EZB-Konferenz
„Es muss auch ein Ohr geben, das zuhört“

  • 1

„Wenn wir einen Kulturwandel wollen, müssen wir intern anfangen“

Yellen ließ in der Runde zudem indirekt Kritik an ihren Vorgängern anklingen. So nahm sie Bezug auf die als „taper tantrum“ bekannte Achterbahnfahrt an den Börsen aus dem Jahr 2013, die der damalige US-Notenbankchef Ben Bernanke ausgelöst hatte. Er ließ damals in einer Anhörung im US-Kongress beiläufig die Bemerkung fallen, die Fed könnte bei anhaltend positiven Wirtschaftsdaten ihre Wertpapierkäufe allmählich zurückfahren. Yellen betonte, die Äußerungen hätten die Märkte damals überrascht und seien als Zeichen einer aggressiveren Geldpolitik interpretiert worden.

Während es hierbei vor allem um die Interaktion mit den Märkten geht, hat auch das Interesse der breiten Öffentlichkeit an der Geldpolitik zugenommen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Notenbanken in der Krise sehr mächtig geworden sind. Vor allem in Deutschland steht die EZB häufig in der öffentlichen Kritik.

Doch wie können Notenbanken ihre Politik besser der breiten Öffentlichkeit erklären? Die Bank von England hat in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Mitteln experimentiert, sagt ihr Chef Mark Carney. So sollen beispielsweise ihre internen Memos nicht mehr länger als sechs Seiten sein und müssen einfach formuliert sein. Die Logik dahinter: Wer von außen verstanden werden will, muss auch intern verständlich sein. Zusätzlich hat er den Terminkalender gestrafft und informiert in konzentrierter Form statt über Wochen verstreut. „Wenn wir einen Kulturwandel wollen, müssen wir intern anfangen,“ sagt Carney.

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„Es muss auch ein Ohr geben, das zuhört“

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„Wenn wir einen Kulturwandel wollen, müssen wir intern anfangen“

Mallien Jan
Jan Mallien
Handelsblatt / Geldpolitischer Korrespondent

Kommentare zu " EZB-Konferenz: „Es muss auch ein Ohr geben, das zuhört“"

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  • EZB-KONFERENZ
    „Es muss auch ein Ohr geben, das zuhört“
    von:
    Jan MallienFrank Wiebe
    Datum:
    14.11.2017 17:35 Uhr
    Mit ihren Lippen bewegen Notenbanker wie Mario Draghi oder Janet Yellen die gesamte Finanzwelt. Ihr wichtigstes Werkzeug sind inzwischen Worte. Doch das Ganze ist nicht so einfach, wie man vielleicht denkt.

    .........................

    =======>>> „Es muss auch ein Ohr geben, das zuhört“ ??????????

    DANN SOLLTE DIE EUROPÄISCHE UNION ABER BEIDE OHREN ZUM ZUHÖREN BEREIT STELLEN UND BEIDE AUGEN WEIT ÖFFNEN ZUM SEHEN, welchen Schaden diese Europäische Union an Gesamt Europa verrichtet indem es sich mit Kontraproduktive Absurde Argumentationen gegen dem US-President TRUMP los schlägt anstatt bei sich selber zu beginnen erneut das Europäischer Kontinent an dem USA zu verbinden und zu binden zu beginnen was längst überfällig wäre !!!

    OHNE USA GIBT ES KEINE ZUKUNFT FÜR DIE EUROPÄISCHE WIRTSCHAFT !!!
    So jetzt kann Brüssel nicht mehr sagen man hätte es denen nie geschrieben oder gesagt !!!

    davon abgesehen diese EU MUSS WEG !

    EXIT AUS DER EU FÜR ALLE IN EUROPA !

    " Wir sind das Volk und wir wollen diese EU nicht länger erhalten und schon gar nicht länger verhalten !!!!!"


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