Bundesbank: Forderungen in Euro-Zahlungssystem auf Rekordniveau

Bundesbank
Forderungen in Euro-Zahlungssystem auf Rekordniveau

Die Bundesbank fordert im Verrechnungssystem der Euro-Notenbanken so viel wie noch nie – und ist mit Abstand größter Gläubiger. Volkswirte erkennen darin eine zunehmende Gefahr für Deutschland.
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FrankfurtDie Forderungen der Bundesbank im Zahlungssystem der Euro-Notenbanken sind auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Im April sei das Saldo um 13,69 Milliarden auf 843,44 Milliarden Euro geklettert, teilte die Bundesbank am Freitag auf ihrer Internetseite mit. Die Ungleichgewichte im Zahlungssystem Target 2 nahmen zuletzt deutlich zu. Deutschland ist inzwischen mit Abstand größter Gläubiger in dem Verrechnungssystem. Demgegenüber erhöhten sich die Target-2-Verbindlichkeiten bei südeuropäischen Ländern wie Italien und Spanien zuletzt ebenfalls kräftig.

Im Währungsraum wird der gesamte grenzüberschreitende Zahlungsverkehr der Banken über das Buchungssystem Target-2 abgewickelt. Die Target-Salden zeigen die Verbindlichkeiten und Forderungen an, die bei den Notenbanken durch die Transaktionen entstehen. Zu Verbindlichkeiten in der Bilanz eines Landes kommt es, wenn Geldhäuser mehr Geld ins Ausland überweisen als ihnen zufließt.

Erhöhen sich die Verbindlichkeiten, kann dies ein Signal für zunehmende Kapitalflucht sein wie auf dem Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise 2012. Manche Volkswirte sehen in den hohen Target-Forderungen eine Gefahr für Deutschland. Diese würden nicht beglichen, sollte es zu einem Auseinanderbrechen der Eurozone kommen, warnen sie.

Die Europäische Zentralbank (EZB) begründet den jüngsten Anstieg der Target-Ungleichgewichte mit ihrem billionenschweren Anleihenkaufprogramm. So haben viele internationale Institute, von denen andere Euro-Notenbanken Wertpapiere erwerben, ein Konto bei der Bundesbank. Im Zuge der Wertpapierankäufe führt dies im Zahlungssystem zu einer Zunahme des Target-Saldos für Deutschland. Die EZB und die nationalen Euro-Notenbanken starteten ihre Anleihenkäufe im März 2015.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Schreib ich doch schon immer, weg mit der Ware aus Deutschland. Mein Diener verkauft jeden Tag ein paar Daimler am Telephon alles auf Kredit. Der Steuerzahler zahlt doch alles und erhält dafür die begehrten Arbeitsplätze von uns Investoren. So geht Wohlstand Ha Ha Ha

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