Fed US-Notenbank schlägt neue Kapitalregeln vor

Rund zehn Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) neue Kapitalregeln vorgeschlagen.
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Nach den neuen Vorschriften sollen einige der großen Banken ihre Reserven verringern dürfen. Quelle: Reuters
Federal Reserve in Washington

Nach den neuen Vorschriften sollen einige der großen Banken ihre Reserven verringern dürfen.

(Foto: Reuters)

Washington Die US-Notenbank Federal Reserve hat neue Kapitalvorschriften für den Finanzsektor vorgeschlagen. Ziel sei es, die Regeln für große Banken zu vereinfachen, teilte die Fed am Dienstag in Washington mit. Zugleich solle aber sichergestellt werden, dass die Geldhäuser starke Finanzpolster beibehalten, um in Krisenszenarien weiter Kredite vergeben zu können.

Den größten Geldhäusern soll eine solche Erleichterung jedoch verwehrt bleiben. Für die Behörden dürfte es nun leichter werden, die Entwicklung der Finanzinstitute zu überwachen, sagte der Fed-Bankenaufseher Randal Quarles. Die Maßnahmen seien am effektivsten, wenn sie so einfach und transparent wie möglich strukturiert seien. Die 30 global systemrelevanten Banken müssten vermutlich ihr Kapitalpolster leicht erhöhen.

Die Notenbank legt damit den Grundstein für die erste Reform der im Zuge der Finanzkrise von 2008 beschlossenen Kapitalvorschriften. Sie sollten unter anderem verhindern, dass Banken erneut mit Steuergeld gerettet werden müssen. US-Präsident Donald Trump beabsichtigt generell einen weitreichenden Regelabbau im Finanzsektor, der seiner Meinung nach unter zu vielen Vorschriften und Gesetzen leidet.

Ob die neuen Regeln für Großbanken höhere oder geringere Kapitalpuffer bedeuten, soll aber vom jeweiligen Institut abhängen. Die Fed erklärte, sie wolle die Vorschriften stärker an den Geschäftsmodellen ausrichten. Das würde sich auch auf den jährlichen Stresstest auswirken, der die Krisenfestigkeit von großen Finanzkonzernen prüfen soll.

Banken und andere Interessengruppen haben nun 60 Tage Zeit, sich zu den Vorschlägen zu äußern.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Fed: US-Notenbank schlägt neue Kapitalregeln vor"

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  • teil 2:

    Welche revolutionäre Wendungen all dies für den Arbeitsmarkt Europas noch zusätzliche Belastungen mit sich bringt kann sich nicht einmal die EU zu heutigen Standpunkt wirklich im klaren sein !

    GELD WIRD ZUR RARER RARITÄT WERDEN nachdem man den Wahnsinn von Gelddrucken aufgeben muß und erkennen muß daß Geld daß doch kein Geld ist sondern nur Papier, nichts wert ist !
    Jede 1 EURO-CENT MÜNZE ist dann mehr wert als ein 5 EURO-Schein wegen dem Rohstoff Wert !

    Dabei wird vieles stagnieren und Banken nochmal die Luft zum Atmen nehmen.

    WENN DANN DIE EU-POLITIK NICHT SCHNELL IN DEN WEGEN SICH BEGIBT BEREITS IN DIESE ZEIT MIT NEUBEGINNE BEI WOHNBAU & FABRIKEN ZU BAUEN SCHNELL ZU BEGINNEN, DANN GEHT FÜR IMMER DAS LICHT IN EUROPA AUS !

    BANKEN ALLEINE WERDEN DIE KOMMENDE KRISE NICHT BEWÄLTIGEN KÖNNEN und werden die angesparte Gelder von Versicherungen und Industrien an sich bündeln müßen um zu überleben.
    DIE DEUTSCHE BANK WIRD DEN WEG FINDEN, FINDEN ANDERE BANKEN ABER AUCH DEN GLEICHEN ERFOLGSWEG ?

  • https://www.focus.de/finanzen/boerse/bedenkliche-prognose-chef-von-weltgroesster-bank-sieht-gefahr-von-panik-am-finanzmarkt_id_8738948.html

    Bedenkliche Prognose
    Chef von weltgrößter Bank sieht Gefahr von „Panik am Finanzmarkt“

    Dienstag, 10.04.2018, 13:10
    Jamie Dimon, der Chef von JP Morgan, hat seinen jährlichen Brief an die Aktionäre veröffentlicht. Darin warnt der Finanzprofi davor, dass die US-Notenbank die Zinsen möglicherweise stärker anheben könnte, als derzeit viele Investoren erwarten.
    Das könne zu erheblichen Turbulenzen am Finanzmarkt führen.
    Neben der nachlassenden Sorge wegen eines Handelskriegs zwischen den USA und Chinabeschäftigt Investoren derzeit vor allem ein Thema: wie stark wird die US-Notenbank in den nächsten Quartalen die Geldpolitik verschärfen? Je mehr sie das tut, umso mehr belastet sie die Wirtschaft, womit sich die Perspektiven für den Aktienmarkt eintrüben.
    …..................................................

    Mancher erledigt Pflicht mit Fachkenntnisse aber unter Ausschluß der wichtige Optik in die Realität des Alltags !

    Die US-NOTENBANK MUSS DEN ZINS IN DER ZUKUNFT MODERAT IMMER ANHEBEN ! ABER ANHEBEN !

    AUCH DIE EZB wird die Gesamt Wirtschaft Europas nicht noch länger gefährden wollen durch zu einseitige und falsche Politik der ewiger Nullzins Politik , also muß auch die EZB noch im ersten Halbjahr 2018 damit beginnen müssen den Leitzins anzuheben in Europa !

    JEDE BANK MUSS WELTWEIT SICH RESERVEN BILDEN IN FORM VON GOLD & PLATIN !
    WEIL … die kommende Finanzkrise die kommen wird ohne daß diesmal irgend jemanden einen weiteren Einfall von etwa Rettungsschirme diesmal etwas daran bremsen oder ändern werden kann.

    ES IST VORBEI ...in der Zukunft bist als Bank dabei und gepolstert oder bist auf ewig vom Markt ausradiert !

    GERADE IM EUROPÄISCHEN KONTINENT WILL MAN HEUTE WEDER ALS BANK NOCH ALS EZB ZUGEBEN WOLLEN, daß man in EUROPA BIS ZU 60 % DER BANKEN ZU SCHLIESSEN UND ZU REDUZIEREN SIND !

    teil 2 folgt

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