DSC Active Return: Verheerendes Ergebnis für einen konservativen Fonds
„Skeptisch für die Aktienmärkte“ betitelt der Sender DAF am 3.Mai ein Interview mit dem Vermögensverwalter Alexander Seibold. Am 27.4.nimmt der Experte auf N24 zur Schuldenkrise im Euroraum Stellung – Der Chef der Dr. Seibold Capital GmbH wird gerne von der Presse zitiert und die Beiträge zieren seine Website. Doch zur Entwicklung des von ihm für die Hansainvest verwalteten defensiven Mischfonds DSC Active Return finden Anleger hier keinen Hinweis. Dabei legte Seibold 2010 gemeinsam mit der Hansainvest zwei Fonds auf, die beide rasch an Wert verloren. Das Portfolio mit angeblich „moderatem Kursrisiko“ büßte 2011 sage und schreibe 49 Prozent an Wert ein. Seit Jahresbeginn sind es mehr als 20 Prozent. Hätten Anleger mit diesem Verlust rechnen müssen? Im Fondsfactsheet steht: „Das Sondervermögen Active DSC Return verfolgt eine defensive und auf Sicherheit orientierte Anlagepolitik. Die Erzielung eines kontinuierlichen Ertrags pro Quartal steht dabei genauso im Mittelpunkt, wie eine hohe Risikobegrenzung.“Und auf dem Investor KID wird das Risiko in die Klasse vier von sieben möglichen Stufen eingeordnet, weil der Kurs „moderat“ schwanken könne.

Keine Fonds, die Manager können zumeist die Benchmark nicht erreichen, bekommen aber dafür Gelder. Fast jeder Fonds verliert Geld. Diese Stümperei kann jeder selbst, da braucht er keine Fondsmanager. Natürlich ist Pimco dabei, natürlich !
Der Vogel ist auch in jedem Medium anzutreffen.

Man kann den Fondsanlegern immer nur raten, den Fondsprospekt genau durchzulesen, oder mit einer Suchfunktion auf verräterische Begriffe wie CDO, CFD, Derivate usw. zu durchsuchen. Hier liegt nicht selten eine Erklärung für eine Underperformance.






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