Europäische Zentralbank
EZB-Geldflut lässt Euro abrutschen

Der Euro gibt unter der Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) nach: Die Währung hat am Freitag nur knapp die Marke von 1,10 Dollar erreicht. Mit dem Start der Bondkäufe dürfte der Trend anhalten.
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FrankfurtDie Geldschwemme der EZB lässt den Euro schwächeln: Die Gemeinschaftswährung notierte am Freitag nur knapp über der Marke von 1,10 Dollar. Am Donnerstagabend war er bis auf 1,0986 Dollar gefallen und hatte damit den tiefsten Stand seit September 2003 markiert. Die EZB wird ab Montag ihr über eine Billion Euro schweres Kaufprogramm von Staatsanleihen starten. Die Notenbank ist fest davon überzeugt, dass die große Geldflut nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed der Konjunktur in Euro-Zone auf die Sprünge hilft.

Der Start der Bondkäufe dürfte den Euro in den nächsten Wochen schwächen, hieß es in einem Citi Kommentar.

Belastet werden könnte der Euro am Nachmittag zusätzlich durch robuste Arbeitsmarktdaten aus den USA. Sollten die Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung in den USA zunehmen, dürften Investoren noch stärker beim Dollar zugreifen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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