Britischer Notenbanker Broadbent
Großbritannien könnte seinen Wettbewerbsvorteil verlieren

Der britische Notenbanker Ben Broadbent warnt vor einem Einbruch der Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU nach dem Brexit. Demnach würde ein Einbruch der Beziehungen beiden Seiten gleichermaßen schaden.
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LondonWeniger Handel zwischen Großbritannien und der EU würde nach Worten des britischen Notenbankers Ben Broadbent beiden Wirtschaftsräumen schaden. So könnten etwa Preise steigen, sagte der stellvertretende Chef der Bank von England am Dienstag vor Wirtschaftsvertretern in Aberdeen. „Handel ist wirklich für beide Seiten von Nutzen und weniger davon würde uns alle etwas kosten.“ Großbritannien würde einen Teil seines Wettbewerbsvorteils rund um den Export von Finanz- und anderen Dienstleistungen verlieren. Zudem müsste die Wirtschaft mehr Produkte herstellen, die sie bisher aus der EU importiere, warnte der Notenbanker.

Das Pfund notierte nach der Rede schwächer. Die Briten haben Mitte 2016 für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt. Die Verhandlungen mit der EU zum Brexit laufen bereits und sollen 2019 abgeschlossen sein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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