Nachrichten

_

ETF-Sparpläne: Schritt für Schritt zum Vermögen

Börsengehandelte Indexfonds erfreuen sich wachsender Beliebtheit, vor allem als Baustein zum Vermögensaufbau. Auch für die Altersvorsorge eigenen sich ETFs. Wie Sparer mit kleinen Raten Reichtum anhäufen.

Diese US-Dollar-Scheine sind falsch. Wer beim ETF-Sparen einen langen Atem hat, kann sich über ein echtes Vermögen freuen. Quelle: dpa
Diese US-Dollar-Scheine sind falsch. Wer beim ETF-Sparen einen langen Atem hat, kann sich über ein echtes Vermögen freuen. Quelle: dpa

DüsseldorfGeduld zahlt sich aus. Wer mit Aktien oder Anleihen ein Vermögen ansparen will, braucht zwar einen langen Atem, wird aber mit einer stattlichen Rendite belohnt. Wer beispielsweise 35 Jahre lang Monat für Monat 100 Euro in globale Aktien investiert hat, erzielte eine jährliche Rendite von 6,6 Prozent. Aus den eingezahlten 42.000 Euro wurden stattliche 156.517 Euro, wie die Statistik des Fondsverbands BVI zeigt. Deutsche Aktien schnitten mit einer jährlichen Rendite von 7,6 Prozent und einer Endsumme von 196.427 Euro sogar noch besser ab. Zugegeben ein extrem langer Anlagezeitraum.

Anzeige

Doch auch auf Sicht von zehn Jahren geht die Rechnung auf: Global anlegende Aktienfonds kommen auf eine jährliche Rendite von 3,3 Prozent, aus 12.000 wurden 14.167 Euro. Auch hier liegt der Dax mit einer Rendite von 5,6 Prozent und einem angesparten Vermögen von 15.972 Euro klar vorne. Auch wer auf europäische oder internationale Anleihen setzte, fuhr auf Sicht von zehn Jahren Renditen von mehr als drei Prozent ein.

Erfolgsgeschichte ETF

  • 1000 ETFs

    In nun zwölf Jahren ist die Anzahl der auf Xetra gelisteten, börsengehandelten Indexfonds auf mehr als 1000 gestiegen. Fünf ETFs von db X-trackers der Deutschen Bank, die an Indizes mit Aktien aus Bangladesch, Pakistan, den Philippinen, Singapur und Japan gekoppelt sind, haben am 22. August 2012 die 1.000er-Marke gerissen.

  • Verwaltetes Vermögen

    Rund 180 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen ist in Aktien-, Renten- und Rohstoff-ETFs investiert. (Stand: 22. August 2012)

  • Aktien-ETFs

    Die Mehrheit der ETFs bildet Aktienindizes aus 48 unterschiedlichen Länder und Regionen, 26 Branchen sowie zu neun verschieden Themen ab.

  • Renten-ETFs

    218 Indexfonds ermöglichen Zugang zu Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder dem Geldmarkt.

  • Währungen und Rohstoffe

    Im größten Produktangebot Europas findet der Anleger auch ETFs, die Rohstoffindizes, Hedge-Fonds, Volatilität und Währungen abbilden.

Rate für Rate lässt sich so ein kleines Vermögen aufbauen. „Auch mit kleinen Beträgen kann man die Risiken vernünftig streuen und an der positiven Entwicklung des Kapitalmarkts teilhaben“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Weil die Rendite so hoch sein soll wie möglich, greifen immer mehr Anleger zu kostengünstigen Varianten. Die Zahl der Sparpläne auf börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs) bei Onlinebrokern und Direktbanken wächst stetig. „Immer mehr Anleger entdecken ETFs für Sparpläne“, sagt Sven Württemberger von iShares, der ETF-Tochter der Investmentgesellschaft Blackrock. „Mit wenigen Produkten lässt sich das Anlagevermögen breit streuen und das Risiko so minimieren.“ Denn Indexfonds bilden die Entwicklung eines Börsenbarometers nahezu eins zu eins ab. Anleger setzten also mit einem Produkt auf Dutzende oder gar Hunderte Aktien oder Anleihen.

