EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger spricht sich für eine europäische Einlagensicherung aus. Sie solle als dritte Säule der Bankenunion kommen.

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  • Man kann eine Versicherung nicht abschließen, wenn der Schaden bereits eingetreten ist. Außerdem wird durch eine EU-Enlagensicherung die Summe der faulen Kredite bei den Banken nicht weniger. Eine vermeintliche Sicherheit durch kollektive Haftung schafft Anreize hohe Risiken einzugehen. Geld drucken und andere sollen für die dabei entstehenden faulen Kredite bürgen. Eine Einlagensicherung kann nur greifen, wenn diese vereinzelt und selten in Anspruch genommen wird. Bei massenhaften Schieflagen der Banken funktioniert keine Einlagensicherung. Dann müsste wieder der Staat und damit der Steuerzahler zahlen. Möglicherweise würde die EZB in so einem Fall das benötigte Geld einfach drucken. Geltende Verträge haben im Eurosystem ja noch nie eine Rolle gespielt.

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