Credit Suisse Italiens Finanzpolizei vermutet 6,7 Milliarden auf Schweizer Konten

Bei der Bank Credit Suisse vermutet die italienische Finanzpolizei rund 6,7 Milliarden Euro Schwarzgeld. Nun soll die Schweiz die Namen der Inhaber der fast 10.000 Konten preisgeben. Bereits 2016 wurde die Bank bestraft.
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Die Bank musste im vergangenen Jahr gut 100 Millionen Euro Strafe bezahlen. Quelle: AFP
Credit Suisse

Die Bank musste im vergangenen Jahr gut 100 Millionen Euro Strafe bezahlen.

(Foto: AFP)

RomDie italienische Finanzpolizei vermutet rund 6,7 Milliarden Euro Schwarzgeld auf Konten italienischer Kunden bei der Schweizer Bank Credit Suisse. Die Guardia di Finanza rief die Steuerbehörden im Nachbarland auf, ihnen die Namen der Inhaber von fast 10.000 Konten mitzuteilen, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Der italienische Staat habe bereits 173 Millionen Euro unter anderem durch Bußgelder, Zinsen und Steuern bereits identifizierter Inhaber von mehr als 3300 Bankverbindungen eingenommen.

Schweizer Banken stehen seit langem im Fokus internationaler Bemühungen, um gegen Steuerhinterziehung vorzugehen. Die Ermittlungen italienischer Behörden richteten sich in der Vergangenheit gegen die Großbank selbst. Im vergangenen Jahr wurde eine Einigung erzielt, in deren Rahmen Credit Suisse wegen Vergehen im grenzüberschreitenden Geschäft gut 100 Millionen Euro bezahlte. Die Bank erachte die Untersuchungen durch die italienischen Behörden damit als abgeschlossen an, teilte Credit Suisse auf Anfrage am Donnerstag mit.

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  • dpa
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