
Fondssparer können grundsätzlich gute Renditen erzielen. Aktien sind langfristig die renditestärkste Anlageklasse. Über Zeiträume von 20 oder 30 Jahren zeigten die durchschnittlichen Entwicklungskurven von Aktien- gegenüber Renteninvestments nach Daten des BVI zwar deutliche höhere Kursschwankungen und damit auch mehr kurzfristige Unsicherheit. Doch bei der Wertentwicklung punkten die Aktien ganz klar.
Wer beispielsweise 20 Jahre lang monatlich 100 Euro in einen Fonds mit deutschen Aktien spart, kommt bei einer jährlichen Rendite von sechs Prozent – ein realistischer Wert nach der Statistik des Fondsverbands – auf ein Vermögen von 45.542 Euro. Eingezahlt wurden aber nur 24.000 Euro. Noch besser ist die Bilanz nach 30 Jahren: Bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7,4 Prozent wurden aus 36.000 Euro stolze 127.271 Euro.
„Der Börsenabsturz im August ist in diesen Zahlen zwar noch nicht berücksichtigt, auf Sicht von mehreren Jahrzehnten belastet ein solcher zwischenzeitlicher Crash aber nur gemildert die durchschnittliche jährliche Rendite“, sagt BVI-Experte Frank Bock. „Die Rendite von 30-jährigen Sparplänen, die im Abschwung 2009 aufgelöst wurden, belief sich nach Abzug aller Fondskosten und des Ausgabeaufschlages immerhin noch auf 6,1 Prozent pro Jahr“, so Bock. „Sparer, die ihr aufgebautes Vermögen während des Börsenaufschwungs 2008 auflösten, erzielten eine Rendite von 8,5 Prozent.“ Und auch wer die Erholung im Jahr 2010 abwartete, kam besser weg.
Die Geschichte könnte sich wiederholen. Die Schuldenkrisen in Europa und in den USA haben zwar einiges durcheinander gewirbelt – nicht zuletzt die Fondsstatistiken. Doch das ist nur eine Momentaufnahme. Die Fondsstatistiken des BVI zeigen für die zurückliegenden Jahre recht klar: Je nachdem, wann ein Sparplan beginnt und je länger er läuft, kann mit Aktienfondssparplänen eine durchschnittliche Rendite von mehr als sechs Prozent jährlich erreicht werden. Fondssparern raten Experten, am besten nicht jeden Tag in das Depot schauen – schon gar nicht in der Krise.
Mein Beispiel lautet: in einen Globalen Aktienfonds habe ich seit 1996 ca. 42000€ eingezahlt. Verlust bis einschl. Juli 2011: -22%.
Es ist auch bei Fonds m.E. vonnöten, zum richtigen Zeitpunkt zu agieren. Was habe ich (bzgl. Cost Average Effect) davon , bei hohen Kursen nur wenige Anteile zu erstehen? Alles andere sind in meinen Augen nur Durchhalteparolen.
Kurz/mittelfristig mache ich in (Gold) Mining Aktien und ETFs, die Banken und DAX shorten. wenn der Dax seinen bottom erreicht hat, kauf ich mir billige Dax-Standards ein.
LANGFRISTIGER Performance-Vgl. seit Januar 1980:
Aktien (gemessen am DAX) ca. + 945 %
Ausgewählte Aktien (incl. Splitts und thesaurierter Dividenden)
BASF ca. 1970 %
Siemens ca. 2640 %
VW ca. 2130 %
Gold (auf USD-Basis) ca. + 180 %
Silber (auf USD-Basis) ca. +155 %
Ergo, langfristig gibt es überhaupt keine Alternative zur Aktie als Vermögensanlage und Altersvorsorge !!!





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