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Diskussion: Kommentare zu: „In Krisenzeiten schlafe ich am besten“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 04.02.2013, 13:30 Uhrhafnersp

    Schon wieder der. Das ist doch derjenige, der in einem kürzlichen HB-Artikel die Aktie als König der Sachwerte erklärt hat.
    Der bzw. dessen Fondsgesellschaft muß Euch ja ganz schön sponsern, lieber HB!

  • 04.02.2013, 13:41 Uhrwonderland666

    Viele glauben doch glatt, die meisten Staaten wären sozialistisch beziehungsweise kommunistisch.
    -> So ganz unrecht haben die da auch nicht, siehe Frankreich, sozialistisch sind die schon.

  • 04.02.2013, 13:56 Uhrmondahu

    Man muß nicht in allen Punkten derselben Meinung sein, aber dennoch:

    Dieses Interview ist ein exzellentes Beispiel dafür, daß es sich immer lohnt, eine Frage, ein Problem von (mindestens) zwei Seiten zu beleuchten. Das ist das glatte Gegenteil zu der in D derzeit bevorzugten "Alternativlosigkeit".

    Einen Blick von außerhalb auf die eigene Hütte zu werfen war noch nie ein Nachteil.

  • 04.02.2013, 13:58 Uhrhellboy

    "Zuerst einmal sind die alten, unfähigen Regierungen, die uns den Schlamassel eingebrockt haben, vom Hof gejagt worden – inklusive des Suppenkaspers Berlusconi."

    Ich lach mich TOD! Deutschland hat seit Generationen eine unfähige Regierung nach der anderen! Wie sonst ist zu erklären, das es für die meisten Deutschen hier seit min. 30 Jahren wirtschaftlich nur abwärts geht! Ergo sind die Regierungen nicht für die Bevölkerung, von denen sie sich wählen lassen da, sondern nur für die Konzerne und Hochfinanz!

    • 04.02.2013, 16:15 Uhrhafnersp

      @hellboy
      Das ist letztlich keine Schuld der einzelnen Regierungen - die sind selber nur Symptome bzw. Opfer der Vorgänge. Letztlich ist es ein systemisches Problem. Der derzeitige Kreditzyklus, der ca. 1948 begann neigt sich dem Ende zu (Kreditwinter, wo er letztlich kollabieren muß).
      Das geht seit Jahrhunderten so, insbesondere seit dem Praktizieren des sogenannten Teilreservebanking (fractional banking) bzw. verschärft seit der Schaffung der Zentralbanken/Fiatgeld (und anderer Bailout-Mechanismen).
      Die Regierungen, die am Ende des Zyklusses am Ruder saßen, konnten nur versuchen das Ganze hinauszuzögern und sahen am Ende immer alt/unfähig aus bzw. wurden "geköpft" - früher sogar faktisch.
      Natürlich ist das alles gar kein Grund, Regierungen, Banken und lügende System-Journalisten gebührend abzustrafen, denn letztlich sind schon sie es, die unter Vorwand der Rettung alles noch schlimmer machen.

    • 04.02.2013, 16:25 Uhrhafnersp

      Nachtrag: hier noch ein sehr illustratives Beispiel (da lokal und übersichtlich) des Prinzips "es gibt nichts Neues unter der Sonne". Hier war aber wohl weniger direkt der Kreditzyklus als eine generelle Verschuldung (wegen Krieg) und ein "gealtertes" (korrumpiertes)Gesellschaftssystem ursächlich:
      http://www.ksta.de/koeln/stadtgeschichte-der-monat-des-blutgerichts,15187530,21630866,view,DEFAULT.html
      Man sieht auch deutlich, was die Regierenden fürchten müssen und warum deshalb die westliche Welt immer totalitärer regiert wird, um dem vorzubeugen.

  • 04.02.2013, 20:55 UhrStephanJk

    Die unaufgeregte Art von Bruns halte ich für angebracht. Ein durchaus einfaches Rezept aber für die meisten Menschen nicht durchführbar, deswegen scheitern auch so viele am Kapitalmarkt

  • 05.02.2013, 09:38 UhrSchon_wieder

    Von aktiv verwalteten Fonds verspricht ein Anleger sich mehr als nur MSCI-Folge. Loys-Fonds schafften das nicht, seit über 6 Jahren. Ist es dann sinnvoll, hier die Worte eines Herrn Bruns andächtig zu verbreiten? Der taugt doch offensichtlich nicht mehr als jeder x-beliebige ETF.

    • 05.02.2013, 15:33 UhrKommentator

      Diese Aussage stimmt nicht. Da ich seit 2005 in den LOYS Fonds investiert bin. 15% Outperformance in 6 Jahren, und das nach Kosten. Und gegenüber einem ETF auf den MSCI World nochmals ca. 0,5% p.a. zusätzlich mehr. Die Kosten werden bei ETFS oft vergessen. So verlieren die meisten ETFs deutlich gegenüber dem Index.

    • 05.02.2013, 16:58 UhrProspektleser

      Hmm- auch das scheint nicht ganz korrekt zu sein.
      Laut der hauseigenen Broschuere (weiterer Grund zur Vorsicht) betrug der Mehrertrag 8.8% auf 5 Jahre, wovon das Gros auf das Jahr 2009 entfiel- wohl durch Kasse im freien Q1Fall. Danach sieht's mau aus- also auch wie so oft ein negativer/underperformender $weighted return.
      Und das alles noch ohne Steuern, welche bei aktiven Fonds immer hoeher ausfallen als bei passiven und somit die Nettorendite schmaelern, und ohne den 5% Ausgabeaufschlag...
      Synthetisch replizierende TR-ETF bilden mittlerweile die Indizes 1:1 ab und generieren ein weiteres % Outperformance gegenueber aktiven Fonds durch den Steuerstundungs bzw. bei BTH Steuerspareffekt der reinvestierten Dividenden- somit ist der 2.Teil ihrer Aussage komplett falsch.

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