
FrankfurtInvestoren haben im laufenden Monat so viel Geld aus globalen Aktienfonds abgezogen wie seit mindestens 17 Jahren in keinem April mehr. Als einen wichtigen Grund hierfür nennen Börsianer die Befürchtung, dass die Wirtschaft in Europa ins Stocken geraten könnte.
Die Nettoabflüsse bei Aktienfonds betrugen bis zum 25. April rund 18,6 Milliarden Dollar, wie aus Daten des Analyseunternehmens EPFR Global hervorgeht. Das waren die höchsten April-Abflüsse seit mindestens 1996 - das ist das erste Jahr, ab dem vergleichbare Daten vorliegen.
„Im April kamen einige Dinge zutage, die das gesamte Bild verändern könnten, vor allem in Europa“, sagte Cameron Brandt, der Analyse-Direktor bei EPFR, im Telefoninterview mit Bloomberg News.
Seit Beginn der weltweiten Finanzkrise haben Investoren kontinuierlich Gelder aus Aktienfonds abgezogen und es stattdessen vor allem in Anleihefonds gesteckt, die als weniger risikoreich gelten.
Die Unsicherheit der Anleger zeigt sich spiegelbildlich auch an der Entwicklung des deutschen Leitindex Dax. Zu Monatsbeginn stand der Dax noch bei über 7.000 Punkten, dann fiel er in rund drei Wochen auf fast nur noch 6.500 Punkte. In den vergangenen Tagen erholten sich die Kurse allerdings wieder und der Dax kletterte auf über 6.800 Punkte.

nein, ins Cash zu Zinsen unterhalb der Inflationsrate - zumindest mittelfristig => langfristig spricht das für einen guten Rohstoffmix im Portfolio

Die "Investoren" haben noch nicht bemerkt, dass wir eine Anleihen-Blase haben. Das "KGV" von Anleihen liegt in Größenordnung, die das verrückte KGV am Neuen Markt in den Schatten stellt. Peng! Und alle retten sich in die deutlich unterbewerteten Aktien...






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