EZB wird nervös
Notkredite für griechische Banken wackeln

In der Europäischen Zentralbank regt sich Widerstand gegen die Notfallkredite für griechische Banken. Vize-Chef Constancio droht mit einem möglichen Ende. Am Freitag beraten die EU-Finanzminister.
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FrankfurtGriechischen Banken könnte einem Medienbericht zufolge der Zugang zu Notkrediten der EZB erschwert werden. Auf Fachebene sei in der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits ein entsprechender Vorschlag ausgearbeitet worden, meldete die Finanzagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Die Notfallkredite - im Fachjargon Ela genannt - werden von der Notenbank in Athen gewährt. Zuvor muss jedoch der EZB-Rat grünes Licht dafür geben. Für die Darlehen müssen die Hellas-Banken Pfänder stellen, auf die die Notenbank aus Sicherheitsgründen einen Abschlag - einen sogenannten Haircut - erhebt.

Hier setzt der Meldung zufolge der Vorschlag der EZB-Mitarbeiter an: Indem der Abschlag auf die Sicherheiten erhöht würde, würde zugleich der Finanzhahn etwas zugedreht. Tendenziell könnten die Finanzinstitute somit weniger Geld von der Notenbank beziehen als bisher. Wie Bloomberg weiter meldet, hat sich der EZB-Rat bislang nicht in formeller Runde mit der Sache beschäftigt. Die EZB lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Die Aktien griechischer Banken brachen nach der Meldung ein und zogen damit auch den Athener Leitindex nach unten. Der Bankenindex rutschte am Dienstag in der Spitze um mehr als acht Prozent auf ein Rekordtief von 421,81 Zähler. Der Athener Leitindex verlor 3,5 Prozent.

Die Renditen zehnjähriger Hellas-Anleihen stiegen zugleich auf ein Tageshoch. Vertreter der Bundesbank hatten sich zuletzt kritisch darüber geäußert, wie mit den Pfändern bei der Gewährung von Ela-Hilfen verfahren wird, und ein striktes Risikomanagement gefordert.

Die EZB hat den griechischen Geldhäusern zuletzt eine weitere Versorgung mit Liquidität zugesagt. Man habe die Nothilfen für die Institute gebilligt und werde dies weiter tun, solange die Banken solvent seien und angemessene Sicherheiten hätten, betonte EZB-Präsident Mario Draghi vorige Woche in Frankfurt. Finanzhilfen würden weiterhin entsprechend der EZB-Regeln vergeben. Es sei auf der EZB-Ratssitzung auch über Abschläge auf Sicherheiten griechischer Banken diskutiert worden. Darauf werde man bald zurückkommen

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  • Früher oder später dürfte selbst der EZB die Luft mit den Geldern,
    die einerseits von den Bankenkunden in Griechenland abgezogen
    und von der EZB mit den 'Notkrediten' des ELA Systems wieder
    aufgestockt werden, ausgehen. So ein Schneeballsystem ist nichts
    weiter als eine Wechselreiterei auf staatl. Basis einer Geldbeschaf-
    fung ohne wirtschaftlichen Hintergrund, der mit dieser Schulden-
    mit Schuldenbekämpfung wie Albert Havensteins Inflationsdruckerei
    mit dem Finanzzusammenbruch dieser gesamten EUdSSR, wie be-
    reits mit der Lat. Münzunion in Erfahrung gebracht, enden wird!

  • Keine Bange, keine Sorgen. Zuerst geht die Welt unter und dann tritt Griechenland aus dem Euro raus. Griechenland ist auf dem guten Weg. Ich bin zuversichtlich, dass Super Mario, die Mutti , Dijssellbloem und Co. alles tun werden, damit Hellas im Euro bleibt, und wenn überall die Steuern und Hilfsgelder erhöht werden. Das ist denen doch egal,, dem Michel zwar nicht.

  • Sie haben vollkommen recht. Aber was bitte wollen Sie noch von der AFD? Seitdem da die Hauptredner saftige EU-Diäten kassieren, ist es um die auch recht ruhig bestellt.

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