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20.08.2008 
Devisenbericht

Euro kann sich nicht über 1,48 Dollar halten

Konjunktursorgen haben am Mittwoch auf den Euro gedrückt. Er gab zum Dollar 0,2 Prozent auf 1,4750 Dollar nach. Im Verlauf hatte er kurz über 1,48 Dollar notiert. Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin schrieb in seinem Monatsbericht, dass sich die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft über das zweite Quartal hinaus deutlich eingetrübt hätten.

HB FRANKFURT. Im Verlauf hatte er kurz über 1,48 Dollar notiert. Zudem hat der Bundesverband deutscher Banken angekündigt, er werde seine Prognose für die deutsche Wirtschaft für 2008 nach unten korrigieren. Bisher war er von einem Wachstum von 2,25 bis 2,5 Prozent ausgegangen.

Leichter notierte auch das Pfund Sterling. Zum Greenback sank die britische Währung 0,2 Prozent auf 1,8628 Dollar. Aus dem Sitzungsprotokoll der Bank of England geht hervor, dass sich die Inflationsrisiken nach Einschätzung der Währungshüter etwas verringert haben. Der Ausblick für das Wirtschaftswachstum hat sich nach ihrer Einschätzung verschlechtert. Der Yen gab bis zu 0,5 Prozent zum Dollar nach. Die Zentralbank in Tokio hat ihre Konjunktureinschätzung für Japan zurückgenommen. Investoren gehen deshalb davon aus, dass der im internationalen Vergleich äußerst niedrige Leitzins von 0,5 Prozent beibehalten werde. Damit sind Yen-Kredite nach wie vor attraktiv, um damit höher rentierliche Anlagen in anderen Ländern zu finanzieren.

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