EZB-Sitzung
Draghis bittere Pillen

Die Kreditklemme in der Eurozone setzt die EZB unter Druck. Als Gegenmittel hält sie sich einen negativen Einlagenzins offen. Leidtragende wären die Sparer – sie könnten drauf zahlen, wenn sie ihr Geld zur Bank bringen.
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DüsseldorfEs war nur ein knapper Satz, aber er ließ Sparer zittern: „Wenn die Zinsen weiter fallen, müssen wir für Guthaben Gebühren verlangen.“ Ausgesprochen haben diese Warnung zwei Manager führender US-Banken kürzlich in der britischen Finanzzeitung Financial Times.

Noch konkreter als in den USA könnte das Thema allerdings in der Eurozone werden. Hier gibt es in mehreren südeuropäischen Ländern eine Kreditklemme. Spanien und Italien etwa stecken in einem Teufelskreis fest. Der wirtschaftliche Niedergang hat dort dazu geführt, dass die Banken extrem vorsichtig mit der Kreditvergabe sind. Die Banken haben Angst vor Ausfallrisiken und halten sich zurück, wodurch sie die Wirtschaft noch weiter schwächen. Auf der heutigen Sitzung wird der EZB-Rat deshalb erneut auch über die Option eines negativen Einlagenzinses sprechen.

Gemeint ist: Die EZB könnte Banken, die Geld bei ihr parken, eine Strafgebühr abknüpfen. Dadurch, so die Hoffnung, hätten die Banken einen stärkeren Anreiz zur Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte. Wenn das funktioniert, wäre das gut für die Wirtschaft – aber schlecht für die Sparer. Letztere müssten die Rechnung zahlen, wenn die Banken die Kosten durchreichen.

Doch ob die Theorie aufgeht, ist unklar. Praktische Erfahrungen gibt es kaum. Bisher hat sich kein großes Industrieland getraut, einen negativen Einlagenzins  für die Banken einzuführen. Erfahrungen gibt es nur aus Dänemark und der Schweiz – und die sind eher durchwachsen.

Kommentare zu " EZB-Sitzung: Draghis bittere Pillen"

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  • @Coza

    Prima!!! Nur DAS ist wahres Wirtschaften! alles andere dient nur der eigenen Gier!!

    Firmen nehmen lieber Kredite auf, weil die Unternehmer gut leben wollen! ´Das Geld oft aus der Firma deswegen abgezogen wird! Sie denken mit Schulden ihren Gewinn zu drücken und Steuern zu sparen. Was für ein Trugschluss und hat schon so oft zu Pleiten geführt.

    Ausserdem hat sich die Wirtschaft selber die Probleme geschaffen!! Sie hat den AN NICHT MEHR ANGEMESSEN AM GEWINN BETEILIGT!! Allen voran die Konzerne, die nur noch ihre Arbeiter ausbeuten!

    Das System wird so oder so zusammen brechen!! Das Geldsystem ist nur EIN Problem des GANZEN. DAS PROBLEM IST WIE IMMER DIE GIER DES MENSCHEN!! UND DIESES WETTBEWERBSSYSTEM, IN DEM NUR EINER GEWINNEN KANN!!

    Und schon Marx hatte erkannt, dass zuviel Kapital ein System untergehen lässt. Früher wurde es mittels Kriege zerstört und neuaufgebaut. Profitiert davon haben die Reichen immer! einschl. der Banken! Denn auch unter den Reichen, den Konzernen findet ein Hauen und Stechen wegen der Gier weltweit statt! Heute, Dank Atomkraftwerke, ist ein Krieg in dert westl. Welt nicht mehr so einfach möglich. Dafür wird man die Menschen, von der Politik (dem Staat verordnet) einfach verelenden und verhungern lassen. Griechenland ist da so ein gutes Beispiel für. Die Deutschen erhalten sich ihren sozialen Frieden noch mittels Hartz 4. Wir haben bereits faschistoide Zustände überall in Europa!! Und werden noch Bürgerkriege bekommen. Denn die Politik ist nicht in der Lage und auch nicht Willens genug das Problem zu lösen. Zumal die Menschen eh an diesem System festhalten wie der Teufel an der Seele.

    DAS PROBLEM IST DER MENSCH!!!!!!!!! UND NUR DER MENSCH!! Da er NICHT in der Lage ist alternativ und sozial zu denken. Lieber will er Krieg....das und nur DAS ist das eigentliche Problem!

  • @Marco99

    Danke! Sehe ich auch so! Und deswegen soll auch der Totale Überwachungsstaat kommen. Werden wir von der Elite gescannt. Ich glaube man will das Bargekld abschaffen! DAS ber wäre total fatal und würde das bisschen "Freiheit" was die Menschen haben noch nehmen. Wir laufen Gefahr in einer totalitären, alles kontrollierbaren Welt zu enden! Wo einige wenige mit Hilfe der Eliten schalten und walten können wie es ihnen beliebt. Sozusagen Schachspielen mit den Menschen, Völkern der Welt!

  • Stichwort Zinsen...

    DAS DIE ZINSEN einer VW in einem kapitalistischen System, welches NUR AUF KONSUM AUFBAUT, SCHÄDLICH SIND, hatte einst schon SILVIO GESELL ERKANNT!!

    DAS ZUVIEL GELD BEI EINIGEN WENIGEN ZUVIEL MACHT und somit auch KORRUPTION HERVORRUFT EBENSO!

    Ansonsten kann ich Ihnen nur zustimmen. Sparer sparen für den Notfall und die Zukunft. Das sind die kleinen normalen Leute. Wobei das sparen heute nur noch bei den Rentnern weit verbreitet ist! Ale anderen leben doch vorwiegend auf PUMP!! So ist auch der Hausbau bei den meißten ein auf PUMP finanziertes Projekt! Und die meißten können dann eben NICHT MEHR NEBENBEI NOCH SPAREN. Da diese ja auch gut leben will. Selbstverwirklichung steht doch an 1. Stelle!

    Was die Reichen betrifft...für die ist Sparen eh uninteressant. Wozu hat man denn einst Börsen erfunden?!

    Im übrigen schützt der Staat, also unsere Politiker schon seid Jahrhunderten IMMER NUR DIE REICHEN!!

    Selbst das Gesetz...Grundbesitz verpflichtet...trifft IMMER NUR DEN KLEINEN MANN! Die Reichen lachen doch über eine Zwangsabgabe. Während all die kleinen Häuslebauer darunter zu leiden haben und manche sogar in der Geschichte ihr Haus verloren hatten.

    Ich sage auch dazu Zwangsenteignung! Da die Reichen und Wohlhabenden, die Oberschicht auch genau weiß, dass unser Spielgeld keinen Wert hat. Den kann ich erst durch Besitz an Grund und Boden erhalten. Alles andere ist vergänglich.

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