Federal Reserve
US-Notenbanker erwartet baldiges Ende der lockeren Geldpolitik

In den USA stehen die Zeichen wieder auf stärkerem Wachstum. Das hat Konsequenzen für die Geldpolitik. US-Notenbanker Dennis Lockhart denkt laut über einen baldigen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik nach.
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BirminghamDer US-Notenbanker Dennis Lockhart hält es für möglich, dass die Federal Reserve noch in diesem Jahr geldpolitisch vom Gas geht. Sollte das Wirtschaftswachstum anhalten und sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessern, könnte die Fed noch vor Jahresende ihre Bond-Käufe reduzieren, sagte der Chef der Federal Reserve von Atlanta am Dienstag. Lockhart geht davon aus, dass die US-Wirtschaftsleistung 2013 um etwas mehr als zwei Prozent zulegt. Zugleich bezeichnete er den ungelösten Haushaltsstreit als Risiko für diese Entwicklung. Obwohl sich der Arbeitsmarkt stabilisiert habe, sei er "nur ein Schatten seines Vor-Rezessions-Selbst".

Erst Ende März hatte die Fed entschieden, die Aufkäufe von Immobilien- und Staatsanleihen, die die Fed im Dezember auf 85 Milliarden Dollar pro Monat erhöht hatte, fortzusetzen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Federal Reserve: US-Notenbanker erwartet baldiges Ende der lockeren Geldpolitik"

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  • Ja, alles geht so toll aufwärst, zum Totlachen. Die FED kauft amerikanische Staatsanleihen für fast 1 Billion Euro pro Jahr auf. Amerika ist Pleite !!! Die Staatsverschuldung nun bei ca. 17 Billion Euro Über 40 Millinen Amerikaner leben von Lebensmittelmarken !!Aber alles wird gut, lach !!!

  • Jaja, wers glaubt. Wenn der Leitzins angehoben wird, steigt das tendenziell gesamte Zinsniveau eines Landes bzw. durch Kapitalabflüsse vom Ausland in das Land wird das Ausland zwangsläufig gezwungen auch sein Zinsniveau anzuheben. Aber wie soll die USA oder Europa höhere Zinsen bezahlen? Die Presse wird weiter rollen. Da will sich nur einer profilieren.

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