ELA-Hilfen erneut genehmigt
EZB stützt griechische Banken weiter

Bereits zum dritten Mal in dieser Woche soll die EZB weitere Nothilfen für griechische Geldhäuser freigegeben haben. Das berichten Medien. Die nächste Hilfe könnte schon bald folgen.
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einem Insider zufolge von Griechenland angeforderte Nothilfen für heimische Geldhäuser erneut genehmigt. „Die Bank von Griechenland hat Zustimmung für die ELA-Hilfen erhalten, die sie gefordert haben“, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Auch die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass die Zentralbank den Rahmen erneut erhöht habe. Das verlaute aus Bankenkreise in Athen. Die EZB sei jederzeit zu einer neuen Intervention bereit, um den griechischen Banken zu helfen, hieß es weiter. Griechische Sparer ziehen derzeit Milliarden Euro von ihren Konten ab, aus Sorge, dass im Fall eines Staatsbankrotts Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden. In diesem Fall würde die Abhebung von Geld deutlich eingeschränkt.

Falls nötig werde sich der EZB-Rat in den nächsten 24 Stunden erneut mit den „ELA“ genannten Liquiditätshilfen beschäftigen, hieß es bei Reuters weiter. Über das Volumen gab es zunächst keine Informationen. Am Dienstag hatte die Obergrenze für die Hilfen bei rund 89 Milliarden Euro gelegen.

Die ELA-Kredite werden zu deutlich schlechteren Konditionen vergeben als die üblichen EZB-Darlehen. Zudem erhalten nur Banken die Hilfe, die von der EZB als kreditwürdig eingestuft werden. Fast zeitgleich mit dem Antritt der Syriza-Regierung in Athen Ende Januar entschied der EZB-Rat erstmals über ELA-Hilfen für griechische Banken. Seitdem überprüfen die obersten Währungshüter Woche für Woche, derzeit sogar von einem auf den nächsten Tag, ob die griechischen Institute weitere Kredite bekommen oder nicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " ELA-Hilfen erneut genehmigt: EZB stützt griechische Banken weiter"

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  • Die Henne oder das Ei? Wer war zuerst da?

    Die Banken in Griechenland sind insolvent - nur per ELA der EZB können sie noch auszahlen.
    Da die EZB nicht an insolvente Institute zahlen resp. bürgen darf, verhält sie sich gesetzeswidrig.

  • Die "Griechische National Bank" die ist doch privat, wer ist den da der Schuldner?
    Sind wohl wieder Banken und Fonds die Eigentümer.

  • Diese unendliche Manipulation durch die im Übrigen ja - auch nach dem Willen unserer deutschen Regierdenden - sakrosankte EZB ist einfach unerträglich. Natürlich sehen Kanzlerin und Co ungerührt zu. Es ist ja im Sinne ihrer "alternativlosen" Pläne. Koste es, was es wolle eben. Die eigenen Diäten und üppigen Politikerpensionen nehmen ja keinen Schaden.
    Ich hoffe, wir sensibilisieren bis zur BT-Wahl 2017 noch viele Bürger aus unserem Umfeld, welche Parteien sie nicht (mehr) wählen dürfen.

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