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Immobilienfonds: Anleger verlieren mit HVB-Fonds

Der Euro Immoprofil ist seit vielen Monaten das Schlusslicht im Renditevergleich offener Immobilienfonds. Nun weist der Fonds der Hypo-Vereinsbank-Tochter iii-Investments für die Zeiträume von November 2007 bis Oktober 2008 sowie von Dezember 2007 bis November 2008 Verluste von rund drei Prozent aus.

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Immobiliengeschäft: Die Euro Immoprofil weist überraschend Verluste auf. Foto: dpa
Immobiliengeschäft: Die Euro Immoprofil weist überraschend Verluste auf. Foto: dpa

DÜSSELDORF. So hohe Verluste hatte zuvor noch kein Fonds ausgewiesen. Auffällig: Per Ende September war der Fonds noch mit 0,1 Prozent Rendite im Plus.

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Die Rendite eines offenen Immobilienfonds setzt sich zusammen aus dem Saldo von Wertentwicklung der Anteilsscheine und Ausschüttungen. Am 1. April 2008 hatte der Fonds aus Mieteinnahmen 1,20 Euro je Anteil ausgezahlt.

Ein solcher rapider Einbruch legt zunächst die Vermutung nahe, dass das gesamte Immobilienportfolio des knapp 1,3 Mrd. Euro schweren Fonds neu bewertet wurde, um es in andere Eigentumsverhältnisse zu überführen. Beides wird von iii-Investments dementiert. Es seien nur einzelne Objekte neu bewertet worden. Zum Vergleich: Als die Deutsche Bank Anfang 2006 das gesamte Immobilienvermögen des Grundbesitz-Invest bewerten ließ, betrug die Abwertung lediglich 2,4 Prozent. Beim Euro-Immoprofil sind es mehr als drei Prozent.

Branchenexperten, die mit der Situation bei iii-Investments vertraut sind, vermuten, dass weitere Abwertungen drohen. Sie gehen davon aus, dass die Mutter HVB reinen Tisch machen möchte. Denn sie läuft den Beobachtern zufolge auf die Konsolidierungsgrenze von 50 Prozent zu, weil sie den Fonds seit vielen Monaten durch Anteilskäufe stützt. Anderenfalls wäre es auch schwer zu erklären, wieso der am schlechtesten rentierende Fonds nicht wegen Liquiditätsmangel die Anteilsrücknahme aussetzen musste, während andere Fonds im Oktober binnen weniger Tage nach Anteilsrückgaben ihre Liquidität aufbrauchten. Zurzeit sind Fondsgelder in Höhe von mehr als 30 Mrd. Euro blockiert.

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