Bundesbank „Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs“

Die Zentralbank Deutschlands bescheinigt ihrem Land weiterhin Wachstum – insbesondere durch eine hohe Nachfrage in der deutschen Industrie. Die Konsumenten müssen hingegen mit höheren Preisen für Waren rechnen.
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Die Inflationsrate soll auch in den kommenden Monaten relativ hoch bei zwei Prozent liegen. Erst im Februar kletterte diese auf ihren Höchststand von 2,2 Prozent. Quelle: dpa
Inflation

Die Inflationsrate soll auch in den kommenden Monaten relativ hoch bei zwei Prozent liegen. Erst im Februar kletterte diese auf ihren Höchststand von 2,2 Prozent.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bundesbank erwartet einen anhaltenden Aufschwung in Deutschland. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs“, schreibt sie in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. „Ein wesentlicher Träger des Wirtschaftswachstums ist gegenwärtig die Industrie, die von einer lebhaften Nachfrage aus dem Inland und dem Ausland profitiert.“

Im Schlussquartal 2016 war das Bruttoinlandsprodukt um 0,4 Prozent gestiegen. Die meisten Experten erwarten im laufenden ersten Quartal eine Beschleunigung.

Teurere Salate, billigere Kleidung
Platz 11: Butter
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Die Verbraucherpreise im Mai 2017 haben im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent angezogen. Die Preise für Butter stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 44,6 Prozent. Noch im Frühjahr kostete beispielsweise Butter 75 Cent, dann kam im Juni 2017 ein kräftiger Sprung: Der Butterpreis erreichte ein Rekordhoch.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Teurer - Platz 9: Computer-Betriebssysteme
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Gleichauf mit der Butter, haben sich auch Betriebssysteme aus der Computerbranche um 29 Prozent verteuert.

Platz 3: Flüssiggas
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Obwohl die Bundesregierung die Steuervorteile von Flüssiggas 2018 auslaufen lassen will, sank der Preis im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent. Künftig könnte es dennoch teurer werden. Der Einsatz von Flüssiggas soll den Schadstoffausstoß verringern.

Teurer – Platz 7: Blumenkohl
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Neben Blumenkohl stiegen die Preise auch für Weißkohl und andere Kohlsorten um 33 Prozent.

Teurer – Platz 6: Feldsalat
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Im Vergleich zum Obst, dass sich im Vergleich zum Vorjahr nur um knapp 4 Prozent verteuert hat, stieg der Preis bei Feldsalat, Lauch und Sellerie um 38 Prozent.

Teurer – Platz 5: Tomaten
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Tomaten, die auch seltener als Paradies- oder Liebesapfel bezeichnet werden, legten um 40 Prozent zu.

Platz 10: Heizöl
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Großer Preistreiber war einmal mehr der Energiesektor. Leichtes Heizöl ist im Mai 2017 11,7 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Allerdings gilt die Entwicklung so nicht überall: Der Preis für Strom stieg nur um 1,2 Prozent.

Die Verbraucher müssen sich der Bundesbank zufolge darauf einstellen, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen auch weiterhin kräftiger steigen als 2016. Die Inflationsrate dürfte in den kommenden Monaten um die Zwei-Prozent-Marke schwanken. Im Februar hatte sie mit 2,2 Prozent den höchsten Stand seit Mitte 2012 erreicht, wobei vor allem Heizöl, Benzin und Nahrungsmittel deutlich mehr kosteten als ein Jahr zuvor. 2016 waren die Verbraucherpreise im Schnitt um 0,5 Prozent gestiegen.

  • rtr
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