EZB-Tender Volumen zurück im einstelligen Milliardenbereich

Nach der rekordverdächtigen vergangenen Woche haben Banken nun wieder auf normalem Niveau Geld von der EZB geordert. Katalonien ist weiterhin die wahrscheinlichste Erklärung für den zwischenzeitlichen Sprung.
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Europäische Finanzinstitute haben in dieser Woche 3,8 Milliarden Euro bei der EZB geordert. Quelle: dpa
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Europäische Finanzinstitute haben in dieser Woche 3,8 Milliarden Euro bei der EZB geordert.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Banken der Euro-Zone haben sich am Dienstag bei der EZB wieder deutlich weniger Geld besorgt. Die EZB teilte 40 Banken 3,8 Milliarden Euro zu. In der vergangenen Woche hatten die Institute mit 21,3 Milliarden Euro – sie werden am Mittwoch fällig – so viel wie seit sechs Monaten nicht mehr bei der Europäischen Zentralbank geordert. Börsianer vermuteten, dass sich Banken aus Katalonien im Vorfeld einer möglichen Ausrufung der Unabhängigkeit ihrer Region von Spanien mit Liquidität eingedeckt hatten. „Das scheint auch weiterhin die wahrscheinlichste Erklärung“, sagte ein Händler.

Von Reuters befragte Geldhändler hatten im Schnitt mit einem Volumen von 15 Milliarden Euro gerechnet – wobei die Spanne von 3,5 bis 25,0 Milliarden Euro reichte. In den vergangenen Monaten hatte das Volumen beim Wochentender meist bei etwa fünf Milliarden Euro gelegen. Die EZB veröffentlicht keine Daten darüber, welche Summen einzelne Banken bei den Tendern abrufen.

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