  • 21.05.2013, 11:14 UhrSchaarschmidt

    Nee da muss ich Sie enttäuschen, wenn Sie auf das Niveau von vor 15 Jahren(1998) anspielen.Wie nähern uns jetzt dem damaligen ATH von 6221 Punkten im DAX vom 21.07.1998.Das damalige Zinsniveau für langlaufende,risikolose Schuldtitel(AAA) 6,5% per anno.Nun geben Sie mal 6221 zu 6,5% und 15 Jahren Laufzeit in einen Zinseszinsrechner ein.
    Macht exakt:15.999,42.

  • 21.05.2013, 09:59 UhrDermaddin

    @Rosaliusz. Ihre Kritik ist ziemlicher Unsinn und zeugt von Unwissenheit!
    Die Telekomaktie war im Jahr 2000 garantiert nicht in jedem ETF, sondern nur in DAX-ETF`s bzw. in allen ETF`s die einen Index abbilden in der die T-Aktie vertreten war. Bei einem DAX-ETF wäre das auch kein Beinbruch, die schlechte Kursentwicklung wäre in den Jahren durch die Dividende ausgeglichen (wird ja im Dax bekanntermaßen eingerechnetet).
    Gebühren bei ETF`s sind weitaus transparanter als bei vielen anderen Produkten. Je nach Bank fallen keine Ausgabeaufschläge und noch nicht mal Transaktionskosten bei einem Sparplan an. Die Managementgebühren liegen oftmals unter 1%.
    Ob sie heute bei über 8000 Punkten oder 2009 in den Dax einsteigen spielt auf lange Sicht keine Rolle. In diesem Falle sollten Sie mal "Cost-Average-Effect" googeln. Bei konstanten Sparsummen macht sich das auf lange Sicht bezahlt.
    Ich investiere seit gut 2 Jahren u.a. in einen DAX ETF, derzeit genau 40% im Plus. Machen Sie das mal mit anderen Sparanlagen, da benötigen Sie bei den aktuellen Zinsen mind. 10 mal so lange. Von daher ist diese Anlageform für mich nahezu alternativlos!
    Ach ja und die Inflation nagt üblicherweise an allen Sparanlagen! Nur, dass Ihnen auf Ihrem Sparbuch unterm Strich nicht mal der Vermögenserhalt bleibt!!!

  • 21.05.2013, 08:39 UhrGast44

    Bei monatlichem Kauf von Fondsanteilen muss man auf die Nebenkosten achten.
    Zunächst mal der Ausgabeaufschlag. Bei meinem letzten Fond waren das 2%.
    Ausserdem wurden mir bei Comdirect für jeden Kauf 10 Euro berechnet (bei 200 Euro monatlich).
    Das macht im Jahr 120 Euro oder zusätzliche 5% Abschlag auf jeden Kauf.
    Zusammen sind das 7% und damit war der Fond für mich ein Minusgeschäft.

    Das monatlichen Sparen mit Kleinbeträgen hört sich ja schon an, kann aber ganz schön teuer werden.

  • Die aktuellen Top-Themen
Mitgliederansturm: Der unglaubliche Erfolg der Techniker Krankenkasse

Der unglaubliche Erfolg der Techniker Krankenkasse

Mehr als 130 Krankenkassen versichern hierzulande rund 70 Millionen Menschen. Viele schrumpfen sich gesund. Doch einem Institut rennen Wechselwillige die Türen ein. Was die Techniker Krankenkasse anders macht.

Internet-Kriminalität: Milliarden-Geldwäscheskandal aufgedeckt

Milliarden-Geldwäscheskandal aufgedeckt

US-Ermittler könnten den größten Geldwäscheskandal aller Zeiten aufgedeckt haben. Eine Transferfirma soll sechs Milliarden Dollar gewaschen haben. Die Kriminellen bedienten sich der Digital-Währung Liberty Reserve.

