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Wissenswertes über Fonds: Das Risiko-Rendite-Alphabet für Fonds

In Rankings, in denen Fonds miteinander verglichen werden, spielen verschiedene Parameter ein Rolle - unter anderem Volatilität, Sharp Ratio und Alpha. Was diese Begriffe bedeuten.

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Der Erfolg von Fonds lässt sich an Kennzahlen ablesen. Foto: dpa
Der Erfolg von Fonds lässt sich an Kennzahlen ablesen. Foto: dpa

Es gibt eine Garantie für Gewinne. In der Welt der Finanzen wird sie unter dem Begriff "risikoloser Zinssatz" geführt. Dieser Zinssatz ist in der Regel sehr niedrig und für Privatanleger meist als Festgeld oder in Form eines Sparbuchs zu haben. Nachteil: Oft übersteigt die Inflationsrate den Zins. Dann wird unter Berücksichtigung der Kaufkraft die Gewinngarantie de facto zu einer Verlustgarantie. Die Kunst der richtigen, passenden Anlage besteht also darin, sein Geld so anzulegen, dass es möglichst deutlich mehr Rendite erwirtschaftet als die Inflationsrate real vernichten kann. Und das zu einem vertretbaren Risiko.

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Anleger, die ihren Vermögensaufbau optimal steuern möchten, sollten deshalb den Begriff Risiko richtig einordnen. Eine wichtige Regel zur Beurteilung einer Anlage lautet: Je höher die zu erwartende Rendite, desto höher ist in der Regel auch das Risiko. Das Risiko ist also ein wichtiger Gradmesser für die Renditechance einer Anlage. Denn ein Investment, das theoretisch einen hohen Gewinn ermöglicht, ist nicht automatisch eine Anlage, mit der sich tatsächlich auch langfristig der höchste Gewinn erzielen lässt. Ein Beispiel dafür liefert der langfristige Vergleich zwischen der Wertentwicklung von Anleihen und Aktien. Obwohl Aktien meistens sowohl kurzfristig als auch sehr langfristig über einen Zeitraum von 20 oder mehr Jahren deutlich höhere Renditechancen bieten als Anleihen, war es zwischenzeitlich doch immer wieder möglich, mit Rentenpapieren bessere Ergebnisse zu erzielen.

Die Frage, die sich Anleger deshalb immer wieder stellen müssen, lautet: Wie kann ich das Chancen-Risiko-Verhältnis einer Anlage realistisch einschätzen? Denn das ist die Grundvoraussetzung dafür, Schwerpunkte zu setzen und das eigene Portfolio je nach Marktlage steuern zu können. Wer in Fonds investiert, sollte deshalb einige wichtige Rechengrößen aus der Analystenwelt kennen. Zum Beispiel Volatilität, Sharpe Ratio oder Alpha. Mit diesen Variablen wird das Chance-Risikoverhältnis von Aktien-Fonds beschrieben.

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