenpresse anwerfen wird.
Denn Die US-Wirtschaft scheint nicht so schnell wie erhofft aus der tiefsten Konjunkturkrise seit Jahrzehnten hinauszufinden. Wie das Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten heute in Washington mitteilte, sank die Produktivität von Industrie und Dienstleistungssektor im zweiten Quartal erstmals seit anderthalb Jahren wieder. Sie fiel den Angaben zufolge überraschend deutlich um 0,9 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hatten dagegen ein Plus von 0,2 Prozent erwartet. Einen Produktivitätsrückgang hatte es zuletzt im Schlussquartal 2008 gegeben, direkt nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und einem historischen Einbruch von Weltwirtschaft und Handel.
Seitdem hatte sich die US-Wirtschaft nicht zuletzt dank massiver staatlicher Konjunkturstützen und beherztem Eingreifen der Notenbank Federal Reserve erholt. Noch im ersten Quartal dieses Jahres hatte die Produktivität in den USA um 3,9 Prozent zugelegt. Der nun zu beobachtende Negativtrend ist nach Ansicht von immer mehr Ökonomen ein weiteres Indiz dafür, dass die größte Volkswirtschaft der Welt kräftig an Schwung verliert. Sie wuchs im Frühjahr nur noch um 2,4 Prozent nach 3,7 Prozent zu Jahresbeginn. Auch die Misere am Arbeitsmarkt setzt sich fort. So verharrt die Arbeitslosenquote bei 9,5 Prozent und ist damit für US-Verhältnisse weiter ungewöhnlich hoch. Erst am Freitag war bekanntgeworden, dass alleine im Juni landesweit 131.000 Stellen von den Unternehmen gestrichen wurden.
Die Anleger werden zunehmend nervös. Heute fielen die Aktienkurse an den wichtigsten internationalen Börsen zum Teil deutlich zurück. An der Wall Street, in London, Paris oder Frankfurt. Es könnte aber noch schlimmer kommen. Der US-Wirtschaft drohe eine beträchtliche Gefahr, bis 2012 wieder in eine Rezession abzurutschen, schätzt Oscar Jorda, Wirtschaftsprofessor an der University of California . "Die unsichere Wirtschaftslage hat die Spekulationen um ein erneutes Abrutschen in die Rezession wieder angeheizt".
Die FED wirds schon richten - wird halt mal wieder noch mehr Fiat-Money gedruckt.
Und Heli-ben wirft dieses Klopapier dann wieder ab.....
Allet kla und morge wieder aufschwung, aha!
Liebe Dummpfbackigegen schreiberlinge, wisst ihr jetzt
denn noch überhaupt was ihr schreiben sollt?
Langsam wirds peinlich aber wirklich!
ihr wiederholt euch schon zu oft! Jetzt wirds auch langweilig, ich lese jetzt mal kein Handelsblatt mehr, dass niveau ist wirklich unterirdisch und hat wirklich nichts mehr mit echten Journalismus und Nachrichten zutun. Peinlich aber wahr!!!!
2,4% nach 3,7 bzw. 3,9% US Wirtschaftswachstum ???? Liebes Handelsblatt sie sollten mal nicht alle Zahlen so unkritisch übernehmen und mal ein bißchen hinsichtlich der "kreativen" Statistikerhebungen der USA recherchieren ! Dann wäre für Sie das abtauchen der USA in ein Double-Dip-Szenario auch nicht "überraschend". Oder glauben Sie noch an "Santa Claus" ?! Der Wahrheitsgehalt der offiziellen Zahlen bzgl. biP Wachstum gilt genau so für inflationsrate (die im übrigen direkt mit dem realen biP invers in Zusammenhang steht) und Arbeitslosenzahlen.





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