
DüsseldorfDer Job eines Fondsmanagers ist beinhart. In kaum einer anderen Branche lässt sich die Leistung der Führungskräfte und Mitarbeiter so einfach ablesen wie bei den professionellen Geldverwaltern. Anleger können täglich die erzielten Renditen im Vergleich zum Markt und den vorgegebenen Anlagezielen vergleichen. Wer seine Vorgaben übertrifft, wird schnell zum Investment-Guru. Wer es nicht schafft, muss um Ruf und Job bangen.
Vergleiche von Fondsrenditen erwarten die Verwaltern daher mit Hoffen und Bangen. Für Privatanleger sind sie hoch interessant, zeigen sie doch, welche alten Hasen und junge Talente eines möglichen Investments würdig wären. Zwar wissen erfahrene Anleger: Erst wenn ein Fonds auch mittelfristig eine ansehnliche Rendite erwirtschaftet, ist ein Produkt aus Anlegersicht wirklich erstklassig. Das kann man von den Rendite-Siegern 2012 noch nicht sagen. Trotzdem lässt der Blick aufs vergangene Jahr Rückschlüsse für die private Anlageentscheidung zu.
Ein Überblick über die besten Fonds in den Aktienkategorien, die am besten im Jahr 2012 gelaufen sind.
Quelle: Feri EuroRating Services AG
Aktien Greater China
Vitruvius Greater China Equity B USD 29,53 Prozent
Aktien Euroland
Fidelity Funds - Euro Blue Chip A-EUR 31,43 Prozent
Aktien Asien Pazifik ex Japan
Templeton Asian Smaller Companies A (acc) USD 33,72 Prozent
Aktien Nordamerika
Legg Mason Capital Management Opptnty A Dis A USD 35,26 Prozent
Aktien Europa
Comgest Growth Greater Europe Opportunities Euro 35,42 Prozent
Aktien Emerging Markets
RBS Market Access MSCI Emg and Frntr Afr xSA ETF 36,44 Prozent
Aktien Deutschland Mid/Small Caps
DWS German Small/Mid Cap 36,65 Prozent
Aktien Deutschland
DWS Deutschland 38,43 Prozent
Aktien Europa Mid/Small Caps
Dexia Equities B Europe Small & Mid Caps C Cap 39,99 Prozent
Aktien Mittel-/Osteuropa
Renaissance Ottoman A EUR 41,15 Prozent
Der Datensammler Feri EuroRating hat für das Handelsblatt 36 Fondskategorien untersucht, um festzustellen, in welchem Bereich Anleger am besten verdienen konnten. Nicht alle Bereiche entwickelten sich gut: Goldfonds liegen etwa ganz am Ende. Aktienfonds belegen dagegen 2012 die vorderen Ränge. Im Schnitt entwickelten sich - wenig verwunderlich - Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland am besten.
Jede dieser 36 Fonds-Kategorien hat einen Siegerfonds, der gegenüber der Vergleichsgruppe besonders gut abgeschnitten hat. Bei deutschen Aktien ist das zum Beispiel ein Produkt der größten deutschen Fondsgesellschaft, der Deutsche-Bank-Tochter DWS.
Betrachtet wurden von Handelsblatt Online nur die 20 Top-Fondsmanagern im Jahre 2012, die jeweils in ihrem Vergleichsfeld siegten und dabei Renditen von mehr als 20 Prozent schafften. Für ein Jahr sind das fantastische Ergebnisse, doch man sollte sie relativieren. Denn: Von diesen 20 Top-Fonds können bisher nur elf auf eine Historie von mindestens fünf Jahren verweisen.
In ihrer jeweiligen Vergleichsgruppen waren diese elf im vergangenen Jahr zwar alle Top. Doch im Fünfjahresvergleich ist dies keineswegs so. Vier Manager schnitten mittelfristig schlechter als der Schnitt ab. Es bleiben also sieben, die auch für konservativere Anleger einen genaueren Blick lohnen.
Dies sind folgende Fonds:
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent
Darüber hinaus fallen drei Fonds auf, die zwar wegen ihrer Performance nicht unter den Top20 sind, aber in ihren jeweiligen Kategorien Spitze sind und zudem ihre Vergleichsgruppe in den vergangenen fünf Jahren deutlich geschlagen haben. Dies sind:
Wie wichtig der langfristige Vergleich für Fondsanleger ist, zeigt ein weiterer Vergleich.

Wahrscheinlich ist der Autor dieses Aufsatzes Finanzberater: Beispiel seine Aussagen zu Renaissance Ottoman von Aziz Unan (IE00B0T0FN89.
Die Performance dieses Titels ist in 5 Jahren der Faktor von ca. 1,25. Das macht ca. 4,6% p.a. Ausgabeaufschlag ist 5% und 1,75% p.a. für das hervorragende Management. (Alle Daten aus Onvista.)Das macht unterm Strich ca 2% p.a. Immerhin besser als Bargeld, allerdings mit Verlustrisiko.
Der Autor sagt zwar nicht, mit welcher Gruppe verglichen wird. Sie müßte Perforance on ca. minus 6% p.a. haben.
Tolle Info und Empfehlung

In einer durch poltitische Maßnahmen dauerhaft am Leben erhaltenen Krise noch Gewinne zu erzielen grenzt an ein Glücksspiel.

"Obwohl den Fondsgesellschaften das Dopppelbesteuerungsproblem bekannt ist, kümmern sie nicht nicht darum."
Tja der CO2-Zertifikate Abteilung der Deutschen Bank AG wäre das nicht passiert ;)






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