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Geldanlage in Investmentfonds: Mischfonds: Die richtige Mixtur

Für langfristige Anleger sind Mischfonds die richtige Strategie, um sich gegen die Abgeltungssteuer zu schützen. Die Fonds sind von der Steuer nicht betroffen, passen ihre Anlagestrategie flexibel an und werfen langfristig gute Renditen ab.

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FRANKFURT. Mischfonds gelten speziell noch vor Einführung der Abgeltungsteuer als gutes Instrument für die langfristige Anlage. Sie bieten Vorteile, denn die Fondsmanager können auch künftig abgeltungsteuerfrei Aktien- und Rentenpapiere kaufen oder verkaufen.

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Im Gegensatz zu Produkten wie etwa reinen Aktienfonds ist es Mischfonds möglich, flexibel auf Kapitalmarktbewegungen zu reagieren - je nach Marktlage gewichten sie sichere Anleihen oder renditestarke Aktien stärker. Zudem kann es je nach Fonds auch zu einer Beimischung von Derivaten, Geldmarkttiteln und Immobiliensondervermögen kommen. "Hierdurch lässt sich ein höheres Diversifikationspotenzial nutzen", sagt Christopher Wolter von der Ratingagentur Feri, denn das Fondsvermögen könne in Instrumenten angelegt werden, die kaum voneinander abhängig sind.

Je nach Risikoneigung kann der Anleger bei den Mischfonds wählen: So bezeichnen sich mache Fonds als "dynamisch" und legen mindestens 70 Prozent des Vermögens in Aktien an. Dagegen stehen Mischfonds mit konservativem Management, die höchstens ein Drittel in Aktien investieren dürfen. Im Langzeitvergleich schlagen sich "flexible" Mischfonds besonders gut, deren Aktienquote je nach Marktlage zwischen Null und 100 Prozent variieren darf. "Oft steht den meist auf Privatanleger ausgerichteten Mischfonds auch die Option offen, einen Großteil ihres Geldes auf die hohe Kante, sprich in die Kasse, zu legen und damit bei einer Börsentalfahrt auszusetzen", betont Wolter. So erwiesen sich Mischfonds in der Vergangenheit als besonders krisenfest und können selbst in turbulenten Börsenzeiten mit ansehnlichen Renditen auftrumpfen. Trotz ihrer guten Ergebnisse stecken aber nur etwa zehn Prozent der Fondsgelder in Mischfonds. Denn neben reinen Mischfonds bieten etwa auch Dachfonds eine breite Streuung und somit eine sichere Anlage für die Altersvorsorge. Doch ihre Renditen sind meist durch sich häufende Gebühren der einzelnen Fonds belastetet.

Noch breiter als Mischfonds investieren Superfonds, die auch Multi-Assetfonds genannt werden. Von Waldbeständen, über Wasser und Rohstoffe und sogar Private Equity und Hedge-Fonds können sie dem Portfolio beimischen. Zwar summieren sich hier - anders als bei den Dachfonds - keine Managementgebühren, allerdings ist die komplexe Anlagestrategie für Außenstehende kaum nachvollziehbar und somit die Risiken schwer einschätzbar. Zudem können die Superfonds hierzulande nicht auf eine lange Tradition und somit nur auf wenige erfahrene Manager zurückgreifen. Erst die neuen europäischen Investmentfondsrichtlinien (UCITS III) gaben den Superfonds ihre Daseinsberechtigung.

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