FRANKFURT. Denn der SGAM-AI-Equity-Renaissance-Fonds ist mit elf Mio. Euro zu klein geworden. "Was mit den ausstehenden Scheinen passiert, wissen wir noch nicht", sagt Philipp Kowollik von der Société Générale. Er kann auch noch keinen genauen Zeitpunkt für die Schießung des Fonds angeben. Doch eins ist sicher: Das Produkt wird es nicht mehr lange geben.
Kaum größer ist mit 16 Mio. Euro verwaltetem Vermögen der SGAM-US-Concentrated-Core-Fonds. Ihn soll es nach Angaben der Fondsgesellschaft auch weiterhin geben. Vorerst bescherte das Produkt seinen Anteilseignern jedoch einen Zwölf-Monats-Verlust von rund 21 Prozent.
Craig Blum ist der Fondsmanager und stellt seinen Aktienkorb besonders auf innovative Technologie- und Pharmawerte ab. Die größten Positionen sind mit jeweils rund fünf Prozent Google, Gilead, Genzyme und Amazon. Untergewichtet hat er im Vergleich zur Benchmark Microsoft, IBM, Wal-Mart und Cisco Systems.
Ebenfalls auf das Gesundheitswesen setzt derzeit Gordon Elvey von der Londoner Fondsboutique Jo Hambro Capital Management. Sein JOHCM-US-Opportunities-Retail-Fonds notiert zwar in britischen Pfund, hat aber ausschließlich auf Dollar notierende Aktien im Korb. Europäische Investoren sind damit nicht nur mögliczhen Währungsschwankungen zwischen Dollar und Pfund ausgesetzt. Sie gehen mit dem Kauf von Anteilsscheinen dieses Fonds auch ein Wechselkurs-Risiko vom Euro zum Pfund ein.




