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Diskussion: Kommentare zu: ETFs sind beliebter als Buffetts Berkshire

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 30.10.2012, 10:42 UhrHeidi

    ETFs sind natürlich ein nettes Spielzeug zum Spekulieren. Dabei sollte man sich aber im Klaren darüber bleiben daß es sich lediglich um Derivate handelt mit einem entsprechenden Emmittentenrisiko.
    Der ETF-Sparer hat also nicht nur das Risiko daß der dem ETF zugrundeliegende Wert "baden geht" - sondern er kann auch ganz unabhängig davon "leer ausgehen" wenn z.B. "sein Lehman´s" die Grätsche macht.
    Darum kommen für mich für die Geldanlage nur richtige Aktien und ggf. physische Edelmetalle in Frage.

    • 30.10.2012, 11:02 UhrTRUX

      Sie unterschätzen die ETFs. Wenn der Emittent Pleite geht - in ihrem Fall Lehman´s - dann geht man eben genau nicht völlig leer aus. ETFs sind Sondervermögen und damit vor einer Pleite des Emittenten gesetzlich geschützt! Lediglich 10 Prozent des Fondsvermögens dürfen in sogennanten Swaps angelegt werden (um einen Index nachzubilden der mehrere hundert Werte umfasst und effizient die am wenigsten gewichteten Werte (im Promille-Bereich) kostengünstig abbilden zu können. Allenfalls sind diese max. 10 Prozent nicht gegen eine Emittentenpleite geschützt. Aber meist werden diese 10 Prozent kaum vollständig ausgenutzt und es handelt sich im Normalfall lediglich um ein Ausfallrisiko von vielleicht 2- 3 Prozent. In jedem Fall sind ETF-Fonds besser geeignet wie die aktiv gemanagten Fonds, weil Fondsmanagement bezahlt werden muss - auch für Fehlentscheidungen. Fondsmanager können nicht in die Zukunft schauen und nahezu alle Studien belegen, dass aktiv gemangte Fonds aufgrund ihrer Kosten unterlegen sind. Also Hände weg von Deka-Fonds, UnionInvestment-Fonds, AllianzGlobalInvestors-Fonds, DWS-Fonds - es geht billiger und besser, mit besserer Performance durch geringere Kosten.

    • 30.10.2012, 13:16 UhrTRUX

      Hier gibts noch einen Rechner, der ungefähr anzeigt wie hoch das Abschöpfungspotenzial der Banken ist. Was genaueres hab ich leider nicht gefunden: http://www.fonds-etf.de/Vergleichsrechner_ETF-Fonds_zu_aktiven_Fonds?Zp=99
      Im übrigen kostet die physische Anlage hohe Transaktionsgebühren die sich negativ auf die Performance auswirken. Aber wenn Sicherheit über alles gehen soll - warum nicht.

    • 30.10.2012, 13:49 UhrAndi

      In den USA ist das strenger geregelt als in der EU. Dort muessen die ETFs mit Aktien hinterlegt sein oder andernfalls das Risiko ausweisen.

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