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06.10.2007 

Als Kandidaten für einen Börsengang gelten große Namen der Szene wie Carlyle, Apollo, Citadel und KKR. Spezialisten der Emissionsbanken glauben allerdings, dass dort so lange gewartet wird, bis sich die Lage in der Finanzwelt stabilisiert hat. Abgeschreckt hat so manche Kandidaten zuletzt der alles andere als erfolgreich verlaufene Börsengang der Blackstone Group. Denn der Aktienkurs des Weltmarktführers in Sachen Private-Equity fiel nach dem Listing an der Börse NewYork (Nyse) kräftig zurück. Gleiches galt für das wenig gelungene Debüt von Fortress Investment; die Aktie ist nach dem bei 18 Dollar je Aktie erfolgten Gang an die Nyse zunächst auf 34 Dollar gestiegen, bevor ein Rutsch unter den Ausgabekurs erfolgte. In den vergangenen zwölf Monaten hatten zahlreiche Firmen der Alternativ-Investment-Szene – also Hedge-Fonds und Private-Equity-Fonds – ihre Aktien im Rahmen von Initial Public Offerings (IPO) an den Börsen gelistet. Einige hatten sich so durch Kapitalerhöhungen frisches Eigenkapital beschafft, andere – wie die Firmengründer der Schweizer Partners Group – hatten einen Teil ihrer Aktien beim privaten Anlegerpublikum platziert und Kasse gemacht.


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Für Marktbeobachter war dies ein Zeichen dafür, dass die besten Zeiten für die in der Vergangenheit nicht selten aggressiv zu Werke gehenden Finanzmarktakteure vorbei sein könnten. Die Gründer solcher moderner Asset-Management-Gesellschaften haben zwar stets darauf hinwiesen, dass ihr „Going Public“ nicht als Indiz dafür zu sehen sei, dass ihr Geschäftsmodell künftig schwerer umzusetzen sein wird. Die Beobachter hatten jedoch die steigende Zahl der börsennotierten Alternativ-Investment-Anbieter als ein Signal für bevorstehende Turbulenzen bewertet. Die jüngste Vergangenheit hat sie darin bestätigt.

Dabei erreichten Hedge-Fonds die Börse auf zwei Wegen. Zum einen nutzten die Gesellschaften selbst die Börse als Kapitalquelle, zum anderen wurden einzelne Fonds (Single-Hedge-Fonds) ausgegliedert und notiert. Ein Beispiel dafür war der Weltmarktführer Man Group, der die erste börsennotierte Hedge-Fonds-Gesellschaft überhaupt gewesen ist. Dabei lieferten sich die Börsen in Amsterdam, London, Dublin und Singapur einen harten Konkurrenzkampf um die Börsenaspiranten.

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