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31.05.2007 

Die besten nachhaltigen, von Standard & Poors gerateten Aktienfonds erzielten in den letzten drei Jahren eine Durchschnittsrendite von 70 Prozent, errechnete ABN Amro Asset Management. Die meisten Pensionskassen erwarten marktfähige Renditen, so eine Umfrage der Researchagentur Scoris.

Institutionelle interessieren sich nun auch für die 136 Publikumsfonds im deutschsprachigen Raum, deren Volumen sich laut SBI seit 2000 bis Ende 2006 von 1,6 auf 18,2 Mrd. Euro vervielfachte. Überwiegend investieren Kirchen, Stiftungen, Pensionsfonds und Versicherungen aber in Spezialfonds und Zertifikate oder beauftragen Agenturen, Banken oder Vermögensverwalter mit dem Durchleuchten ("Screenen") ihrer Portfolien nach nachhaltigen Kriterien, das teils aber nur Tabak, Waffen und Alkohol ausschließt.

Produkte für Kirchen und Stiftungen haben sehr strenge Ausschlusskriterien. Die Bank für Kirche und Caritas in Paderborn orientiert bereits 95 Prozent der Aktienanlagen daran. Viele ethische Anleger betreten gerade dieses Neuland.

Die BHF Bank bietet ein differenziertes „Screening“ an, womit Vermögende ihr Portfolio neu gewichten oder kritische Aktivitäten und Branchen ausschließen können. Sie verwaltet so 13 Mill. Euro. Die belgisch-französische Dexia verwaltet bereits 12 Mrd. Euro per Spezialfonds und Screening. Experten sehen die Zukunft aber in der Integration nachhaltiger Kernkriterien in die Finanzanalyse.

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