Anleihenkäufe
EZB nimmt Fuß vom Gas

Die Europäische Zentralbank drosselt bei ihren umstrittenen Anleihenkäufen leicht das Tempo. In der Woche bis zum 18. März nahmen die Währungshüter Staatsbonds im Umfang von 12,41 Milliarden Euro in ihre Bücher.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) drosselt bei ihren umstrittenen Anleihenkäufen leicht das Tempo. In der Woche bis zum 18. März nahmen die Währungshüter Staatsbonds im Umfang von 12,41 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte. In der Woche zuvor waren es 12,51 Milliarden Euro. Seit März 2015 haben die EZB und die nationalen Notenbanken damit Wertpapiere im Volumen von 632,92 Milliarden Euro erworben.

Mit den Käufen wollen die Euro-Wächter die nach ihrem Geschmack viel zu niedrige Inflation im Währungsraum nach oben treiben. Als Idealwert für die Wirtschaft strebt die EZB eine knapp zweiprozentige Teuerung an. Im Februar waren die Preise aber um 0,2 Prozent gefallen.

Der EZB-Rat hatte unter anderem deshalb kürzlich beschlossen, den Gesamtumfang der monatlichen Wertpapier-Käufe ab April auf 80 von bislang 60 Milliarden Euro aufzustocken. Das dadurch auf 1,74 Billionen Euro erhöhte Programm soll noch bis Ende März 2017 laufen. Es umfasst neben Staatsbonds, Pfandbriefen, Hypothekenpapieren und Regional-Anleihen künftig auch Firmenbonds.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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