Mehr hat sich für die Anleger der PF (LUX)-Premium Brands gelohnt. Er hat seit seiner Ausgabe im Juni 2005 um über 35 Prozent zugelegt. "Das ist keine reiner Luxusfonds. Er investiert in Unternehmen mit starker Markenidentität und attraktiven Ertragskennzahlen", stellt Vanyo Walter, Country Head von Pictet Funds in Deutschland, heraus. Walter setzt auf "starke Marken" unterschiedlicher Segmente wie Reisen, Hotels, Schmuck und Lifestyle.
Der Rat der Experten von Aktiencheck.de im Rahmen ihrer Fuchsbriefe ist eindeutig: "Luxusgüterfonds eignen sich hervorragend zur Beimischung". Die Fuchsbrief-Experten empfehlen, einen moderaten Luxus-Fondsanteil von nicht über zehn Prozent. Die Entwicklung der Luxusfonds scheint ihnen Recht zu geben. Bisher performen die Newcomer Cominvest Fund Deluxe und Credit Suisse Global Prestige deutlich schwächer als die Portfolios von Pictet und ING.
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Der Fondstrend geht wieder in die Breite. Ende August 2006 ist aus dem Parvest Prestige Brands der Parvest World Brands geworden. "Das Anlagerisiko fällt dadurch für unsere Kunden geringer aus", sagt Josef Altmann, Geschäftsführer von BMP Paribas Asset Management. Ergänzt wurden neben Premiumgütern gehobene Konsumgüter. Auch Fondsmanager Stöwe kauft für seinen Nestor Europa statt reinen Luxusgütern gehobene Konsumgüter bis hin zu Einzelhandelsketten mit viel Expansionspotenzial. Mit dieser Strategie hat er in weniger als zwei Jahren ein Plus von über 50 Prozent erwirtschaftet.
Alternativ können Anleger auch direkt in Luxusaktien investieren. Der Kurswert der Aktien von Adolfo Dominguez, beispielsweise, Hersteller für eine Vielzahl an gehobenen Mode-Labels, hat sich binnen der letzten fünf Jahre verfünffacht.
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