Chefökonom der Weltbank
„Ein Grexit ist eine große Gefahr“

Der Chefökonom der Weltbank fürchtet den Grexit. Sollte Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, seien vor allem die politischen Folgen schwerwiegend. Entweder für Griechenland oder die gesamte Währungsunion.
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WashingtonDer Chefökonom der Weltbank, Kaushik Basu, warnt vor den Folgen eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone. „Ein Grexit ist eine große Gefahr“, sagte der 63-Jährige Inder im Interview mit dem Handelsblatt. Zwar hatten die Europäer mit dem Rettungsfonds ESM einen „soliden Schutzwall“ für die Finanzmärkte konstruiert.

Sorge bereiteten ihm jedoch die politischen Folgen. „Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder Griechenland stürzt in eine tiefe Krise. Das wird Auswirkungen auf die Nachbarstaaten haben. Oder aber Griechenland ergeht es ohne Euro überraschend gut. In diesen Fall werden andere Schuldenländer die Angst vor dem Euro-Austritt verlieren und Konflikte mit den Gläubigerstaaten suchen.“ In diesem Fall geriete die Statik der gesamten Rettungspolitik ins Wanken.

Mit Sorge betrachtet die Weltbank die Normalisierung der Geldpolitik in den USA, die zu einer Kapitalflucht aus Entwicklungsländern geführt habe. Basu rät der US-Notenbank Federal Reserve, die geplante Zinsanhebung nicht zu überstürzen. „Dies könnte den Aufschwung ersticken.“ Die Weltbank hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 extreme Armut auf dem gesamten Globus zu überwinden.

Die fallenden Rohstoffpreise erleichterten ihr die Arbeit, insbesondere in Südasien. In Afrika hingegen könnte die Entwicklung die Armut vergrößern. „Viele Länder sind fast vollständig von Rohstoffen abhängig. Wir müssen den Länder helfen, mehr in Gesundheitsschutz und Bildung zu investieren.“

Moritz Koch ist USA-Korrespondent.
Moritz Koch
Handelsblatt / USA - Korrespondent

Kommentare zu " Chefökonom der Weltbank: „Ein Grexit ist eine große Gefahr“"

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  • Diese Schwätzer mit unheilschwangeren Äußerungen fehlen noch zum Begreifen der Machenschaften von Banken, Politik und Geldadel. Das kapitalistische Raubtierverhalten ist einfach perfide und eher dem Teufel verbunden, als der Nächstenliebe. Der frühere Tauschhandel war Gold gegen die Verhältnisse zur jetzigen Zeit. Und ich bin sicher, daß eine bestimmte Vereinigung von Glaubensbrüdern die Ursache allen Übels ist.

  • Aus der Statement dieses "Quasiökonomewn" wird doch nur eins überdeutlich klar:
    das Kapital, d.h. die Fianzkaste hat Schiß Verluste zu erleiden und zwsar diesmal ganz massive.
    Die Weltbank und ihre kapiatlhörigen Ökonomen haben sich doch seit jahrzehnten nie ernsthaft
    um die Armen dieser Welt gekümmert, sonst würde es kein Palestinaproblem und keine Flüchtlings-
    probleme geben. Auch die Feinschaft mit Rußland wäre längst überwunden.
    Nein, der Euro ist ein Investiiotionsobjekt der eng zusammenarbeitenden Kasten und muss
    schnellstens weg. lNicht nur Griechenland ist ein finanzielles Problem, viele andere werden bald folgen
    und das fürchten diese GANOVEN!

  • Ja, man fragt sich, wie Europa bis zur Einführung des Euro 2002 existieren konnte. Jetzt im Nachhinein stellt sich heraus, dass das gar nicht möglich war. Satire aus !!!

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