Ratgeber Geldanlage

Die beste Strategie für das eigene Vermögen: Der Ratgeber von Handelsblatt Online erklärt Grundlagen, Chancen und Risiken von Investments in Aktien, Fonds, Anleihen, Zertifikaten und Zinskonten. Anleger erfahren, wie sie die passenden Produkte auswählen und unkalkulierbare Risiken vermeiden. Mehr…

  • Depot-Contest
  • ANZEIGE
Depot-Contest : Wer am meisten aus Geld macht

Wer am meisten aus Geld macht

Welcher Vermögensverwalter ist der beste? Finden Sie es heraus: Wir lassen 30 Profis beim DAB-Depot-Contest gegeneinander antreten.

ANZEIGE
  • Tagesgeld-Vergleich

    Top-Kondtionen für Tagesgeld, inklusive Gebühren, Einlagensicherung und Abgeltungsteuer.

  • Festgeld-Vergleich

    Der Rechner sucht die höchsten Zinsen für Festgeld für jede Laufzeit und Höhe des Anlagebetrages.

  • Girokonten-Rechner

    Kosten für das Konto ermitteln, inklusive Entgelte für Kreditkarten sowie Dispo- und Guthabenzinsen.

  • Rendite-Rechner

    Der Zins entspricht nicht immer der Rendite. Welche Erträge Anlagen tatsächlich bringen.

  • Ratenkredit-Vergleich

    Die besten Angebote für Ratenkredite vergleichen. Für verschiedenen Bonitätsstufen.

  • Ratgeber Geldanlage

    Die beste Strategie für Ihr Vermögen: Grundlagen, Chancen und Risiken verschiedener Investments.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Depot

    Erstellen Sie ein virtuelles Depot, mit dem Sie Ihre Strategie testen und Kursentwicklungen verfolgen.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen

  • Bausparrechner

    Der Bausparberater hilft den passenden Bausparvertrag zu finden.

  • Finanzierungsplanung

    Der Kassensturz zeigt, wie viel Kredit sich Immobilienkäufer leisten können.

  • Baugeld-Vergleich

    Die individuell günstigsten Anbieter von Baufinanzierungen im Vergleich.

  • Forward-Darlehen

    Die besten Konditionen für die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung.

  • Wohnriester-Vergleichsrechner

    Welche Bauspartarife mit Riesterförderung Top sind, zeigt der Vergleichrechner.

  • Eigenheim-Rechner

    Der Rechner zeigt, welche Raten sich Immobilienkäufer bei Kredit leisten können.

  • Notar- und Grundbuchrechner

    Die Nebenkosten machen beim Immobilienkauf einige tausend Euro aus. Wie viel Sie zahlen müssen.

  • Tilgungsrechner

    Der Rechner zeigt, wie die Restschuld bei Baudarlehen sinkt und wie sich Sondertilgungen auszahlen.

  • Zinsentscheidung

    Immobilienbesitzer können ausrechnen, ob sie Kredite kurz- oder langfristig festschreiben sollten.

  • Angebotsvergleich

    Niedrige Zinsen sind nicht alles. Vergleichen Sie die Baugeld-Offerten von mehreren Banken.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen

  • Renten-Rechner

    Welches Vermögen und welche Sparraten Sie aufbringen müssen, um eine Rentenlücke zu decken.

  • Ratgeber Versicherungen

    Rundum geschützt: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie sich optimal gegen Risiken absichern

  • Wohnriester-Vergleichsrechner

    Welche Bauspartarife mit Riesterförderung Top sind, zeigt der Vergleichrechner.

  • Immobilien-Wertfinder

    Finden Sie Miete- und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße mit einem interaktivem Tool.

  • Ratgeber Altersvorsorge

    Clever sparen für den Ruhestand: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie eine solide Altersvorsorge planen.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Baugeld-Vergleich

    Die individuell günstigsten Anbieter von Baufinanzierungen im Vergleich.

  • Forward-Darlehen

    Die besten Konditionen für die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung.

  • Tilgungsrechner

    Der Rechner zeigt, wie die Restschuld bei Baudarlehen sinkt und wie sich Sondertilgungen auszahlen.

  • Eigenheim-Rechner

    Der Rechner zeigt, welche Raten sich Immobilienkäufer bei Kredit leisten können.

  • Auto-Versicherungsvergleich

    Mit dem Auto-Versicherungsvergleich können günstige Versicherungen suchen aund damit ihre Kosten reduzieren.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen