Matthias Habbel, Geschäftsführer und Gesellschafter der Wiesbadener Vermögensverwaltung Habbel, Pohlig & Partner Zu Aktien: "Da sind wir relativ vorsichtig, halten uns zurück. Wir haben unsere Aktienquote bereits Ende 2009 reduziert. Damit haben wir zwar die weitere Rally an den Aktienmärkten nicht ganz mitgenommen. Aber mir ist es lieber, etwas zu früh auszusteigen, als zu lange dabeizubleiben und vom Einbruch überrascht zu werden." Zu Anleihen: "Die Anleihen mancher Staaten sind weniger sicher als die von soliden Unternehmen. Wenn wir Staatanleihen kaufen, dann nur von Ländern mit bester Bewertung, und auch dann nur sehr kurzlaufende Anleihen." Zu Gold: "Wir haben relativ früh Gold ins Depot genommen, als die Feinunze noch um die 400 Dollar gekostet hat. Wir sehen das ganze als Versicherung, weniger als ultimativen Inflationsschutz. Interessant ist, dass das Thema zwar in aller Munde ist, viele ? insbesondere die größeren ? Investoren aber nur einen sehr geringen Goldanteil im Depot haben, wenn überhaupt."