Fed-Vertreter Lockhart US-Notenbanker ringen noch um Zinswende-Zeitpunkt

Die US-Notenbank (Fed) hat sich nach den Worten eines führenden Vertreters noch nicht auf einen konkreten Zeitpunkt für eine Erhöhung der Zinsen festgelegt. Derzeit werde noch diskutiert, ob der Schritt eher Anfang oder eher Mitte kommenden Jahres oder sogar später kommen soll, sagte der Chef der Fed von Atlanta, Dennis Lockhart, in einem Reuters-Interview.
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Dennis Lockhart, Präsident der Fed von Atlanta, bei der Notenbanker-Tagung in Jackson Hole. Quelle: Reuters

Dennis Lockhart, Präsident der Fed von Atlanta, bei der Notenbanker-Tagung in Jackson Hole.

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Jackson HoleDer fortschreitende Konjunkturaufschwung in der weltgrößten Volkswirtschaft macht es seiner Ansicht nach allerdings erforderlich, dass der für die Geldpolitik zuständige Offenmarktausschuss (FOMC) auf einem seiner nächsten Treffen mehr Klarheit schafft. „Es ist vernünftig, angesichts der besser werdenden Daten die Zinswende allmählich in Aussicht zu stellen“, sagte Lockhart am Rande des jährlich von der Fed ausgerichteten internationalen Zentralbankertreffen in Jackson Hole in den Rocky Mountains.

Die Fed hält den Schlüsselzins bereits seit Ende 2008 - dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise - auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent. Bislang vertritt sie die Auffassung, dass eine Anhebung erst eine „beträchtliche Zeit“ nach dem Auslaufen ihres viele Milliarden Dollar schweren Wertpapierkaufprogramms im Herbst kommen soll. Im Blick hat die Notenbank insbesondere den Arbeitsmarkt, der sich ihrer Einschätzung zufolge noch nicht so stark erholt hat wie gewünscht.

Lockhart hat derzeit keine Stimme im FOMC. Er gilt als Vertreter einer gemäßigten Geldpolitik.

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