Dänemark
Dänische Notenbank steigert Negativzins

Die dänische Notenbank hat ihren Leitzins um 0,15 Prozentpunkte herabgesetzt und die Strafgebühren für Einlagen von Banken erhöht. Damit wollen die Währungshüter eine weitere Aufwertung der Krone bremsen.
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KopenhagenDie dänische Notenbank hat den Leitzins gesenkt. Dieser wurde um 0,15 Prozentpunkte herabgesetzt und liegt nun wie in der Euro-Zone bei 0,05 Prozent. Der Schlüsselzins für Einlagen wurde genauso stark reduziert auf minus 0,20 Prozent, wie die Zentralbank am Montag mitteilte. Damit wird es für Banken noch unattraktiver, ihr Geld bei der Notenbank zu horten, die dafür eine Art Strafgebühr erhebt.

Dänemark gehört nicht der Euro-Zone an, hat seine Währung allerdings an den Euro gekoppelt. Die Dänische Krone hatte in den vergangenen Monaten zur Gemeinschaftswährung zugelegt. Die Schweizer Notenbank hatte sich jüngst vom Euro gelöst und den Frankenkurs freigegeben.

Die Dänische Krone gab nach der Zinssenkung zum Euro nach. Auch die Währung des skandinavischen Nachbarlandes Schweden weitete ihre Kursverluste zum Euro aus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Dänemark: Dänische Notenbank steigert Negativzins"

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  • Lieber einen kleine Abgabe als den Euro. Unglaublich dieses
    EU-Geld, hart wie die Mark Ha,Ha,Ha wieder mal vera...t

  • Dänische Notenbank steigert Negativzins



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    Desto mehr man sich für den negativ Zinsen in Europa

    einsetzt...

    desto mehr EU-kapital beginnt die Flucht in dem USA...

    und in GOLD.

    Steigt der Goldpreis...

    haben die Sanktionen gegen Russland kein Wert mehr...

    weil Russland und CHINA ( eurasische Union )

    genügend Edelmetall Reserven haben . :-)))

    wo ist die Intelligenz der EZB und der EU ???






  • So fällt der Euro unaufhaltsam seiner Wertlosigkeit entgegen.

    Erst zur Schweiz, dann zu den Skandinaviern, dem US-$ sowieso.
    Dann werden mit dem wertlosen Euro die schönen Exporte bezahlt, aber niemand kann sich dann etwas dafür kaufen.

    In Europa gab es das schon mehrmals - Schuld war damals immer Deutschland.
    Nun schon wieder?

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